Das Wichtigste was ich gelernt habe – 100 Antworten von Alleinerziehenden

alleinerziehend 100 AntwortenSeitdem ich alleinerziehend bin, ist das Wichtigste was ich gelernt habe……

Diese Frage habe ich den alleinerziehenden Frauen und Männern bei Facebook gestellt. Über 100 Alleinerziehende haben geantwortet. Vielen lieben Dank! Da es so viele schöne und wichtige Antworten sind, habe ich mir überlegt die Essenz in einer Liste anonym zusammenzutragen.

Ich würde mich freuen, wenn dich die eine oder andere Antwort inspirieren kann. Es ist ein bunter Mix aus mutmachenden Aussagen und auch bitteren Realitäten.

Seitdem ich alleinerziehend bin, ist das Wichtigste was ich gelernt habe…

  1. Ich bin jeden Tag stolz auf mich.
  2. Ich glaube jetzt an mich.
  3. Ich kann wirklich Dinge zum Guten verändern.
  4. Ich schaffe es mit zwei Kindern und einen 30 Stunden Job.
  5. Ich habe gelernt mit mir im Reinen zu sein.
  6. Existenzängste sind schrecklich, aber sie töten mich nicht.
  7. Niemand versteht es, der nicht selbst in der Situation war.
  8. Ich habe so viel Kraft und Kompetenz, was ich nie geglaubt habe.
  9. Ich kann meinem Kind eine liebevolle Familie bieten.
  10. Ich bin mir so nah wie nie zuvor.
  11. Mich haut nichts mehr so schnell um und es immer einen Weg gibt.
  12. Geldsorgen können schlimmer sein als Liebeskummer.
  13. Die Entwicklung meiner Kinder zeigt mir, dass die Entscheidung richtig war.
  14. Ich habe erkannt, dass ich trotzdem eine „komplette“ Familie bin.
  15. Dass ich viel mehr alleine kann, als ich jemals dachte. Weil ich es einfach gehen MUSS.
  16. Ich verlasse mich grundsätzlich auf mich selbst.
  17. Dass mein  Jammern zwar manchmal nötig ist, aber mich nicht weiter bringt.
  18. Ich richte Pausen ein. Es ist ein Muss, sonst streikt mein Körper.
  19. Die Alleinerziehenden haben keine Lobby. (Anmerkung: Das wird so nicht bleiben!)
  20. Dass ich oft als „selbst schuld“ betitelt werde.
  21. Dass ich oft  körperlich und psychisch belastet bin.
  22. Ich bin mit einem Kind besser dran, als mit einem zusätzlichen erwachsenen Kind.
  23. Es ist wichtig, ein verlässliches Umfeld für mich und mein Kind zu haben.
  24. Familie ist sehr wichtig für mich geworden. Ohne die wäre es sehr schwer.
  25. Ich lasse nur noch den Einen in unser Leben, der es Wert ist.
  26. Ich empfinde es als keine Schande mir einzustehen, dass ich Hilfe brauche.
  27. Mir fällt es noch schwer nach Hilfe zu fragen, doch es ist schon besser geworden.
  28. Ich ziehe klare Grenzen und teile sie mit. Andere müssen diese Grenzen nicht verstehen.
  29. Die Qualität der Beziehung zu meinem Kindern ist wichtiger und wertvoller als dem „optimalen“ Bild der Gesellschaft zu entsprechen.
  30. Ich bin ein Allroundtalent.
  31. Die Menschen die einen blöd angucken, können morgen in der gleichen Situation sein. Das sollten die sich vor Augen halten.
  32. Weil ich gelernt habe unter Tränen zu lachen und stark zu sein.
  33. Ich schätze die Momente mit meinen Kindern allein. Alles doppelt. Liebe, Umarmungen, Respekt.
  34. Ich bin ein Organisationstalent geworden.
  35. Dass Versprechen oft nur schnelle Worte sind. Taten zählen.
  36. Ich nehme mich selbst wichtig, lobe mich und genieße die kleinen Glücksmomente am Tag.
  37. Ich höre auf mein Bauchgefühl und lasse mich von niemanden verrückt machen.
  38. Meine Kinder haben Verständnis, wenn ich nicht perfekt funktioniere.
  39. Ich erlebe mein Glück mehr im Moment.
  40. Das Leben fragt mich nicht, ob ich aussteigen möchte. Es geht einfach weiter. Mit Kindern sowieso.
  41. Ich habe den Mut alleine Entscheidungen zu treffen.
  42. Ich schaffe es Krokodilstränen alleine zu trocknen.
  43. Ich habe gelernt, was wahre Freunde sind.
  44. Ich darf mich gut um mich kümmern, um genug Kraft für meine 3 Kinder zu haben.
  45. Ich bin mein eigener Anwalt. Niemand steht für meine Rechte ein, wenn ich es nicht tue.
  46. Ich bin meinen Bedürfnissen näher gekommen.
  47. Dinge die mich belasten und mir Kraft kosten, streiche ich aus meinem Leben.
  48. Ich bin als Ein-Eltern-Familie richtig!
  49. Ich bin authentischer und autarker geworden.
  50. Es ist wichtig, dass wir alleinerziehenden Mütter und Väter zusammenhalten, um uns öffentlich eine Lobby verschaffen, damit Missstände, die uns allen das Leben schwer machen, verändert und verbessert werden können.
  51. Ich bin es wert gut behandelt zu werden.
  52. Meine Wahrnehmung ist richtig.
  53. Mein Leben ist schön.
  54. Ich muss nicht perfekt sein.
  55. Ich bin beziehungsfähig.
  56. Die Sprüche und Blicke anderer blende ich aus.
  57. Niemand kommt auf mich zu und bietet mir Hilfe an. Ich muss auf die Menschen zugehen und dann sind sie auch alle sehr hilfsbereit.
  58. Jammern bringt nichts und man kann auch einmal die Vorteile sehen. Die gibt es auch. Die harte Realität kommt mir entgegen geschleudert und ich kann dadurch anders wachsen.
  59. Ich habe gelernt jede Situation alleine zu meistern und diese Gewissheit der Unabhängigkeit macht mich glücklicher als eine Beziehung.
  60. Dass man niemals an seiner Situation zweifeln soll. Das macht nichts leichter. Verlass dich auf dich selbst, dann weißt du, was du zu erwarten hast.
  61. Ich sorge gut für mich, denn ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben.
  62. Wir sind keine Einzelkämpfer, sondern wir sind viele.
  63. Ich darf Dinge auch liegen lassen und einfach kuscheln weil ich Lust habe.
  64. Heute bin ich glücklich und zufrieden, so wie es gerade ist.
  65. Ich bin zu mehr fähig, als ich glaube und ich wachse jeden Tag.
  66. Ich nehme das Allein sein an und habe keine Angst mehr davor.
  67. Dass ich stark bin und es weitergeht, auch wenn es nicht immer so aussieht.
  68. Alles was bisher gut gelaufen ist, ist mein eigener Verdienst.
  69. Ich habe die besten Freunde der Welt!
  70. Nun sage ich meine Meinung. Früher war ich ein stummer Fisch.
  71. Ich lege auf die Vorurteile der Anderen keinen Wert und lebe mein Leben so wie ich möchte.
  72. Ich bleibe mir treu und vertraue mir.
  73. Ich habe Geduld mit mir.
  74. Ich schaffe es auch ohne Kerl.
  75. Mit dem Vater meiner Kinder befreundet zu bleiben.
  76. Dass Vater-Mutter-Kind Modell ist im echten Leben nicht immer das bessere Familienmodell.
  77. Dass ich ohne Mann komplett bin und alles schaffen kann was ich will.
  78. Meine Kinder schätzen, was ich jeden Tag leiste.
  79. Dass ich mich von niemanden abhängig mache und das auch meinen Kindern lehre.
  80. Erst mir und meiner Familie helfe, bevor ich an andere denke.
  81. Ich habe mehr Gelassenheit.
  82. Dass alles geht, wenn man MUSS und vor allem den Willen dazu hat.
  83. Dass ich den Faden für mich im Leben nicht verliere.
  84. Dass ich auf meine Kraftreserven achte.
  85. Dass ich sehr gut alleine mit meinen 3 Kindern klar komme und es uns damit gut geht.
  86. Meine eigene Kraft zu erkennen, aber auch zu wissen, wann ich Hilfe brauche.
  87. Dass ich nie aufgebe, egal wie schwierig der Moment gerade ist.
  88. Es geht alles, wenn man will.
  89. Ich bekomme Steine in den Weg gelegt, wo immer es nur geht.
  90. Wir werden ungerecht besteuert.
  91. Weniger ist mehr. Ich bin ein Mensch und keine Maschine.
  92. Dadurch das ich eine Macherin bin, geht mein weiblicher Anteil ein Stück verloren.
  93. Ich kann alles schaffen, was ich schaffen will.
  94. Ich bin selbstständig.
  95. Ich achte auf mich und höre auf mein Gefühl.
  96. Ich bewahre Ruhe und lege meinen Groll ab.
  97. Alleinerziehend zu sein ist nicht schlimm.
  98. Mich nicht mehr klein zu machen und zu mir zu stehen.
  99. Ich muss niemanden etwas beweisen.
  100. Ich stehe zu dem, wovon ich überzeugt bin.

Ui, es sind doch noch mehr Antworten geworden ;).

  1. Freunde sind das beste Bollwerk gegen Angst.
  2. Es macht keinen Sinn in Selbstmitleid zu ertrinken. Ich stehe auf und packe es jeden Tag neu an.
  3. Kleine Mini-Schritte führen zu neuen Zielen.
  4. Ich habe gelernt um Hilfe zu bitten und Hilfe anzunehmen.
  5. Es ist ok wenn mal etwas nicht klappt, wie ich es gerne gehabt hätte.
  6. Ich kann die Situation in der ich lebe verändern und gestalten.
  7. Meine Beine hochlegen, ohne ein schlechtes Gewissen.
  8. Ich mache viel mehr Dinge, die mir Spaß machen und integriere meine Kinder.
  9. Dass ich gut bin indem was ich tue und mir von niemand anderen etwas erzählen lasse.
  10. Dass ich nur meine mütterliche Verantwortung übernehmen kann und muss, aber nicht die väterliche.
  11. Dass wir auch zu Zweit eine Familie sind.
  12. Dass ich mich an die erste Stelle stellen muss, da sonst alles den Bach herunter geht.
  13. Dass ich ein wunderbares Kind habe und allein dafür gesorgt habe. Mit all meinen Fehler.
  14. Ich habe gelernt allein zu sein.
  15. Klare Grenzen zu setzen und mich selbst und meine Familie in den Vordergrund zu stellen.

Was hast du gelernt, was hier noch nicht steht? Lass es mich in den Kommentaren wissen.

Ich freue mich auf deine Antwort.

Alles Liebe und Gute

Alexandra

P.S. Nur wenn es dir gut geht, geht es auch deinem Kind gut.

Bild privat.

44 Kommentare

  • Die Liste ist toll :-)
    Ich bin seit vier Jahren alleinerziehend mit drei Kindern inzwischen (6/8/10). Zwar gibt es einen Vater der sich vermeintlich kümmert (Fassade ist alles), heißt sobald es unbequem wird, HobbyTermine, Schulprobleme, Krankheiten wird die Verantwortung weggeschoben, mit den Worten "keine Zeit", "wie soll ich das denn schaffen"...
    Da er eine neue Familie gegründet hat mit bald 2 Kindern, wird es nicht leichter.

    Ich habe gelernt, dass ich stärker bin, als ich dachte und auch alleine unsere Familie, Job, Weiterbildung mit Hilfe von Freunden u den Großeltern gestemmt bekomme.

    Doch richtig akzeptieren, dass er sich die die Zeit nicht nimmt, seinen Sohn auch mal zum Fußballplatz zu begleiten und der sich die Anerkennung bei anderen Vätern holt muss ich noch lernen.
    Es ist ein weiter Weg!
  • Liebe Nina, danke für deine Antwort und deine Kraft. Du bist eine tolle Mutter und Frau! Alles Gute für dich.

    LG Alexandra Widmer
  • Ich mach's mir jeden Tag ein bißchen schöner. Irgendwas, und sei es auch nur ganz klein. Einen Umzugskarton leer machen, einen Stapel Klamotten wegwerfen, einen Vorhang aufhängen, eine Pflanze pflegen, ein Bild aufhängen... Immer nur eins. Seit dem Alleinsein erwarte ich da nicht mehr von einem anderen. Ich mache das selber. Immer etwas. Stückchen um Stückchen. Und ich erwarte nicht, dass es das tolle Leben "morgen" gibt. Es ist heute. Und heute ist schön. Nach dem geleerten Karton noch schöner.
  • Liebe Achim, ein schönes Bild. Ich habe nach fast vier Jahren das erste Mal renoviert. Manchmal dauert es einfach. Alles Gute. Alexandra Widmer
  • Liebe Alexandra,
    Viel habe ich gelernt, sehr viel, ein kleiner Ausschnitt davon:
    - Es ist wie es ist- nimm es an, statt dagegen zu kämpfen
    - das Leben stellt Dir Aufgaben, die Du bewältigen kannst und an denen Du wachsen wirst
    - Vertrauen, dass es immer einen Weg gibt, und Du diesen auch finden wirst
    - Selbstliebe sehr sehr wichtig ist- keiner kann Dir das ersetzen, auch kein Partner
    - Vertrauen darauf, dass das Leben Dir Lösungen präsentieren wird, auch wenn es aussichtslos erscheint
    - FRIEDEN in Dir schaffen
    - Vergeben auch und gerade Deinem Ex- Partner, er ist frei sein Leben zu wählen, auch wenn es Deins aus der Bahn wirft und vergib Dir selbst für alles, was gewesen ist, was Du nicht gesehen oder rechtzeitig erkannt hast...
    - Alles fließt und verändert sich- nichts bleibt wie es gerade ist - nicht das, was mir Freude bereitet, nicht das, was mich traurig macht- ich kann nichts festhalten- es wird immer alles wieder anders
    - er gibt keine guten und schlechten Gefühle- Gefühle sind da um gefühlt zu werden - ich kann sie einfach aushalten- sie bringen mich nicht um- sie vergehen wieder...
    - es gibt kein richtig und falsch , verurteile die Dinge nicht, und vorallem nicht Dich selbst..
    - nimm Dir Zeit, für die Dinge, die Dich glücklich machen, immer, schieb das nicht auf...
    - weniger Geld und weniger Möglichkeiten schenken Dir auch neue Freiheiten, öffnet Dir die Augen für anderes
    - Du lebst in einer großen Gemeinschaft aus Geben und Nehmen- Gib was Du geben kannst, und nimm was Du brauchst... du brauchst das
    nicht alles alleine zu machen..
    - sei dankbar , für alles was Du hast...
    - leb im Hier und Jetzt, ganz bewusst, lebe was gerade ist, ob Montagmorgen oder Urlaub, Traurigkeit oder Freude, Einsamkeit oder Geborgenheit, Geldsorgen und unerwartete Rechnungen, Stress mit den Kindern oder liebevolle Momente... Jeder Moment ist es wert voll und ganz gelebt zu werden...

    Alles Liebe an Dich Alexendra, Dank für Deine tolle Arbeit und liebe Grüße
    Jutta
  • Liebe Jutta, dem möchte ich nichts mehr hinzufügen. JA!
    Danke dir für deine Erkenntnisse.

    Herzliche Grüße Alexandra Widmer
  • Ich hasse es um Hilfe zu bitten :-) Es ist furchtbar, je öfter ich das muss, umso mehr macht es mich fertig. Schlussfolgerung: Noch besser organisieren, damit es glatt läuft! Oder was habt ihr noch für Tipps dazu?

    Kleine Schritte hin zum Traumleben, auch ein Umweg führt da hin, es dauert eben manchmal nur ein bisschen länger. Gelassenheit behalten. Aber die Ziele und Träume nicht aus den Augen verlieren! Das verschafft Inspiration im Leben.

    Ab und zu mal richtig heulen und wütend sein. Danach geht's wieder besser (muss ja niemand sehen ;-)

    Immer wieder: Etwas für sich selbst tun. Das gibt Kraft!
  • Liebe Marie, ich kann deine Abneigung gut verstehen. Ich mag es auch nur so mässig. Doch krank werden ist keine Alternative. .....für mich und meine Kinder. Und das passiert sehr häufig, wenn wir versuchen über Jahre alles alleine zu schaffen.

    Hab den Mut

    Alles Gute Alexandra Widmer
  • Hallo Marie. Jemand um Hilfe zu bitten macht Dich nicht klein. Es macht Dich auch nicht schuldig. Vergiß nicht, dass es anderen einen ungeheuren Wert gibt, wenn sie Dir helfen dürfen. Fettes Ausrufezeichen. Diesen Wert kriegen sie nur so! Dreh es einfach um: Hast Du nicht auch schon Freunden vorgeworfen, dass sie doch hätten etwas sagen können und Du hättest schon...? Sag "Danke" und versuche diese Hilfe nicht zu "bezahlen". Menschen helfen Dir gerner als Du denkst.
  • Es ist keine Option, aus Angst in einer Beziehung zu bleiben, die einfach nicht mehr stimmt!
    (Das muss ich gerade lernen, liebe Alexandra Widmer)
  • Liebe Frau Foos,

    danke für ihren Kommentar. Ich kann ihre Angst sehr gut verstehen. Mir haben damals Freunde schon viel eher gesagt: Da stimmt etwas nicht und ich wollte es nicht sehen. Ich hatte auch Angst. Und wie.

    Wenn ich etwas für Sie tun kann, dann melden Sie sich bitte jederzeit.

    Herzliche Grüße Alexandra Widmer
  • Alles hat einen Grund!
    Vertrauen in das Leben!
    Es geht weiter!
    Immer bei mir selbst anzufangen!
    VERZEIHEN!
  • Im jetzt zu bleiben, dem im Feuer brennend -stehend, , dem zu lauschen was in meinem inneren sich bildet, intuitiv vertrauen, das alles richtig ist und das Leben immer und wesentlich recht hat
  • Recht hast du Malinka. Auch wenn es blöd klingt, wir haben immer nur das Jetzt!
  • Es muss nicht immer alles perfekt sein, einfach einmal gut genug sein lassen kann sehr entspannend sein und wetvolle Zeit schenken.
  • Ich kann nicht nur stark sein, ich muss stark sein. Ich muss als Mutter das leisten, was in einer Paarbeziehung beide gemeinsam oder arbeitsteilig leisten: Kinder und Haushalt, Einkauf schleppen und Handwerkeln, Lebensunterhalt und Lebenorientierung bieten. Doppelter Vollzeit-Job, wobei mein Erwerbs-Job in Steuerklasse 2 kaum anders besteuert wird als bei einem Single.
  • Ganz ehrlich: gelernt habe ich in den letzten Jahren viel. Doch lieber hätte ich es nicht kennengelernt.
    Mein Kind ist immer da. Es gibt keinen Vater mehr und Betreuung für abends oder wann sich Menschen ohne Kinder treffen auch nicht. In 5 Jahren hat man viel Zeit sich immer wieder zu motivieren u den Sinn zu suchen , doch irgendwann reicht es. Ich lebe seit 5 Jahren im " Gefängnis" . Und irgendwann sollte es auch mal wieder um mich, ich, als Person gehen. Ich die Frau die ich bin...nicht nur Mutter.
  • Liebe Tina, ich hoffe du findest bald passende Frauen in meinem Netzwerkforum, welches bald online geht. Ich drücke dir die Daumen . VG Alexandra Widmer
  • An negativen Dingen positive Dinge zu finden!!!
  • Liebe Akina,

    an dem negativen ist, dass ich dir hier schreibe das Positive. Sonst gäbe es diese Seite nicht....... VG Alexandra Widmer
  • Das, so krass und traurig es manchmal gewesen sein mag, alles irgendwann Sinn macht. Und wahre Liebe frei macht.
  • Liebe Dina, da hast du Recht. Alles Gute für dich!
    Alexandra Widmer
  • ....flexibel bleiben, an Wunder glauben und stets neue Wege finden... Ist mein Motto geworden

    Und ich wünsche mir, dass der Traum von einer Lobby für uns AlleinerzieherInnen wahr wird.
    Gerade der Spagat zwischen Arbeit und da sein für die Kinder ist oft wie Hochleistungssport ;-)... und mit zunehmendem Alter kommen auch Gedanken wegen Pensionsvorsorge hoch...
    Lg Andrea
  • Liebe Andrea,

    vielleicht findest du die passenden Frau in meinem Netzwerkforum, was bald online geht. Bitte bleibe dran! VG Alexandra Widmer
  • Ja - auch Mama + Kind sind eine richtige Familie!!!

    Als ich vor kurzem in einer Jugendherberge vom DJH übernachtet habe,musste ich einen Zuschlag für das Familienzimmer bezahlen,da wir nur zwei Personen sind und das ja "keine richtige Familie" ist". Ich war und bin darüber schockiert. In welcher Welt leben wir eigentlich?
  • Liebe Stern,

    das ist unglaublich und macht mich wütend. Wo war das? Den müsste man mal schreiben. :(

    VG A.Widmer
  • Genau wie die Familienkarten überall zwei Erwachsene beinhalten und man sie für einen erwachsenen und ein Kind gar nicht gibt by the waydie hätte ich wegen Diskriminierung angezeigt
  • Ich habe gelernt, Berge zu versetzen und Wunder zu erleben; einen kompletten Neuanfang zu wagen; endlich Mutter sein zu dürfen ohne Kritik, Kontrolle und Druck; wie man Schwächen und Ängste in Stärken verwandelt und dass es wirklich klüger ist, auf die Intuition zu hören, auch wenn der Kopf nicht versteht, warum die eine Handlung sinnvoll ist und die andere besser unterlassen werden sollte - und lerne immer noch, diese weise Stimme nicht immer wieder zu ignorieren, denn die Konsequenz muss ich ausbaden; dass die Entwicklung meiner Kinder zeigt, dass ich alles richtig gemacht habe...und ich lerne noch, meine Selbstzweifel leise werden zu lassen, die Balance zwischen Aktivität und Ruhe, zwischen Zeit für Kinder, Haushalt, Job und meinen Bedürfnissen zu finden...und die derzeit größte Lektion ist es, geduldig zu sein und zu vertrauen, dass das Leben mich auch durch diese Phase führt und es gut weitergehen wird (denn das hat im letzten Jahr wirklich unglaubliche Veränderungen möglich gemacht) und einfach nur anzunehmen, dass ich im Moment eben nicht weiß, wie es weitergehen soll
  • Liebe Barbara, ich wünsche dir dafür alles Gute. Das was ich lese klingt weise und selbstachtend. Herzliche Grüße Alexandra Widmer
  • Das ich allein verantwortlich dafür bin, dass es mir gut geht und dass es mir nicht besser geht, wenn ich das Verhalten der Väter für mein Leid verantwortlich mache.
  • Liebe Tina,
    danke für deine Antwort. So logisch und doch oft so schwer umzusetzen. Schön, wenn das dein Learning war. Alles Gute für dich und deine Familie.

    LG Alexandra Widmer
  • Der Himmel ist nicht leer! Weil ich dort jemand zum Festhalten habe, finde ich immer wieder festen Tritt mitten im Sturm.
  • Lieber Achim,
    schön. Der Glaube, woran auch immer ist ein großer Halt. Danke dir. VG A. Widmer
  • Wer verheiratet ist, stellt sich das Alleinsein toll vor. Und andersrum! Bin ich denn blöd? Besser dankbar sein für das, wie es ist!
  • "Es sind immer zwei dran schuld" ist der größte Blödsinn. Nach einer erfolglosen Suche nach meinen Fehlern weise ich diese Anschuldigung entschieden von mir. Und auch wenn ich Fehler gefunden und bereinigt habe, tue ich das gleiche: ich lebe nach morgen und nicht nach gestern.
  • Statt zu jammern, dass ich niemand mehr habe, der mich ergänzt, schätze ich meine neue Beweglichkeit.
  • Puuh das wichtigste kurzgesagt - Hauptsache gesund.
    Dann Väter die sich nicht kümmern braucht kein Mensch.
    Anwälte sind gold wert - wichtiger ist nur die Familie.
    Und sonst nicht stressen lassen - Kalender immer parat halten. Man kann alles auch alkein schaffen - stolz darauf sein !
  • Liebe N.,

    Gesund! Oh ja! Man kann viel allein schaffen...doch meiner Erfahrung nach sind die Kräfte irgendwann auch begrenzt und insofern plädiere ich immer wieder dafür, den Mut zu haben um Hilfe zu bitten.

    Danke dir. Alles Gute Alexandra

Was denkst du?

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