30 Ideen, die du als Alleinerziehende in der ersten Zeit unbedingt wissen solltest

Es ist 20:45 Uhr, dein Kind ist gerade eingeschlafen und so richtig gegessen hast du auch noch nicht. Irgendetwas wird sich schon noch finden. Du bist seit 15 Stunden wach. Seit nicht all zu langer Zeit, ist es um diese Stunde sehr still in der Wohnung. Du und dein Kind. Eigentlich hast du es dir mal anders vorgestellt. Doch es sollte nicht sein.  Was du als Alleinerziehende jetzt wissen solltest um bei Kräften zu bleiben, ist dir noch nicht ganz klar.

In diesem Artikel erfährst du 30 Ideen um die erste Zeit mit deinem Kind bzw. Kindern leichter zu meistern.

Woher kommen die Ideen?

Ich habe die Leserinnen und Leser meiner Fanpage (Du darfst gerne Fan werden :)) gebeten, mir mitzuteilen, was ihre wichtigsten Gedanken, Fähigkeiten oder Verhaltensweisen in den den ersten Monaten nach der Trennung waren.

Es haben über 300 Frauen und Männer ihre Ideen und Gedanken mitgeteilt!

Viele dieser Ideen gelten auch noch nach Jahren oder bekommen erst im Verlauf ihre Bedeutung.

Du wirst merken, dass nicht jede Aussage zu Dir passen wird. Das muss es aber auch nicht.

Du wirst automatisch das Richtige für dich entdecken.

Wenn es dir hilft und du andere Betroffene kennst, dann teile bitte diesen Sammlung an Ideen.

Ich danke dir herzlich, wenn du dich an der Aktion beteiligt hast!!

Und los geht es….

In den ersten Monaten als Alleinerziehende ist es wichtig, dass….

 1. Suche dir jede mögliche Unterstützung

Nicht jede Person passt in jeder Situation. Deswegen ist es wichtig, dass du dir ein Netz aus verschiedenen Personenkreisen schaffst. Familie, Freunde, Bekannte, Ärzte, Psychotherapeuten, Psychologen, Sozialarbeiter. Solltest du dich schämen, frage bitte trotzdem. Höre nicht auf das Gefühl in dem Moment. Du hast jede Unterstützung verdient. Wirklich!!!!

2. Vertraue dir selbst

Vertraue darauf, dass du mit deinen Fähigkeiten und deiner Persönlichkeit, die neue Lebenssituation meistern kannst. Und wenn du mal kein Vertrauen haben solltest, dann komm auf diese Webseite und lese darin.

3. Gönne dir viel Ruhe

Und zwar ab dem Moment, wo dein Kind schläft oder du ohne dein Kind bist. Du darfst diese Zeit ohne ein schlechtes Gewissen genießen. Nein, es ist sogar deine Pflicht, um mit neuer Energie deinem Kind zu begegnen. Schaffe dir kleine Inseln der Ruhe. Und wenn es nur 10 „bewusste“ Minuten sind.

4. Pflege Dich

Das was du mit aller Liebe deinem Kind zukommen lässt, darfst du dir auch nehmen. Das ist besonders wichtig, weil erstmal kein Partner da steht und diese Aufgabe übernimmt. Pflege deinen Körper, kleide Dich schön und umarme dich selbst.

5. Such dir ein Netzwerk mit Alleinerziehenden

Der Vorteil ist, dass du dich nicht allein fühlst. Du kannst mit deinen Fragen und Themen von anderen Betroffenen viel lernen. Wenn du in deiner Umgebung kein Netzwerk findest, kannst du dir auch online sehr viel Unterstützung holen und mitlesen.

Hier geht es zu den Netzwerke in deiner Umgebung!

Hier sind weitere bekannte Blogs, die sich mit dem Thema „Alleinerziehend sein“ befassen:

  1. Sarah Wiedenhöft von Mutterseelenalleinerziehend
  2. Christine Finke von Mama arbeitet
  3. Rona Duwe von Phoenix-Frauen
  4. Verena Schulemann von Mamaberlin
  5. Mutterseelesonnig

6. Es ist deine Chance

Diese Herausforderung ist nun mal da. Du kannst sie weiter als Katastrophe sehen oder als Chance wahrnehmen. Du wirst über dich hinauswachsen und viel über dich lernen.

7. Habe sehr viel Geduld mit dir

Du hast gerade das erlebt, was viele schlaue Bücher als „Life-Event“ bezeichnen. Egal ob du die Trennung wolltest oder dein ehemaliger Partner. Es hat oft eine Krise zur Folge. Besonders jetzt ist es wichtig, dass du freundlich mit dir selbst umgehst. Mache alles nur Schritt für Schritt. Manchmal reicht auch schon der Gedanke: „Erstmal nur den nächsten Tag schaffen.“

8. Erlaube dir alles zu fühlen

Du bist traurig, wütend, ärgerlich, einsam, eifersüchtig, hilflos oder verzweifelt? Das ist gut und wichtig so. Jedes dieser Gefühle hat in diesem Moment seine Berechtigung und möchte „gefühlt“ werden. Je mehr du dich zwingst, es nicht zu fühlen, desto stärker kommt es auf dich zurück. Sage Dir: Ja, ich bin jetzt wütend. Ja, ich bin eifersüchtig usw.

9. Umgib dich mit den Richtigen

Frage dich bei jedem Kontakt, ob dir diese Person mehr Kraft gibt oder dich mehr Kraft kostet. Sollte sich das über einen gewissen Zeitraum nicht ändern, dann distanziere dich. Du brauchst deine Energie für dich und dein Kind.

10. Schütze dich 

Unabhängig davon wie eure Beziehung auseinander gegangen ist, ist es wichtig erstmal eine räumliche Distanz zum Ex-Partner zu schaffen. Selten gelingt sofort ein Übergang von der Paar-Ebene zur Eltern-Ebene, da jeder zu diesem Zeitpunkt verwundbar ist. (Auch wenn du dir das von ihm nicht vorstellen kannst).

11. Schuldfalle oder #beidesindveranwortlich

Du suchst bei dir nach der Schuld? Oder der andere beschuldigt dich? Es ist ein häufiges Phänomen und kostet wahnsinnig viel Energie. Die Frage nach dem „Warum ist es so gekommen?“ ist NIE konstruktiv.

12. Du darfst bitte Fehler machen

Du wirst Fehler machen und das ist auch gut so. Alles andere ist nicht menschlich. Gestehe dir ein stark und schwach sein zu dürfen.

Und wenn du jemanden um Hilfe bittest, ist das eine Stärke.

13. Schlafe sehr viel!

Schlafe regelmäßig um die neue Situation zu meistern. Schlafe wenn dein Kind schläft. Die Wäsche muss nicht jeden Abend um 21:00 h gemacht werden.

14. Ersetze niemals beide Elternteile

Das geht überhaupt nicht. Du bist die Mutter und hast diese Rolle. Der Versuch den Vater zu ersetzen wird scheitern und dich verzweifeln lassen. In dem Moment, wo du es lässt, wirst du dich vielleicht hilflos, traurig oder wütend fühlen. Das darf und muss sogar so sein. Fühle es und halte es aus. Gefühle sind wie Wellen. Sie kommen und gehen.

15. Sei stolz auf dich

Sei stolz auf dich. Jeden Tag, den du mit deinem Kind verbringst. Oft richten wir nur den Blick auf das was im Vergleich zu früher in der Beziehung nun nicht mehr geht. Den Blick zu ändern erfordert aktive Arbeit. Was hast du heute schon getan, worauf du stolz sein kannst? Wie? Du hast dich und dein Kind angezogen, Frühstück gemacht, es zum Kindergarten oder Schule gebracht und nun sitzt du bei der Arbeit. Wow! Ich bin stolz auf dich! 🙂

100% Datenschutzkonform. Kein Spam.

16. Suche dir kompetente Fachleute

Zu Beginn sind so viele Dinge zu erledigen und du brauchst einen klaren Kopf. Oft ist das aber gar nicht möglich, so dass es wichtig ist kompetente Personen an deiner Seite zu haben. Je schneller du Themen wie Scheidung, Unterhalt, Sorgerecht, Besuchszeiten klären kannst, desto besser ist es. Dazu brauchst du meist einen guten Anwalt, Jugendamt-Sachbearbeiter oder Erziehungsberater.

17. Bleib im Kontakt mit deinem Kind

Die vielen äußeren Belastungen und die Menge an Gefühlen führen oft zu einem „verschlossenen“ Herzen. Man ist zwar bei dem Kind, aber nicht mit dem Kind. Finde heraus, wie du dennoch mit deinem Kind sein kannst. Sprecht viel miteinander und höre ihm trotz allem zu. So gut es geht. Zelebriert eine Mutter-Kind Zeit und zeige deine Liebe.

18. Du bist eine Frau

Ja, du bist eine Frau und nicht nur eine „Alleinerziehende“ Mutter. Du darfst diese Seite immer mehr für dich entdecken…falls du es nicht schon hast. Was „Frau sein“ für dich bedeutet, weißt du am Besten. Und falls nicht, dann schaue dir Bilder an, bevor du dein Kind bekommen hast. 🙂

19. Lass los

Lass den Gedanken los, es nicht alleine zu schaffen. Nicht immer ist das Modell Vater-Mutter-Kind glücklicher und zufriedener.

20. Atme!

In manchen Momenten ist dir zum Schreien zu Mute und du bist gereizt. Dann setze dich hin, unterbreche deine Arbeit und atme ganz bewusst. Ganz tief ein und aus. 20 Mal! Wenn es geht mit geschlossenen Augen.

21. Du bist wertvoll

Ich verbiete es dir, dir einreden zu lassen, dass du weniger wertvoll bist als „Alleinerziehende.“ Die Menschen, die so etwas sagen oder behaupten sind arm dran. Distanziere dich von ihnen, wenn sie es wirklich so meinen. Mich macht es eigentlich schon wütend, diesen Punkt hier mit aufzuführen. Dennoch wurde es häufiger genannt und ist somit ein relevantes Thema.

22. Schütze dein Kind

Tausend Mal gelesen und doch ist es so schwierig. In dem Strudel aus verletzen Gefühlen und Kränkungen (die oft sehr subtil sind) ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Kind doch in die Konflikte mit einbezogen wird. Halte es bitte heraus und suche dir professionelle Hilfe, damit du einen Raum für deinen Schmerz hast.

Es gab mal einen Zeitpunkt, das hast du diesen Menschen geliebt. Und was immer auch passiert ist, er hat dir dein wunderbares Kind geschenkt. (Anmerkung: Diesen Kommentar gab es mehrfach!)

23. Habe Mut

Du wirst dich vielen neuen Situationen stellen, die erstmal Angst auslösen werden. Das darf auch so sein. Es gibt einen schönen Spruch der heißt:

Habe den Mut dich deiner neuen Herausforderung zu stellen. Kennst du jemanden, der dir ein Vorbild sein könnte?

24. Reflektiere deine Vergangenheit

Auch dieser Punkt wurde mehrfach genannt. Ich finde jedoch, dass es in der ersten Zeit erstmal darum geht sich neue Strukturen zu schaffen. Wenn du das Bedürfnis hast dich schon jetzt mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, dann tue es. Mein Tipp ist: Lass dir bitte viel, viel Zeit.

25. Finde deinen Rhythmus

Teste und probiere was für dich klappt und was nicht. Ein fester Tagesplan gibt dir und deinem Kind zu Beginn Halt und Sicherheit. Lasse alte Gewohnheiten los und traue dich auch mal etwas ganz anders auszutesten. Kuscheln ist wichtiger als eine geputzte Küche.

26.  Es gibt auch Vorteile

Einige Frauen schrieben, dass sie sich befreit fühlen mit dem Kind allein zu sein. Die Möglichkeit den Haushalt und die Erziehung nach den eigenen Vorstellungen umzusetzen, sei ein Vorteil im Vergleich zu anderen Familien.

27. Jetzt ist dein Leben

Es besteht die Gefahr in der Vergangenheit zu hängen oder aber mit Sorge in die Zukunft zu blicken. Ich denke, jede hat das schon einmal erlebt. Doch etwas ändern kannst du nur JETZT. Das beste Hier und Jetzt-Mittel ist dein Kind. Es zwingt dich liebevoll immer wieder präsent zu sein.

28. Akzeptieren….?

Nimm an, dass du jetzt alleinerziehend bist.

Eine häufige Antwort. Sicherlich wirst du nicht dein komplettes Leben alleinerziehend bleiben. Auch wenn es sich in diesen Moment so anfühlt.

Ich muss zugeben, dass ich lange Zeit Schwierigkeiten hatte, Anzunehmen meine Kinder große Zeit ohne den Vater aufzuziehen.

In meinem Flur hing  zwei Jahre eine Karte mit dem Satz:

Geholfen hat es mir nur manchmal. Für mich persönlich war der erste Schritt anzunehmen, es nicht anzunehmen, dass mein Wunsch nach einer Familie im klassischen Sinn gescheitert war.

29. Stehe zu deiner Entscheidung

Frauen die sich getrennt hatten, beschrieben, wie wichtig es sei sich immer wieder die Gründe der Trennung vor Augen zu halten. Mit der Zeit würde oft eine Verklärung zu Positiven stattfinden. Stehe zu deinem Entschluss.

30. Ihr seid eine Familie

Dem gibt es nichts weiteres hinzuzufügen!

Upps…..noch einer

31. Dein Energiebooster de luxe:

In deinem Hinterkopf ist dir schon jetzt bewusst, dass du die meiste Energie aus neuen Träumen, Visionen und Zielen bekommen wirst. Es ist nochmal alles möglich.

Womöglich denkst du nun : „Nein Alexandra, bei mir aber nicht.“ Ich kann diesen Gedanken sehr gut verstehen. Ich habe auch so gedacht.

Dennoch verspreche ich dir eine gute Zukunft, wenn du an dich glaubst und wieder ins Handeln kommst. Lass dir bitte Zeit!

Wenn dir noch etwas einfällt, was hier vergessen wurde, dann schreibe es hier drunter in den Kommentar.

Alles Gute für dich!

Alexandra

P.S. Bitte teile diesen Artikel mit deinen Freunden.

27 Kommentare

  • Hallo Alexandra, dein text hat mir Heute geholfen und ich habe auch was dazugelernt, was ich schade finde das es nur um Frauen geht und ich aber Alleinerziehender Papa bin, der vor ein paar Monaten seinen Papa verloren hat und tief gefallen ist und nun ist dadurch auch meine Frau gegangen und hat mich mit unseren Mädels sitzen lassen unserer Sohn weis es noch garnicht er ist im Urlaub zum klück, meine grosse Tochter hat schon zuviel mitbekommen, ich kann mich auch nicht vor ihr verstecken, sie kommt immer an wen ich weine und sagt ( Mama kommt wieder und wird dich lieben so wie sie es immer getan hat) das tut so sehr weh möchte ihr ja nicht die Wahrheit sagen.
    Nun sitzen wir in einem halbfertigen Haus, ich kann nicht auf Arbeit da ich außerhalb gearbeitet habe nun weis ich erstmal nicht wie es weitergeht und meine kraft geht in meine kinder hunde und der Haushalt.

    Aber du hast mir viel gesagt bzw. Geschrieben wo man auch anfangen kann.

    Ich habe mich immer geschämt zu weinen nur warum es gehört zum Mensch sein.
    andrAndrè
  • Ich bin alleinerziehend Mama .mit 14, 12( Schwerbehinderten sohn) und einem pflegekind 6 Jahre alt und hab mir Hilfe geholt nach Hause....eine au pair Mädchen und das ist gold wert.
    Vielleicht wäre auch das was für dich.
    LG Barbara
  • Hallo Alexandra,
    in deinen Tipps finde ich mich fast überall wieder. Ich denke, dass jede Frau mehr oder weniger diese Phasen durchlebt bzw. diese oder ähnliche Erfahrungen gemacht hat.
    Ich bin seit Anfang diesen Jahres alleinerziehend. Ich habe eine wundervolle Tochter (8). Sie ist das größte Geschenk auf Erden und ein wahrer Sonnenschein. Ich wurde von meinem Partner von jetzt auf gleich ohne eine Vorwarnung verlassen. Er hat sämtliche Schuldzuweisungen auf mich herabgeladen. In diesem Moment ist meine Welt für mich zusammen gestürzt. Er hat mir buchstäblich den Boden unter den Füßen weggozogen. Mein Selbstwertgefühl und mein Selbstvertrauen waren gefühlte 500m unter der Erde. Ich habe mich und mein ganzes Leben in Frage gestellt. Auf deutsch gesagt.... war ich am Ende. Ich konnte nichts mehr essen und an Schlaf war lange nicht zu denken, und wenn, dann höchstens 3 Stunden. Zum essen habe ich mich regelmäßig gezwungen, da es mir die Kehle zuschnürrte. Ich habe in dieser Zeit sehr viel nachgedacht, wirklich sehr viel. Ich habe mich allein gelassen gefühlt und dieses Gefühl habe ich heute noch teilweise. Ich habe sich sehr viel über mich selbst gelernt. Ich habe auf einmal Freunde gehabt, die für mich da waren, einfach nur da waren, von denen ich es nicht erwartet hatte und das tat soooo gut. Es hat einige Zeit gedauert bis ich aus meinem 500m tiefen Loch wieder rausgekommen bin. Ich habe bis jetzt 15 kg abgenommen und fühle mich gerade gut so wie ich bin. Ich bekomme viele Komplimente und das bringt mein Selbstwertgefühl und mein Selbstbewusstsein wieder auf Vordermann. Aber immer wenn man denkt, dass es eigentlich nicht mehr schlimmer kommen kann, so ereilt einem gib und wieder ein Tiefschlag. Man muss sich anhören, dass man sich nicht um sein Kind kümmern würde, weil man mal an sich denkt und weil ich berufstätig in Vollzeit bin. Weil man länger auf Arbeit ist und die Überstunden bezahlt bekommt, um sich und seinem Kind auch mal was leisten zu können und nicht nur von der Hand in den Mund mehr leben möchte. Aber solche Tiefschläge machen einen bzw. mich noch stärker. Ich bin deshalb keine schlechte Mutter. Ich bin zu einer starken, selbstbewussten Frau heran gereift. Ich habe das Gefühl, dass ich nicht mehr soviel im Haushalt zu tun habe. Vielleicht auch daher, dass ich mir keinen Stress mehr mache. Ich schlafe solang es mir möglich ist. Ich mache mir schöne Tage mit meinem Kind. Ich gehe alles gelassener an und dann bleibt halt auch mal was im Haushalt liegen. Natürlich fehlt mir manchmal die zwischenmenschlichen Dinge, aber im Grunde genommen geht es mir erstaunlicher Weise besser als zuvor und ich habe eine gewisse Leichtigkeit wieder gefunden, die ich in der Beziehung verloren hatte.
    Ich werde auf jeden Fall den einen oder anderen Tipp von dir noch beherzigen und for diese Anregungen bin ich dir sehr dankbar.

    LG Alexandra
  • Liebe Alexandra, sehr sehr gern! Alles Gute für dich. Alexandra Widmer

  • Hallo,

    ich bin alleinerziehend mit zwei Kindern (1 und 3) und finde das total gut. Natürlich wäre es mit einem tollen Partner, der sich wirklich fair an der care Arbeit beteiligt noch besser und den ich liebe und der mich liebt, allerdings sieht die Realität meistens anders aus; selbst bei sogenannten emanzipierten Männern. Erst hatte ich Angst, dass mir die Aufgaben über den Kopf wachsen und siehe da, im Gegenteil: ich hatte weniger zu tun!
    Einzig störend empfinde ich die Einstellung der Umwelt (besonders des Vaters der Kinder) zu meinem Wunsch nach freien Tagen. Da werde ich schnell hingestellt, als ob mich meine Kinder stören würden. So ist es nun mal überhaupt nicht, ich habe allerdings auch mal ein Recht auf einen freien Tag, an dem ich machen kann was ich möchte. Und diese Tage sind rar! Für Väter scheint es selbstverständlich zu sein, dass Feierabend bedeutet, nach 7-8 Stunden die Füße hoch legen zu können. Dagegen sollen die 24 Stunden Schichten, die ich verübe ein Klacks sein. Das finde ich wirklich wirklichkeitsfern und unverschämt. So 50er Jahre mäßig.
    Viele Grüße
    Jule
  • Liebe Jule, nicht darauf hören sondern DU hast das absolute Recht dich zu erholen. Rede mit ihm nicht mehr darüber. Es geht darum, dass die Kinder ihren Papa auch sehen könne. Was du dann machst, geht ihn nichts an.

    Alles Liebe und Gute

    Alexandra
  • Hallo...Ich bin Alleinerziehender Papa von 3 Kindern...eine Ex Frau darf Kinder nur mit Begleitetem Umgang sehen...Ich nehme mir auch Zeit ..bin voll Arbeitstätig...
  • Hallo Alexandra,
    danke für die vielen Anregungen. Mein kleiner Floh ist noch nicht auf der Welt und ich bin sehr gespannt, wie ich die neue Situation meistern werde. Es wird bestimmt die eine oder andere Stunde geben, in der ich auf diese Seite zurückkommen werde...bislang habe ich mit Punkt 30. am meisten zu tun gehabt und mit der Frage: werde ich mit dem kleinen eine "vollständige" Familie sein können? Nachdem sich mein Partner von mir getrennt hat, fühlt sich manchmal alles ziemlich unvollständig an...

    Viele Grüße an dich und an alle (bald) Alleinerziehenden
    Eva
  • Liebe Eva,

    vielen dank für deinen Kommentar. Ich finde es gut und wichtig, dass du dir schon Gedanken machst und du erinnerst mich daran, dass ich unbedingt einmal Frauen zu Wort kommen lassen muss, die seit der Schwangerschaft mit dem Kind allein leben.
    Freu dich auf dein Kind und ihr seid eine Familie. Familie ist da, wo ein Kind ist und Liebe ist. Freue mich im Verlauf von dir zu Lesen.

    Alles Gute Alexandra Widmer
  • Hallo liebe Alexandra,
    sehr interessante Artikel muss ich erlich sagen.Ich bin auch alleinerziehende seit fast Geburt von mein Sohn und er wird Nexte Monat 5 Jahre alt.Es war schwer diese ganze Zeit aber jetzt ist kompliziert geworden weil ich schwanger bin (ich weis noch nicht wie weit ist, hab erst gestern den test gemacht).Jetzt ich weis nicht was ich machen kann. Der Vater von diese Kind, hat es mir gestern gesagt das ist meine Entscheidung ob ich das kind behalte oder nicht.
    Ich weis nicht was ich machen soll. .
    Bitte hilft mir mit ein Rat.
    Mit freundlichen grüßen
    Maria
  • Liebe Maria,

    danke für deinen Kommentar. Da ich nicht so ganz die Frage verstehe, bitte ich dich in meiner Beratung zu melden. Vielen Dank Alexandra Widmer
  • Hallo Maria,

    Vor dieser Entscheidung stand ich auch vor zwei Jahren und habe mich für das Kind entschieden. Wollte dass mein Sohn nicht alleine aufwächst. Ich war gerade frisch getrennt aufs Land gezogen und habe jemanden kennengelernt...ich wurde schwanger und er wollte von mir nichts wissen aber würde mir helfen. Nun ist die kleine Maus 2 Jahre alt. Ich bin alleine es ist sehr schwer weil sie zwei verschiedene Väter haben aber da schau ich drüber weg was andere von mir denken. Ich liebe die zwei und kämpfe jeden Tag für uns drei. Ich bin froh dass ich sie behalten hab, obwohl mir viele davon abgeraten haben.
  • Liebe Magdalena,
    gut so. Ich wünsche dir viel Kraft und Mut. Hole dir bitte trotz allem Unterstützung. Die brauchen wir alle an der einen oder anderen Stelle. Alles Gute Alexandra Widmer
  • Hallo Alexandra und alle Alleinerziehende,
    vielen Dank, dass du so eine tolle Seite gemacht hast. Sie gibt einem Kraft und gute Tips.
    Natürlich ist eine Trennung immer hart, erst recht, wenn Kinder da sind.
    Dennoch BITTE seht euch NICHT als Verlierer, auch wenn es manchmal so scheint.
    ABER wie kann man verlieren, wenn man die Kinder bei sich hat?
    Alles von ihnen miterleben kann? Alle ersten Male? Die Hauptbezugsperson sein?
    Ich weiß, dass es viel viel Arbeit ist und man manchmal oder auch oft verzweifelt ist. Aber stellt euch vor, ihr wärt diejenigen, die auch noch die Kinder "verloren" hätten...
    Genießt die Zeit mit und auch die ohne Kinder.
    Alles Gute für alle Powerfrauen und auch Powermänner, die mit ihren Kindern alleine leben :)
  • Liebe Nora, besten dank für deine Sichtweise. LG Alexandra Widmer
  • Hallo Alexandra,
    vielen Dank für deine Artikel und Podcasts, die mir sehr weiter helfen. Es fällt oft nicht leicht, sich nicht als "Verliererin" der Situation zu sehen. Ist es nicht oft so, dass die Männer sich sehr schnell eine neue Partnerin suchen, finanziell (da immer im Beruf geblieben) besser da stehen und nicht den anstrengenden Alltag, sondern die Spaß- Wochenenden mit den Kindern verbringen. Den Frauen bleibt die Sorge um Job, Kinder und Geld sowie ein zerstörtes Selbstbewusstsein und der Zweifel, ob es jemals noch einen neuen Partner geben wird. (Leider ist es doch so, dass viel mehr Frauen betroffen sind). Die eigene Wertschätzung ist die tägliche Herausforderung und kostet viel Kraft und Geduld. Deine Tipps helfen dabei, vielen Dank dafür.
  • Liebe Sabine,
    bei mir ist es genau so, wie du es beschreibst! Es tut gut zu wissen, dass ich nicht alleine mit dieser anstrengenden Situation bin.
    Und auch von mir ein "Danke!" an Alexandra. Deine Tipps helfen auch mir.
    Sandra
  • Einen Vorteil von dem "Alleinerziehendsein" finde ich, auch wenn es total banal klingt, dass die Hausarbeit weniger ist als mit Mann im Haus! Ich genieße meine Feierabende, auch wenn sie alleine stattfinden, dass ich auf dem Sofa sitze bleiben kann und nicht wieder aufstehen muss um irgendwas zu bringen oder abzuräumen. Klingt banal, aber ist für mich ein Stück weit Lebensqualität.
    Ein weiterer Vorteil des "Alleinerziehendseins" finde ich dass man Pausen einlegen kann wann man selber möchte. Wenn ich am Wochenende tagsüber mal eine Pause brauche dann setzte ich mich aufs Sofa und mache eine Pause mit einem Kaffee. Meine Kinder werfen sich dann zwar auf mich, streiten wer sich auf mich setzten darf und ich brülle laut "Achtung mein Kaffee", aber zumindest sitze ich, muss mit niemanden Diskutieren, nichts bringen oder gar besprechen, wann ich eine Pause machen kann.
  • Liebe Brigitte,
    danke für deinen Kommentar.
    Toll wäre es natürlich, wenn man all diese Möglichkeiten auch in einer Partnerschaft leben kann. Doch nicht immer klappt das. Alles Gute für dich. Alexandra
  • Liebe Alexandra,

    es wäre für viele Toll, wenn man um Hilfe bittet ( diese auch zu bekommen ) und oft alles abgelehnt wird, aufgrund von Geld Mangel, weil einfach kein finanziellen Hilfen da sind. Dann werden den Müttern die Schwächen zum Vorwurf gemacht und das Kind zum Vater gegeben. Obwohl viele Mütter um Unterstützung bitten, hinterher wird denen das zum Vorwurf gemacht. Wie soll man da noch vertrauen haben und dem Jugendamt um Hilfe bitten. Vieles wird heruntergespielt oder einfach anders ausgelegt. Ich glaube, viele geben nach, aus Angst, weil sie sowieso keine Unterstützung erhalten und es nicht riskieren wollen, ihre Kinder zu verlieren.

    Lg, Klaudia
  • Liebe Klaudia,

    danke für deinen Kommentar. Ich habe schon oft davon gehört und finde es auch sehr bedenklich. Ich glaube man muss sich den Einzelfall anschauen, warum jemand einen gleich verurteilt, wenn man um Hilfe bittet.

    Es bedarf noch viel Aufklärung, um zu sehen, dass es keine Schwäche ist.

    Alles Gute für dich Klaudia

    Alexandra
  • hey danke für den artikel und die mühe die du dir gemacht hast.

    ich hab ein kleines kommentar:
    ich weiss nicht ob du dich mit absicht nur an alleinerziehende frauen richten willst, dann is das kommentar egal. aber du verlinkst ja auch papaalleinerziehende blogs :)
    viele der tips sind in der du-form geschrieben, aber z.B. Nr. 14 nicht. das irritiert mich.
    Ich fände es schön wenn sich gesellschaftliche Normen verändern würden, und wenn auch mehr Väter nach einer Trennung (überhaupt erstmal) darüber nachdenken, ob es nicht vielleicht auch für sie in Frage käme, sich um das kind/ die Kinder Vollzeit zu kümmern.
    Wenn es dir ein persönliches Anliegen ist, diesen Artikel an Frauen zu richten, weil wir prozentual eben viel öfter alleinerziehend sind, versteh ich das. aber ich denke es wäre toll, wenn dieser Text auch Väter ansprechen würde und so ein bischen an der gesellschaftlichen Norm rüttelt.
    LG und danke :)
  • Liebe Susan,

    danke für deinen Kommentar. Ich verstehe dich sehr gut und ich wünschte auch, dass sich etwas ändert. Ich habe zu Beginn sowohl Frauen und Männer angesprochen. Ich habe es aktuell vereinfacht, da immer noch ein großer Teil der Betroffenen die Mütter sind. Demnächst kommen aber auch einige alleinerziehende Väter in meinen Blog ins Gespräch. Das ist geplant.

    Liebe Grüße Alexandra

Was denkst du?

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