30 Ideen, die du als Alleinerziehende in der ersten Zeit unbedingt wissen solltest

Es ist 20:45 Uhr, dein Kind ist gerade eingeschlafen und so richtig gegessen hast du auch noch nicht. Irgendetwas wird sich schon noch finden. Du bist seit 15 Stunden wach. Seit nicht all zu langer Zeit, ist es um diese Stunde sehr still in der Wohnung. Du und dein Kind. Eigentlich hast du es dir mal anders vorgestellt. Doch es sollte nicht sein.  Was du als Alleinerziehende jetzt wissen solltest um bei Kräften zu bleiben, ist dir noch nicht ganz klar.

In diesem Artikel erfährst du 30 Ideen um die erste Zeit mit deinem Kind bzw. Kindern leichter zu meistern.

Woher kommen die Ideen?

Ich habe die Leserinnen und Leser meiner Fanpage (Du darfst gerne Fan werden :)) gebeten, mir mitzuteilen, was ihre wichtigsten Gedanken, Fähigkeiten oder Verhaltensweisen in den den ersten Monaten nach der Trennung waren.

Es haben über 300 Frauen und Männer ihre Ideen und Gedanken mitgeteilt!

Viele dieser Ideen gelten auch noch nach Jahren oder bekommen erst im Verlauf ihre Bedeutung.

Du wirst merken, dass nicht jede Aussage zu Dir passen wird. Das muss es aber auch nicht.

Du wirst automatisch das Richtige für dich entdecken.

Wenn es dir hilft und du andere Betroffene kennst, dann teile bitte diesen Sammlung an Ideen.

Ich danke dir herzlich, wenn du dich an der Aktion beteiligt hast!!

Und los geht es….

In den ersten Monaten als Alleinerziehende ist es wichtig, dass….

 1. Suche dir jede mögliche Unterstützung

Nicht jede Person passt in jeder Situation. Deswegen ist es wichtig, dass du dir ein Netz aus verschiedenen Personenkreisen schaffst. Familie, Freunde, Bekannte, Ärzte, Psychotherapeuten, Psychologen, Sozialarbeiter. Solltest du dich schämen, frage bitte trotzdem. Höre nicht auf das Gefühl in dem Moment. Du hast jede Unterstützung verdient. Wirklich!!!!

2. Vertraue dir selbst

Vertraue darauf, dass du mit deinen Fähigkeiten und deiner Persönlichkeit, die neue Lebenssituation meistern kannst. Und wenn du mal kein Vertrauen haben solltest, dann komm auf diese Webseite und lese darin.

3. Gönne dir viel Ruhe

Und zwar ab dem Moment, wo dein Kind schläft oder du ohne dein Kind bist. Du darfst diese Zeit ohne ein schlechtes Gewissen genießen. Nein, es ist sogar deine Pflicht, um mit neuer Energie deinem Kind zu begegnen. Schaffe dir kleine Inseln der Ruhe. Und wenn es nur 10 „bewusste“ Minuten sind.

4. Pflege Dich

Das was du mit aller Liebe deinem Kind zukommen lässt, darfst du dir auch nehmen. Das ist besonders wichtig, weil erstmal kein Partner da steht und diese Aufgabe übernimmt. Pflege deinen Körper, kleide Dich schön und umarme dich selbst.

5. Such dir ein Netzwerk mit Alleinerziehenden

Der Vorteil ist, dass du dich nicht allein fühlst. Du kannst mit deinen Fragen und Themen von anderen Betroffenen viel lernen. Wenn du in deiner Umgebung kein Netzwerk findest, kannst du dir auch online sehr viel Unterstützung holen und mitlesen.

Hier geht es zu den Netzwerke in deiner Umgebung!

Hier sind weitere bekannte Blogs, die sich mit dem Thema „Alleinerziehend sein“ befassen:

  1. Sarah Wiedenhöft von Mutterseelenalleinerziehend
  2. Christine Finke von Mama arbeitet
  3. Rona Duwe von Phoenix-Frauen
  4. Verena Schulemann von Mamaberlin
  5. Mutterseelesonnig

6. Es ist deine Chance

Diese Herausforderung ist nun mal da. Du kannst sie weiter als Katastrophe sehen oder als Chance wahrnehmen. Du wirst über dich hinauswachsen und viel über dich lernen.

7. Habe sehr viel Geduld mit dir

Du hast gerade das erlebt, was viele schlaue Bücher als „Life-Event“ bezeichnen. Egal ob du die Trennung wolltest oder dein ehemaliger Partner. Es hat oft eine Krise zur Folge. Besonders jetzt ist es wichtig, dass du freundlich mit dir selbst umgehst. Mache alles nur Schritt für Schritt. Manchmal reicht auch schon der Gedanke: „Erstmal nur den nächsten Tag schaffen.“

8. Erlaube dir alles zu fühlen

Du bist traurig, wütend, ärgerlich, einsam, eifersüchtig, hilflos oder verzweifelt? Das ist gut und wichtig so. Jedes dieser Gefühle hat in diesem Moment seine Berechtigung und möchte „gefühlt“ werden. Je mehr du dich zwingst, es nicht zu fühlen, desto stärker kommt es auf dich zurück. Sage Dir: Ja, ich bin jetzt wütend. Ja, ich bin eifersüchtig usw.

9. Umgib dich mit den Richtigen

Frage dich bei jedem Kontakt, ob dir diese Person mehr Kraft gibt oder dich mehr Kraft kostet. Sollte sich das über einen gewissen Zeitraum nicht ändern, dann distanziere dich. Du brauchst deine Energie für dich und dein Kind.

10. Schütze dich 

Unabhängig davon wie eure Beziehung auseinander gegangen ist, ist es wichtig erstmal eine räumliche Distanz zum Ex-Partner zu schaffen. Selten gelingt sofort ein Übergang von der Paar-Ebene zur Eltern-Ebene, da jeder zu diesem Zeitpunkt verwundbar ist. (Auch wenn du dir das von ihm nicht vorstellen kannst).

11. Schuldfalle oder #beidesindveranwortlich

Du suchst bei dir nach der Schuld? Oder der andere beschuldigt dich? Es ist ein häufiges Phänomen und kostet wahnsinnig viel Energie. Die Frage nach dem „Warum ist es so gekommen?“ ist NIE konstruktiv.

12. Du darfst bitte Fehler machen

Du wirst Fehler machen und das ist auch gut so. Alles andere ist nicht menschlich. Gestehe dir ein stark und schwach sein zu dürfen.

Und wenn du jemanden um Hilfe bittest, ist das eine Stärke.

13. Schlafe sehr viel!

Schlafe regelmäßig um die neue Situation zu meistern. Schlafe wenn dein Kind schläft. Die Wäsche muss nicht jeden Abend um 21:00 h gemacht werden.

14. Ersetze niemals beide Elternteile

Das geht überhaupt nicht. Du bist die Mutter und hast diese Rolle. Der Versuch den Vater zu ersetzen wird scheitern und dich verzweifeln lassen. In dem Moment, wo du es lässt, wirst du dich vielleicht hilflos, traurig oder wütend fühlen. Das darf und muss sogar so sein. Fühle es und halte es aus. Gefühle sind wie Wellen. Sie kommen und gehen.

15. Sei stolz auf dich

Sei stolz auf dich. Jeden Tag, den du mit deinem Kind verbringst. Oft richten wir nur den Blick auf das was im Vergleich zu früher in der Beziehung nun nicht mehr geht. Den Blick zu ändern erfordert aktive Arbeit. Was hast du heute schon getan, worauf du stolz sein kannst? Wie? Du hast dich und dein Kind angezogen, Frühstück gemacht, es zum Kindergarten oder Schule gebracht und nun sitzt du bei der Arbeit. Wow! Ich bin stolz auf dich! 🙂

100% Datenschutzkonform. Kein Spam.

16. Suche dir kompetente Fachleute

Zu Beginn sind so viele Dinge zu erledigen und du brauchst einen klaren Kopf. Oft ist das aber gar nicht möglich, so dass es wichtig ist kompetente Personen an deiner Seite zu haben. Je schneller du Themen wie Scheidung, Unterhalt, Sorgerecht, Besuchszeiten klären kannst, desto besser ist es. Dazu brauchst du meist einen guten Anwalt, Jugendamt-Sachbearbeiter oder Erziehungsberater.

17. Bleib im Kontakt mit deinem Kind

Die vielen äußeren Belastungen und die Menge an Gefühlen führen oft zu einem „verschlossenen“ Herzen. Man ist zwar bei dem Kind, aber nicht mit dem Kind. Finde heraus, wie du dennoch mit deinem Kind sein kannst. Sprecht viel miteinander und höre ihm trotz allem zu. So gut es geht. Zelebriert eine Mutter-Kind Zeit und zeige deine Liebe.

18. Du bist eine Frau

Ja, du bist eine Frau und nicht nur eine „Alleinerziehende“ Mutter. Du darfst diese Seite immer mehr für dich entdecken…falls du es nicht schon hast. Was „Frau sein“ für dich bedeutet, weißt du am Besten. Und falls nicht, dann schaue dir Bilder an, bevor du dein Kind bekommen hast. 🙂

19. Lass los

Lass den Gedanken los, es nicht alleine zu schaffen. Nicht immer ist das Modell Vater-Mutter-Kind glücklicher und zufriedener.

20. Atme!

In manchen Momenten ist dir zum Schreien zu Mute und du bist gereizt. Dann setze dich hin, unterbreche deine Arbeit und atme ganz bewusst. Ganz tief ein und aus. 20 Mal! Wenn es geht mit geschlossenen Augen.

21. Du bist wertvoll

Ich verbiete es dir, dir einreden zu lassen, dass du weniger wertvoll bist als „Alleinerziehende.“ Die Menschen, die so etwas sagen oder behaupten sind arm dran. Distanziere dich von ihnen, wenn sie es wirklich so meinen. Mich macht es eigentlich schon wütend, diesen Punkt hier mit aufzuführen. Dennoch wurde es häufiger genannt und ist somit ein relevantes Thema.

22. Schütze dein Kind

Tausend Mal gelesen und doch ist es so schwierig. In dem Strudel aus verletzen Gefühlen und Kränkungen (die oft sehr subtil sind) ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Kind doch in die Konflikte mit einbezogen wird. Halte es bitte heraus und suche dir professionelle Hilfe, damit du einen Raum für deinen Schmerz hast.

Es gab mal einen Zeitpunkt, das hast du diesen Menschen geliebt. Und was immer auch passiert ist, er hat dir dein wunderbares Kind geschenkt. (Anmerkung: Diesen Kommentar gab es mehrfach!)

23. Habe Mut

Du wirst dich vielen neuen Situationen stellen, die erstmal Angst auslösen werden. Das darf auch so sein. Es gibt einen schönen Spruch der heißt:

Habe den Mut dich deiner neuen Herausforderung zu stellen. Kennst du jemanden, der dir ein Vorbild sein könnte?

24. Reflektiere deine Vergangenheit

Auch dieser Punkt wurde mehrfach genannt. Ich finde jedoch, dass es in der ersten Zeit erstmal darum geht sich neue Strukturen zu schaffen. Wenn du das Bedürfnis hast dich schon jetzt mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, dann tue es. Mein Tipp ist: Lass dir bitte viel, viel Zeit.

25. Finde deinen Rhythmus

Teste und probiere was für dich klappt und was nicht. Ein fester Tagesplan gibt dir und deinem Kind zu Beginn Halt und Sicherheit. Lasse alte Gewohnheiten los und traue dich auch mal etwas ganz anders auszutesten. Kuscheln ist wichtiger als eine geputzte Küche.

26.  Es gibt auch Vorteile

Einige Frauen schrieben, dass sie sich befreit fühlen mit dem Kind allein zu sein. Die Möglichkeit den Haushalt und die Erziehung nach den eigenen Vorstellungen umzusetzen, sei ein Vorteil im Vergleich zu anderen Familien.

27. Jetzt ist dein Leben

Es besteht die Gefahr in der Vergangenheit zu hängen oder aber mit Sorge in die Zukunft zu blicken. Ich denke, jede hat das schon einmal erlebt. Doch etwas ändern kannst du nur JETZT. Das beste Hier und Jetzt-Mittel ist dein Kind. Es zwingt dich liebevoll immer wieder präsent zu sein.

28. Akzeptieren….?

Nimm an, dass du jetzt alleinerziehend bist.

Eine häufige Antwort. Sicherlich wirst du nicht dein komplettes Leben alleinerziehend bleiben. Auch wenn es sich in diesen Moment so anfühlt.

Ich muss zugeben, dass ich lange Zeit Schwierigkeiten hatte, Anzunehmen meine Kinder große Zeit ohne den Vater aufzuziehen.

In meinem Flur hing  zwei Jahre eine Karte mit dem Satz:

Geholfen hat es mir nur manchmal. Für mich persönlich war der erste Schritt anzunehmen, es nicht anzunehmen, dass mein Wunsch nach einer Familie im klassischen Sinn gescheitert war.

29. Stehe zu deiner Entscheidung

Frauen die sich getrennt hatten, beschrieben, wie wichtig es sei sich immer wieder die Gründe der Trennung vor Augen zu halten. Mit der Zeit würde oft eine Verklärung zu Positiven stattfinden. Stehe zu deinem Entschluss.

30. Ihr seid eine Familie

Dem gibt es nichts weiteres hinzuzufügen!

Upps…..noch einer

31. Dein Energiebooster de luxe:

In deinem Hinterkopf ist dir schon jetzt bewusst, dass du die meiste Energie aus neuen Träumen, Visionen und Zielen bekommen wirst. Es ist nochmal alles möglich.

Womöglich denkst du nun : „Nein Alexandra, bei mir aber nicht.“ Ich kann diesen Gedanken sehr gut verstehen. Ich habe auch so gedacht.

Dennoch verspreche ich dir eine gute Zukunft, wenn du an dich glaubst und wieder ins Handeln kommst. Lass dir bitte Zeit!

Wenn dir noch etwas einfällt, was hier vergessen wurde, dann schreibe es hier drunter in den Kommentar.

Alles Gute für dich!

Alexandra

P.S. Bitte teile diesen Artikel mit deinen Freunden.

58 Kommentare

  • Hallo zusammen, ich habe all die Beiträge gelesen...und mit jedem Beitrag und mit jeder Geschichte hatte ich Tränen in den Augen...den es schmerzt zu sehen, wie andere leiden. Ich bin noch nicht getrennt, aber die Trennung steht vor der Tür...unser Sohn ist gerade 15 Monate alt. Und ich versuche einer Trennung entgegen zu wirken für ihn, weil ich möchte, dass es ihm gut geht und er Mama und Papa immer um sich hat. Aber mir fehlt langsam die Kraft die Beziehung aufrecht zu halten. 7,5 Jahre Beziehung. 4 Jahre davon verheiratet und jedes Jahr scheint es dass wir immer mehr auseinander driften. Besonders schlimm jetzt, seit unser Sohn auf der Welt ist. Mein Mann geht arbeiten und ich bin daheim. Versuche den Haushalt zu meistern, den kleinen Mann immer bei Laune zu halten, gehe nachts un sehr unruhigen Nächten aufs Sofa, dass der Papa schlafen kann... bringe ihn zu Bett, koche sein Essen, egal ob WE oder Urlaub ich bin immer da für ihn, so gut ich kann...allerdings bekomme ich viel oft zu hören, dass es so wie ich es mache nicht reicht. Dass ich für die Erziehung zuständig bin (ich bin ja auch zuhause mit dem Kleinen) aber wenn unser Sohn schreit und quengelt und eben seinen Willen zeigt bin ich es, die ihn verzogen hat....jeder Schritt wird kommentiert. Nichts ist so in Ordnung wie ich es mache. Wenn ich ihm sage, dass mich das stört artet es immer nur im Streit aus , denn unterm Strich bin ich, egal um was es geht, schuld. Ich bin die diejenige, die keine richtige Ehefrau ist, keine richtige Hausfrau und keine richtige Mutter... er sagt auch oft vor unserem Sohn was ich für ein mieser Mensch bin...es ist kompliziert alles hier nieder zu schreiben... mein Mann ist ein toller Vater und es tut mir so leid für unseren Sohn, dass wir auseinanderdriften... ich kann momentan nicht mehr. Zu lächeln fällt mir schwer...obwohl ich es muss...unser Sohn sieht mich manchmal an als wäre ich ein böser Mensch und will nur zum Papa...ich weiss nicht mehr weiter...und weiss nicht ob ich nicht doch an allem schuld bin und mein Sohn einfach eine bessere Mutter als mich verdient hat. Ich möchte, dass er glücklich ist...

    Lg Andrea
  • Mein Mann hat sich gerade getrennt und verlangt das ich ausziehen soll. In dem Ort wo wir wohnen gibt es aber leider auch gar keine bezahlbaren Wohnungen und ich will meinen Sohn auf keinen Fall den Kindergarten wechseln lassen da er sowieso Probleme hat sich dort zu integrieren.
    Bin gerade total am Boden und keine Ahnung wie ich das schaffen soll. Arbeite zudem noch im Schichtdienst. Wie soll das funktionieren alleine??
    Keine Ahnung wie es weitergehen soll

    Grüße Bea
  • Habe gerade alles durchgelesen und bin nun ein wenig optimistischer gestimmt. Noch ist es nicht ganz vorbei mit meinem Verlobten und eigentlich verstehen wir uns auch sehr gut, wir haben nur ein sehr großes Problem unsere Nähe-Distanz Diskrepanz. Er hat seine eigene Wohnung und ist dort auch gerne für sich manchmal 2-3 Tage am Stück oder wenn er Stress auf Arbeit hat oder wir uns streiten etc. Ich bin ein Fanilienmensch durch und durch und hätte natürlich gerne dass wir zusammen wohnen da wir auch eine 1 jährige Tochter haben. Wir lieben sie beide abgöttisch und sie ist ein absoluter Goldschatz aber sie ist soooo extrem auf mich fixiert, ich stille sie auch quasi noch voll da sie jegliche Beikost nur in sehr kleinen Mengen zu sich nimmt. Sie schläft auch mit im Betti bei uns bzw. bei mir wenn mein noch Verlobter mal wieder nicht da ist. Seit 4 Tagen ist er nun bei sich da wir uns sehr gestritten haben, es war auch wirklich hässlich mitunter was ich sehr bereue. Er hat momentan Stress auf Arbeit und klingt sich halt oft aus. Ich sitze dann hier mit Baby und 16 Jahre alter Tochter die gerade ihre Lehre angefangen hat ( schon etwas vor dem eigentlichen Ausbildungsstart) Also bin ich oft allein mit Teenie und Baby und auch meine große brauch mich jetzt da für sie nun das Arbeitsleben beginnt und ein ganz neuer Lebensabschnitt. Nun war ich die letzten Tage fix und fertig, er meinte zu mir ich bin nicht mehr die Frau in die er sich verliebt hat, ich hätte mich so verändert. Wer tut das nicht mit Baby? Darauf hin habe ich ihn versucht anzurufen aber er blockt die Anrufe ab. Hat mir noch geschrieben dass es nichts zu reden gibt. Nun herrscht Funkstille. Das macht mich sehr fertig und ich Zweifel daran dass wir es schaffen werden als Familie da er seine Tochter zwar sehr liebt aber auch nicht der Mann für das Kuschelsofa abends ist. Er ist sehr ambivalent und unstetig. Das ist alles sehr schwer für mich da es dann schon das 2. Kind ist dass ich alleine groß ziehe. Ich dachte wirklich dieses Mal wird alles anders zu Beginn hing der Himmel voller Geigen und ich dachte das ist es da er mich sehr liebevoll umsorgt hat, die ganze Ss über und auch im Wochenbett da er zu dem Zeitpunkt nur Teilzeit arbeitete...Aber Mittlerweile denke ich es gibt sie wirklich, diese unüberwindbaren Differenzen. Dieses Nähe-Distanz Verhältnis passt bei uns Null und ich komme mir nur noch wie eine nervige Klette vor da ich einfach den Wunsch habe eine ganz normale Familie zu sein....Ich glaube wir sind beide an dem Punkt wo wir merken dass es nicht passt mit uns aber haben beide Angst den letzten Schritt namens Trennung zu gehen da wir unsere Tochter so sehr lieben. Er hat natürlich auch Angst dass ich irgendwann einen neuen Mann kennenlernen könnte und damit hätte er denke ich ein Problem wenn dort ein neuer Papi wäre... es ist verzwickt sollte man für ein Kind zusammenbleiben? Sollte ich mein Nähe Bedürfnis zurückstellen und damit leben dass wir wohl ewig getrennt Leben würden? Wahrscheinlich hätten wir dann keine Probleme aber das bin nicht ich eigentlich...
  • Hallo Zusammen,
    ich weiß ehrlich gesagt noch gar nicht so recht wo ich gerade stehe.

    Vor zwei Tagen hat mir mein Mann gesagt, dass er keine Gefühle mehr für mich hat und somit keine Zukunft mehr für uns sieht. Dies kam nicht ganz überraschend für mich. Er hat sich die letzen Wochen und Monate sehr verändert mir gegenüber. Er war richtig gemein, hat viel Sport gemacht und ist auf einmal viel weg gegangen. Er wollte es wohl versuchen, wegen unserem gemeinsamen Sohn (5 Jahre) - aber dass macht keinen Sinn, auch für mich nicht. Wir sind seit 16 Jahren ein Paar, 9 Jahre davon verheiratet.

    Natürlich bin ich total verletzt, erfahre gerade richtig körperliche Schmerzen und habe große Angst. Angst vor der Veränderung, Angst vor dem "alleine" sein (ja, ich werde nicht richtig alleine sein - mein Sohn ist ja bei mir), Angst den Herausvorderungen nicht gewachsen zu sein. Aber die größte Angst habe ich davor es meinem kleinen Sohn zu sagen. Gerade jetzt, nächstes Jahr ist Einschulung. Ich selbst bin ebenfalls ein Scheidungskind (wobei das in meinem Fall besser war) und habe mir immer eine funktionierende Familie für mein Kind gewünscht.

    Nein, ich bin meinem Mann noch nicht einmal böse - Gefühle können sich verändern.

    Wir haben nun erst einmal beschlossen den Urlaub noch mitzunehmen (in drei Wochen) und dann weiter zu entscheiden. Bis dahin soll es für unseren Sohn so aussehen als sei alles beim Alten. Mein Mann ist ein ganz toller Papa, er wird so wahnsinnig fehlen...

    Es sind gerade so viele Fragezeichen in meinem Kopf. Dazu kommt, dass ich ohnehin an Depressionen leide und weiß, dass ich jetzt ganz arg auf mich aufpassen muss.

    Villeicht ist hier ja jemand, der sich gerne mal austauschen möchte - ich würde mich freuen.
  • Hallo,
    Dein Brief hat mich berührt. Ich kann Dir aus tiefster Überzeugung sagen, dass alles nur Schritt für Schritt geht. Sehe nicht das Gebirge an Problemen und Ängsten vor Dir. Erklimme den ersten Hügel, dann den zweiten usw. Du wirst sehen, das Gebirge wird kleiner und Du dadurch immer stärker 😊 hatte auch jahrelang Depressionen und Angst " rückfällig" zu werden. Es ist nicht passiert.Ich gönne mir eine gesunde Portion Egoismus, und wenn ich kinderfrei habe , gehe ich unter Menschen und igel mich nicht ein. Klar, der TAG , die Wochen sind stressig und durchgetaktet, dadurch ist man froh , wenn man dann mal Ruhe hat. Aber die Mischung machts👍 Du packst das auch, Dein Kind gibt Dir die Kraft und denk daran, Du bist nicht alleine , sondern es gibt Millionen andere Frauen, die in der gleichen Situation sind.
    Alles Gute für Dich
  • Hallo, ich habe mir alles eben mal durchgelesen und direkt wieder geweint . Mein Mann und ich waren 7 Jahre zusammen und 5 Jahre verheiratet , wir haben zwei Söhne (5,2 Jahre alt) er hat uns einfach für eine andere verlassen . Jetzt stehe ich in meinen Augen vor dem nichts . Ich hab große Angst wie es weiter gehen soll, weil ich am liebsten nur alleine sein möchte ich habe keine Kraft mehr für den Alltag . Ich habe auch Angst vor der nächsten Begegnung mit ihm weil sie mich immer wieder zurück schmeißen wird in meinen Schmerz Kummer und sorgen .
  • Vielen Dank für diese Tipps!
    Ich bin frisch getrennt und unser Sohn ist gerade fast 8 Monate und für mich bricht gerade alles zusammen....aber nachdem ich das hier gelesen habe,hab ich etwas Mut und Zuversicht bekommen.Sicher braucht es seine Zeit,da ich erstmal alles regeln muss (wir wohnen noch zusammen).Aber ich weiß dass ich es schaffen werde!
  • Ich bin der gleichen Situation. Meine Tochter ist jetzt 8 Wochen alt und mein Mann ist ausgezogen. Wenn ich mir dieses kleine Wunder anschaue habe ich Glücksgefühle aber auch Angst vor der Zukunft.
    Wie soll ich alles schaffen.
    Ich bin erschöpft, wütend, verletzt wie er das mit seinem Gewissen vereinbaren kann und alleine zu lassen. Ich würde mich sehr über Kontakt mit Frauen freuen die das gleiche erleben wie ich.
  • Hallo zusammen,

    mein Mann hat sich von mir für eine andere getrennt. Mein Baby war da 7 Wochen alt. Das ist jetzt 4 Monate her... ich fühle mich immer noch wie im freien Fall manchmal. Wird es je besser?!
  • Hey Carey,

    dieser Fall ist absolut nachzuvollziehen. Ja, es wird besser, doch es Bedarf oft viele Gespräche, Zeit und Reflexion um diese Situation gut bewältigen. Zeit allein heilt die Wunden nicht. Ich wünsche dir viel Kraft, Mut und Menschen, die dich unterstützen. Beste Grüße A. Widmer
  • Wirklich ganz toller Beitrag.
    Da habe ich gleich wieder Tränen im den Augen. Meine Kleine ist fast drei Monate alt und der Papa und ich sind seit zwei Wochen getrennt. Es war zwar eine relativ kurze Beziehung aber ich habe sehr viel negatives in dieser Zeit erlebt. Von Fremdgehen in der Schwangerschaft, von Polizei weil er mich eingeschlossen hat, bis hin zu Kokainkonsum seinerseits. Natürlich hat er auch schon nach der Trennung eine andere Frau.
    Ich werde dieses flaue Gefühl im Bauch einfach nicht los und nachts liege ich wach und denke tatsächlich ich sei an all dem Schuld. Für meine Kleine bin ich gerade einfach nicht die starke Frau die sie vielleicht bräuchte. Habt ihr vielleicht Tipps wie ich meinen Kopf frei bekomme? Ich bin 27 und komme aus Berlin.

    LG Jessie
  • Liebe Jessie,
    Ich kann mir nicht vorstellen, wie es für dich war.
    Ich habe nur meine Erfahrung.
    Aber eins kann ich dir sagen, vergiss es! Du bist nicht Schuld.
    Wie heißt es denn so schön? Liebe macht blind.
    Das stimmt. vorallem bei uns Frauen ist es leider so.
    Dieser Mann hat dich und dein Kind nicht zu schätzen gewusst und das ist sein faux pas und nicht deiner.
    Manche Menschen, wissen erst dann was sie hatten, wenn sie es verlieren. Das ist inordnung.
    Aber es ist nicht wichtig, was ich dir hier schreibe, denn dieses Gefühl das du empfindest, wird erst dann gehen, wenn du bereit bist, es los zu lassen.
    Ich bin auch noch nicht bereit es zu akzeptieren, bzw. es so hinzunehmen wie es ist.
  • Hallo zusammen. Ich bin seit 12 Jahren mit meinem Partner zusammen uns ich bin in der 12. Woche ungeplant schwanger. Mein Freund möchte auf keinen Fall ein Kind haben. Er meinte er hat genug Probleme mit seiner Borderline-Störung und hat sich auch schon oft überlegt, sich von mir zu trennen da er seine Gefühle nicht einordnen kann. Ich habe in 2 Tagen einen Termin für einen Abbruch aber ich überlege, dass Kind doch zu bekommen und ihn gehen zu lassen, so dass es ihm hoffentlich nicht zu belastend ist. Für war und Tipps wäre ich dankbar. Vielen Dank
  • Freu dich auf dein kind! Das ist leben. Fokusier dich auf sich selbst und nicht auf deinen Partner. Er wird nicht sterben wenn du ihn da lässt wo er sein möchte. Geh deinen weg. Schenke leben und du wirst beschenkt vom leben!
  • Hallo,
    hast du auch noch einen Tipp für verwitwete Alleinerziehende? Mein Mann ist im Januar sehr jung (30) gestorben, kurz nachdem wir erfahren haben, dass ich schwanger bin. Nun sind es bei mir noch 9 Tage bis zum Entbindungstermin und meine Angst wächst von Tag zu Tag. Ich wollte gerne natürlich entbinden, aber aufgrund von Steisslage wird es jetzt ein Kaiserschnitt. Seit gestern habe ich einen festen Termin und seitdem habe ich das Gefühl, dass ich bisschen Panik bekomme. Die ganze Schwangerschaft schon überwiegt auch die Trauer das Glücksgefühl. Ich habe Angst, dass sich das nicht ändert, wenn die Kleine da ist. Werde ich das schaffen? Komme ich mit meinen Emotionen klar? Was passiert wenn ich einfach zusammenklappe?
    Gibt es vielleicht jemanden, der in einer ähnlichen Situation ist oder mal war. Ich habe bis jetzt leider niemanden gefunden.

    PS: Über Kontakte von jungen Alleinerziehenden in München würde ich mich auch freuen. Ich selber bin 29.

    LIebe Grüße Romy
  • Hallo Romy,
    ich bin in einer ähnlichen Situation wie du. Wenn du möchtest, können wir uns austauschen...
    Liebe Grüße, Diana
  • Hallo Romy,
    Ich habe gerade deinen Post gelesen. Mein Beileid für diesen Verlust!
    Auch ich bin verwitwet und demzufolge Alleinerziehend. Mit drei kleinen Kindern. Das jüngste ist jetzt 7 Wochen alt und nach dem Tod des Papas geboren.
    Wenn du möchtest, können wir uns gerne austauschen.
    Und hab keine Angst, du wirst das schaffen. Für die Kinder wächst man über sich heraus. Weil es - so sehe ich das zumindest- keine andere Option gibt. Wobei man insbesondere in unserer Situation natürlich auch mal schwach sein und viiiel weinen darf- denn die Trauer muss auch bewerkstelligt werden!

    Alles Liebe und viel Kraft.
  • Hallo Romy,

    ich bin nicht gerade aus München aber in der weiten Umgebung. Wenn du möchtest, könnten wir uns gern mal connecten.

    Liebe Grüße
  • Hallo Romy,

    ich bin nicht gerade aus München aber in der weiten Umgebung. Wenn du möchtest, könnten wir uns gern mal connecten.

    Liebe Grüße
  • Hallo,
    bitte entschuldigt dass ich nicht eher geantwortet habe. Irgendwie habe ich erst heute die Antworten gesehen,
    Mittlerweile ist die kleine Leia 6 Monate alt und wohlauf und munter. Gerne würde ich mich mit euch austauschen. Ist denn eine von euch auch aus München?
  • Hallo Romy. Ich bin auch Alleinerziehende Witwe von drei Kindern. Mein Mann ist 2011 verunglückt. Er war da 35 und ich 30 Jahre alt. Unsere drei Kinder zu dem Zeitpunkt 1, 3/4j. , 4j und 5 Jahre alt.
    Nun sind wir seit über 7 Jahren „allein“.
    Also ich hatte zwar meine Kinder schon als mein Mann verstorben ist, aber wenn du trotzdem reden möchtest. Sehr gerne. anna.constanze.schoeffler@gmail.com
  • Hallo Romy, Diana und Lilly.

    Ich bin in einer ähnlichen Lage wie ihr.

    Mein Partner ist am Anfang der Schwangerschaft im September 2018 verstorben und unser kleiner Sohn ist jetzt 6 Wochen alt.

    Ich würde mich freuen wenn wir ihr Lust auf einen Austausch habt.
    Der Beitrag ist ja nicht ganz neu, aber auch noch kein Jahr alt.

    Liebe Grüße Bettina
  • Hallo Romy, Diana und Lilly.

    Ich bin in einer ähnlichen Lage wie ihr.

    Mein Partner ist am Anfang der Schwangerschaft im September 2018 verstorben und unser kleiner Sohn ist jetzt 6 Wochen alt.

    Ich würde mich freuen wenn wir ihr Lust auf einen Austausch habt.
    Der Beitrag ist ja nicht ganz neu, aber auch noch kein Jahr alt.

    Liebe Grüße Bettina
  • Ich bin in einer sehr verzweifelten Situation. Habe mich nach 13 Jahren von meinem Lebensgefährten getrennt. War eine sehr schwierige Beziehung, da er narzisstische Verhaltenszüge hat,was mich fertig gemacht hat. Ich bin aufgrund einer angeborenen Knochenschwäche arbeitslos,warte auf die Entscheidung wegen einer Umschulung,da ich meinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Kein Geld,keine Freunde,keine Familie,bin mit meinen beiden Kindern( 14,9) alleine. Weiss nicht,ob ich in der Wohnung bleiben kann,habe schon versucht, eine andere Wohnung zu finden,ohne Erfolg.
    Habe grosse Angst im Moment,das alles nicht zu schaffen, sind meine Bedingungen auch mehr als schlecht. Aber ich versuche,für meine Kinder stark zu sein. Aber nicht immer gelingt es mir.
    Und mein Ex? Machte mir monatelang das Leben zur Hölle. Täglich warf er mir um die Ohren,wie schwer er es hat,eine Wohnung zu finden,neu zu starten. Wie schlecht es ihm geht,wie sehr er leidet,ich an allem Schuld bin....Immer nur er,er,er. Ich hielt den Mund,sagte nichts. Und jetzt? Sein Schwager gibt ihm das Geld für einen Neuanfang,Wohnung hat er jetzt wahrscheinlich auch und zieht aus. Fühle mich so ausgebrannt, kraftlos.
    Ich habe noch nie etwas im Internet geschrieben, doch meine Verzweiflung ist so gross,es müsste raus.
    Vielen Dank für's Lesen.
  • Hey, bin seit 2 Jahren getrennt und erleide stalking..ich habe es durch rechtliche Schritte und Hilfe eingeschränkt...habe sehr viel Kraft und Stärke gelassen..keine Hilfe vom Jugendamt...Umgang noch strittig....habe jetzt endlich einen Kitaplatz und Ausbildung bekommen...Kind ist 3 Jahre und ich komme an meine Grenzen...habe Angst Fehler zu machen auf Grund meiner Grenzen....ich habe auch leider schon Vertrauensprobleme..lg
  • Wo wohnst du...........?
  • Einfach nur Danke.
    Vor einer Woche hat uns mein Partner von heut auf Morgen verlassen. Mich, meinen wundervollen Sohn (14 Monate) und 2 Hunde.
    Alles was hier steht ist einfach so wahr. Es ist so schwer wenn der Kopf sagt ,,Alles wird gut." aber das Herz liegt in tausend Scherben.
    Es tat gut das alles zu lesen. Und auch wenn der Weg noch weit ist, ich werde um ein schönes Leben kämpfen - für meinen Sohn und mich.
  • Danke für die tolle Seite. Hat mir etwas Mut gegeben. Mein Mann hat mich vor 3 Monaten für seine Arbeitskollegin verlassen. Die Twins waren da gerade 8 Monate. Bin echt fertig und begreiffe noch gar nicht, was dies für ein Albtraum ist....
  • Wie funktioniert Punkt 1? Ich komme da nicht weiter. Habe keine Familie vor Ort. Bin vor ca 2 Jahren umgezogen und finde hier kein Netzwerk. ..
    Eine oma hatte uns eine Zeit geholfen, der war es zu viel, Putzfrau die ich mir eigentlich nicht leisten konnte ist auch abgesprungen. Ärztin weiß nicht wie man eine Mutterkindkur durch bekommt. Ganztagesbetreuung bekomme ich nicht da ich Teilzeit arbeite.
    Im Kindergarten klappt es auch nicht mit den Kontakten da ich nie zeit habe stehen zu bleiben und mich zu unterhalten. Haben vielleicht auch alle angst dass sie dann die Kinder ständig an dee backe haben. Keine Ahnung. Aber die andern Kinder könnten ja au zu uns. Man könnte sich ja austauschen. ..
    Ich kann nicht mehr. Bin körperlich völlig am ende und weiß nicht wo ich Hilfe bekommen soll.
  • Liebe Susan,

    https://www.kur.org/mutter-kind-kur/beratung-service/antrag-bei-ihrer-krankenkasse/
    https://www.kur.org/mutter-kind-kur/beratung-service/antragsunterlagen/
    -> unter diesem Link findest Du eine Beratungsnummer zur MutterKindKur und eine Beratung zu den Antragsunterlagen und wie sie ausgefüllt werden

    https://www.oma-und-opa-mieten.de/die-idee/
    -> es gibt in vielen Städten die Möglichkeit "Leihomas und- opas" zu finden

    http://www.psychotherapiesuche.de/pid/rechtliches
    ->für Dein Wohl frage bei Deinem Arzt nach möglichen kassenärztlich zugelassenen Psychotherapeuten oder suche sie direkt über die Kassenärztliche Vereinigung.
    -> der Psychotherapeut stellt im Erstgespräch fest, ob und wieviel Behandlungsbedarf besteht
    ->24 Sitzungen werden von der Krankenkasse getragen

    Und für die Kita.
    ->die anderen Eltern denken meist gar nicht und auch nicht schlecht über die alleinerziehenden Eltern
    ->wenn Du ihnen unvoreingenommen begegnen kannst, werden sie es auch können
    ->nimm Dir einfach 1min oder 2min um zu sprechen; das reicht schon für einen Kontakt und für ein bisschen Entspannung für Dich und die Möglichkeit richtig in der Situation Abholen oder Hinbringen zur Kita "da" zu sein

    Liebe Grüße,
    Jana
  • Hallo Alexandra, dein text hat mir Heute geholfen und ich habe auch was dazugelernt, was ich schade finde das es nur um Frauen geht und ich aber Alleinerziehender Papa bin, der vor ein paar Monaten seinen Papa verloren hat und tief gefallen ist und nun ist dadurch auch meine Frau gegangen und hat mich mit unseren Mädels sitzen lassen unserer Sohn weis es noch garnicht er ist im Urlaub zum klück, meine grosse Tochter hat schon zuviel mitbekommen, ich kann mich auch nicht vor ihr verstecken, sie kommt immer an wen ich weine und sagt ( Mama kommt wieder und wird dich lieben so wie sie es immer getan hat) das tut so sehr weh möchte ihr ja nicht die Wahrheit sagen.
    Nun sitzen wir in einem halbfertigen Haus, ich kann nicht auf Arbeit da ich außerhalb gearbeitet habe nun weis ich erstmal nicht wie es weitergeht und meine kraft geht in meine kinder hunde und der Haushalt.

    Aber du hast mir viel gesagt bzw. Geschrieben wo man auch anfangen kann.

    Ich habe mich immer geschämt zu weinen nur warum es gehört zum Mensch sein.
    andrAndrè
  • Ich bin alleinerziehend Mama .mit 14, 12( Schwerbehinderten sohn) und einem pflegekind 6 Jahre alt und hab mir Hilfe geholt nach Hause....eine au pair Mädchen und das ist gold wert.
    Vielleicht wäre auch das was für dich.
    LG Barbara
  • Andre
    Ich kann nachvollziehen wie es dir geht. Mein Papa starb letzten September, vor 3 Wochen ging meine Frau und ließ mich mit unserer 4j Tochter allein, um sich selbst zu verwirklichen und um auf ihr Herz zu hören. Ich steh grad am Anfang vom Ende. Bin gespannt was das Leben als nächstes bereit hält. Ich denk mir nur, die schwerste Zeit im Leben ist dazu da, innere Stärke zu entwickeln und jetzt erst recht nach vorne, für meine kleine und mich.
  • Hallo Alexandra,
    in deinen Tipps finde ich mich fast überall wieder. Ich denke, dass jede Frau mehr oder weniger diese Phasen durchlebt bzw. diese oder ähnliche Erfahrungen gemacht hat.
    Ich bin seit Anfang diesen Jahres alleinerziehend. Ich habe eine wundervolle Tochter (8). Sie ist das größte Geschenk auf Erden und ein wahrer Sonnenschein. Ich wurde von meinem Partner von jetzt auf gleich ohne eine Vorwarnung verlassen. Er hat sämtliche Schuldzuweisungen auf mich herabgeladen. In diesem Moment ist meine Welt für mich zusammen gestürzt. Er hat mir buchstäblich den Boden unter den Füßen weggozogen. Mein Selbstwertgefühl und mein Selbstvertrauen waren gefühlte 500m unter der Erde. Ich habe mich und mein ganzes Leben in Frage gestellt. Auf deutsch gesagt.... war ich am Ende. Ich konnte nichts mehr essen und an Schlaf war lange nicht zu denken, und wenn, dann höchstens 3 Stunden. Zum essen habe ich mich regelmäßig gezwungen, da es mir die Kehle zuschnürrte. Ich habe in dieser Zeit sehr viel nachgedacht, wirklich sehr viel. Ich habe mich allein gelassen gefühlt und dieses Gefühl habe ich heute noch teilweise. Ich habe sich sehr viel über mich selbst gelernt. Ich habe auf einmal Freunde gehabt, die für mich da waren, einfach nur da waren, von denen ich es nicht erwartet hatte und das tat soooo gut. Es hat einige Zeit gedauert bis ich aus meinem 500m tiefen Loch wieder rausgekommen bin. Ich habe bis jetzt 15 kg abgenommen und fühle mich gerade gut so wie ich bin. Ich bekomme viele Komplimente und das bringt mein Selbstwertgefühl und mein Selbstbewusstsein wieder auf Vordermann. Aber immer wenn man denkt, dass es eigentlich nicht mehr schlimmer kommen kann, so ereilt einem gib und wieder ein Tiefschlag. Man muss sich anhören, dass man sich nicht um sein Kind kümmern würde, weil man mal an sich denkt und weil ich berufstätig in Vollzeit bin. Weil man länger auf Arbeit ist und die Überstunden bezahlt bekommt, um sich und seinem Kind auch mal was leisten zu können und nicht nur von der Hand in den Mund mehr leben möchte. Aber solche Tiefschläge machen einen bzw. mich noch stärker. Ich bin deshalb keine schlechte Mutter. Ich bin zu einer starken, selbstbewussten Frau heran gereift. Ich habe das Gefühl, dass ich nicht mehr soviel im Haushalt zu tun habe. Vielleicht auch daher, dass ich mir keinen Stress mehr mache. Ich schlafe solang es mir möglich ist. Ich mache mir schöne Tage mit meinem Kind. Ich gehe alles gelassener an und dann bleibt halt auch mal was im Haushalt liegen. Natürlich fehlt mir manchmal die zwischenmenschlichen Dinge, aber im Grunde genommen geht es mir erstaunlicher Weise besser als zuvor und ich habe eine gewisse Leichtigkeit wieder gefunden, die ich in der Beziehung verloren hatte.
    Ich werde auf jeden Fall den einen oder anderen Tipp von dir noch beherzigen und for diese Anregungen bin ich dir sehr dankbar.

    LG Alexandra
  • Liebe Alexandra, sehr sehr gern! Alles Gute für dich. Alexandra Widmer

  • Hallo,

    ich bin alleinerziehend mit zwei Kindern (1 und 3) und finde das total gut. Natürlich wäre es mit einem tollen Partner, der sich wirklich fair an der care Arbeit beteiligt noch besser und den ich liebe und der mich liebt, allerdings sieht die Realität meistens anders aus; selbst bei sogenannten emanzipierten Männern. Erst hatte ich Angst, dass mir die Aufgaben über den Kopf wachsen und siehe da, im Gegenteil: ich hatte weniger zu tun!
    Einzig störend empfinde ich die Einstellung der Umwelt (besonders des Vaters der Kinder) zu meinem Wunsch nach freien Tagen. Da werde ich schnell hingestellt, als ob mich meine Kinder stören würden. So ist es nun mal überhaupt nicht, ich habe allerdings auch mal ein Recht auf einen freien Tag, an dem ich machen kann was ich möchte. Und diese Tage sind rar! Für Väter scheint es selbstverständlich zu sein, dass Feierabend bedeutet, nach 7-8 Stunden die Füße hoch legen zu können. Dagegen sollen die 24 Stunden Schichten, die ich verübe ein Klacks sein. Das finde ich wirklich wirklichkeitsfern und unverschämt. So 50er Jahre mäßig.
    Viele Grüße
    Jule
  • Liebe Jule, nicht darauf hören sondern DU hast das absolute Recht dich zu erholen. Rede mit ihm nicht mehr darüber. Es geht darum, dass die Kinder ihren Papa auch sehen könne. Was du dann machst, geht ihn nichts an.

    Alles Liebe und Gute

    Alexandra
  • Hallo...Ich bin Alleinerziehender Papa von 3 Kindern...eine Ex Frau darf Kinder nur mit Begleitetem Umgang sehen...Ich nehme mir auch Zeit ..bin voll Arbeitstätig...
  • Hallo Alexandra,
    danke für die vielen Anregungen. Mein kleiner Floh ist noch nicht auf der Welt und ich bin sehr gespannt, wie ich die neue Situation meistern werde. Es wird bestimmt die eine oder andere Stunde geben, in der ich auf diese Seite zurückkommen werde...bislang habe ich mit Punkt 30. am meisten zu tun gehabt und mit der Frage: werde ich mit dem kleinen eine "vollständige" Familie sein können? Nachdem sich mein Partner von mir getrennt hat, fühlt sich manchmal alles ziemlich unvollständig an...

    Viele Grüße an dich und an alle (bald) Alleinerziehenden
    Eva
  • Liebe Eva,

    vielen dank für deinen Kommentar. Ich finde es gut und wichtig, dass du dir schon Gedanken machst und du erinnerst mich daran, dass ich unbedingt einmal Frauen zu Wort kommen lassen muss, die seit der Schwangerschaft mit dem Kind allein leben.
    Freu dich auf dein Kind und ihr seid eine Familie. Familie ist da, wo ein Kind ist und Liebe ist. Freue mich im Verlauf von dir zu Lesen.

    Alles Gute Alexandra Widmer
  • Hallo liebe Alexandra,
    sehr interessante Artikel muss ich erlich sagen.Ich bin auch alleinerziehende seit fast Geburt von mein Sohn und er wird Nexte Monat 5 Jahre alt.Es war schwer diese ganze Zeit aber jetzt ist kompliziert geworden weil ich schwanger bin (ich weis noch nicht wie weit ist, hab erst gestern den test gemacht).Jetzt ich weis nicht was ich machen kann. Der Vater von diese Kind, hat es mir gestern gesagt das ist meine Entscheidung ob ich das kind behalte oder nicht.
    Ich weis nicht was ich machen soll. .
    Bitte hilft mir mit ein Rat.
    Mit freundlichen grüßen
    Maria
  • Liebe Maria,

    danke für deinen Kommentar. Da ich nicht so ganz die Frage verstehe, bitte ich dich in meiner Beratung zu melden. Vielen Dank Alexandra Widmer
  • Hallo Maria,

    Vor dieser Entscheidung stand ich auch vor zwei Jahren und habe mich für das Kind entschieden. Wollte dass mein Sohn nicht alleine aufwächst. Ich war gerade frisch getrennt aufs Land gezogen und habe jemanden kennengelernt...ich wurde schwanger und er wollte von mir nichts wissen aber würde mir helfen. Nun ist die kleine Maus 2 Jahre alt. Ich bin alleine es ist sehr schwer weil sie zwei verschiedene Väter haben aber da schau ich drüber weg was andere von mir denken. Ich liebe die zwei und kämpfe jeden Tag für uns drei. Ich bin froh dass ich sie behalten hab, obwohl mir viele davon abgeraten haben.
  • Liebe Magdalena,
    gut so. Ich wünsche dir viel Kraft und Mut. Hole dir bitte trotz allem Unterstützung. Die brauchen wir alle an der einen oder anderen Stelle. Alles Gute Alexandra Widmer
  • Hallo Alexandra und alle Alleinerziehende,
    vielen Dank, dass du so eine tolle Seite gemacht hast. Sie gibt einem Kraft und gute Tips.
    Natürlich ist eine Trennung immer hart, erst recht, wenn Kinder da sind.
    Dennoch BITTE seht euch NICHT als Verlierer, auch wenn es manchmal so scheint.
    ABER wie kann man verlieren, wenn man die Kinder bei sich hat?
    Alles von ihnen miterleben kann? Alle ersten Male? Die Hauptbezugsperson sein?
    Ich weiß, dass es viel viel Arbeit ist und man manchmal oder auch oft verzweifelt ist. Aber stellt euch vor, ihr wärt diejenigen, die auch noch die Kinder "verloren" hätten...
    Genießt die Zeit mit und auch die ohne Kinder.
    Alles Gute für alle Powerfrauen und auch Powermänner, die mit ihren Kindern alleine leben :)
  • Liebe Nora, besten dank für deine Sichtweise. LG Alexandra Widmer
  • Hallo Alexandra,
    vielen Dank für deine Artikel und Podcasts, die mir sehr weiter helfen. Es fällt oft nicht leicht, sich nicht als "Verliererin" der Situation zu sehen. Ist es nicht oft so, dass die Männer sich sehr schnell eine neue Partnerin suchen, finanziell (da immer im Beruf geblieben) besser da stehen und nicht den anstrengenden Alltag, sondern die Spaß- Wochenenden mit den Kindern verbringen. Den Frauen bleibt die Sorge um Job, Kinder und Geld sowie ein zerstörtes Selbstbewusstsein und der Zweifel, ob es jemals noch einen neuen Partner geben wird. (Leider ist es doch so, dass viel mehr Frauen betroffen sind). Die eigene Wertschätzung ist die tägliche Herausforderung und kostet viel Kraft und Geduld. Deine Tipps helfen dabei, vielen Dank dafür.
  • Liebe Sabine,
    bei mir ist es genau so, wie du es beschreibst! Es tut gut zu wissen, dass ich nicht alleine mit dieser anstrengenden Situation bin.
    Und auch von mir ein "Danke!" an Alexandra. Deine Tipps helfen auch mir.
    Sandra
  • Einen Vorteil von dem "Alleinerziehendsein" finde ich, auch wenn es total banal klingt, dass die Hausarbeit weniger ist als mit Mann im Haus! Ich genieße meine Feierabende, auch wenn sie alleine stattfinden, dass ich auf dem Sofa sitze bleiben kann und nicht wieder aufstehen muss um irgendwas zu bringen oder abzuräumen. Klingt banal, aber ist für mich ein Stück weit Lebensqualität.
    Ein weiterer Vorteil des "Alleinerziehendseins" finde ich dass man Pausen einlegen kann wann man selber möchte. Wenn ich am Wochenende tagsüber mal eine Pause brauche dann setzte ich mich aufs Sofa und mache eine Pause mit einem Kaffee. Meine Kinder werfen sich dann zwar auf mich, streiten wer sich auf mich setzten darf und ich brülle laut "Achtung mein Kaffee", aber zumindest sitze ich, muss mit niemanden Diskutieren, nichts bringen oder gar besprechen, wann ich eine Pause machen kann.
  • Liebe Brigitte,
    danke für deinen Kommentar.
    Toll wäre es natürlich, wenn man all diese Möglichkeiten auch in einer Partnerschaft leben kann. Doch nicht immer klappt das. Alles Gute für dich. Alexandra
  • Liebe Alexandra,

    es wäre für viele Toll, wenn man um Hilfe bittet ( diese auch zu bekommen ) und oft alles abgelehnt wird, aufgrund von Geld Mangel, weil einfach kein finanziellen Hilfen da sind. Dann werden den Müttern die Schwächen zum Vorwurf gemacht und das Kind zum Vater gegeben. Obwohl viele Mütter um Unterstützung bitten, hinterher wird denen das zum Vorwurf gemacht. Wie soll man da noch vertrauen haben und dem Jugendamt um Hilfe bitten. Vieles wird heruntergespielt oder einfach anders ausgelegt. Ich glaube, viele geben nach, aus Angst, weil sie sowieso keine Unterstützung erhalten und es nicht riskieren wollen, ihre Kinder zu verlieren.

    Lg, Klaudia
  • Liebe Klaudia,

    danke für deinen Kommentar. Ich habe schon oft davon gehört und finde es auch sehr bedenklich. Ich glaube man muss sich den Einzelfall anschauen, warum jemand einen gleich verurteilt, wenn man um Hilfe bittet.

    Es bedarf noch viel Aufklärung, um zu sehen, dass es keine Schwäche ist.

    Alles Gute für dich Klaudia

    Alexandra
  • hey danke für den artikel und die mühe die du dir gemacht hast.

    ich hab ein kleines kommentar:
    ich weiss nicht ob du dich mit absicht nur an alleinerziehende frauen richten willst, dann is das kommentar egal. aber du verlinkst ja auch papaalleinerziehende blogs :)
    viele der tips sind in der du-form geschrieben, aber z.B. Nr. 14 nicht. das irritiert mich.
    Ich fände es schön wenn sich gesellschaftliche Normen verändern würden, und wenn auch mehr Väter nach einer Trennung (überhaupt erstmal) darüber nachdenken, ob es nicht vielleicht auch für sie in Frage käme, sich um das kind/ die Kinder Vollzeit zu kümmern.
    Wenn es dir ein persönliches Anliegen ist, diesen Artikel an Frauen zu richten, weil wir prozentual eben viel öfter alleinerziehend sind, versteh ich das. aber ich denke es wäre toll, wenn dieser Text auch Väter ansprechen würde und so ein bischen an der gesellschaftlichen Norm rüttelt.
    LG und danke :)
  • Liebe Susan,

    danke für deinen Kommentar. Ich verstehe dich sehr gut und ich wünschte auch, dass sich etwas ändert. Ich habe zu Beginn sowohl Frauen und Männer angesprochen. Ich habe es aktuell vereinfacht, da immer noch ein großer Teil der Betroffenen die Mütter sind. Demnächst kommen aber auch einige alleinerziehende Väter in meinen Blog ins Gespräch. Das ist geplant.

    Liebe Grüße Alexandra

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