SUA #052 6 Gründe, warum getrennte Eltern ihre Kinder in Loyalitätskonflikte bringen

6 Gründe warum Eltern ihre Kinder in Loyalitätskonflikte bringen stark und alleinerziehend Alexandra WidmerWarum bringen getrennte Eltern ihre Kinder in Loyalitätskonflikte? Ich habe mir dazu ein paar Gedanken gemacht und möchte sie gern mit dir teilen.

Inhalt des Podcast:

    1. Danke!
    2. Was ist ein Loyalitätskonflikt bei Kindern?
    3. Wie kommt es dazu, dass getrennte Eltern sich so Verhalten?
    4. Warum passiert es uns immer wieder?
    5. Die 6 Gründe!
    6. Was dürfen wir immer wieder neu lernen?
    7. Meine Buchempfehlung: Stark und alleinerziehend: Wie du der Erschöpfung entkommst und mutig neue Wege gehst

Viel Spaß beim Zuhören!

Möchtest du mir etwas mitteilen? Ich freue mich über deinen Kommentar!

Alles Liebe Alexandra

P.S. Dir darf es gut gehen. Dann geht es auch deinem Kind gut. 

P.P.S. Download Gefühle wahrnehmen und einordnen.pdf

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8 Kommentare

  • Hallo Alexandra, was soll ich sagen, wenn mich mein 5-Jähriger fragt, ob ich die Freundin von Papa mag (die mich jahrelang mit meinem Ex betrogen hat und die ich kenne, weil sie lange meine Kollegin war)? Wenn ich authentisch sein will, muss ich sagen, wie es ist - ohne zu viel zu sagen. Ich sagte "Nein, ich mag sie nicht so, aber du darfst sie mögen, das ist ok.". Nächste Frage: Mama, warum passen Papa und Du nicht mehr zusammen? Was findest Du an ihm am blödesten? Tja, was sag ich dazu? Ich sagte, dass Papa manchmal lügt und ich das gar nicht mag, weil mir es wichtig ist, sich vertrauen zu können. Und ich sagte, dass Papa wie jeder Mensch gute Seiten hat und nicht so gute. (Er fragte er mich dann auch, was ich an Papa am tollsten finde und da fiel mit Gott sei dank was ein, woraufhin der Kleine selig lächelte).

    Bringe ich meinen Sohn in einen Loyalitätskonflikt, wenn ich ihm etwas Negatives über sein Papa oder seine Freundin sage? Sollte ich besser konsequent sagen, dass ich darüber nichts sagen will (was ich auch manchmal mache, wenn die Antwort einfach zuviel für ihn wäre)? Was mutet einem Kind in dem Alter zuviel zu und was an Info ist ok? Das zu beurteilen ist für mich eine der schwierigsten Fragen seit unserer Trennung,

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
  • Liebe Cat,

    ich bin kein Kindertherapeut, doch vor kurzem sagte mir eine erfahrene Kollegin in diesem Gebiet. Lüge dein Kind an bis es mind. 8 Jahre als ist, damit die Kinderspiele Ruhe hat. Er ist ein Teil von Euch 2, egal was sonst ist. (Ich weiß, dass es sich grausig anfühlt!) . Viele Elternantworten dann: Und dann fragt mich mein Kind eines Tages warum ich gelogen habe....sowas tue ich nicht. Daraufhin meinte die Kollegin mal sollte sagen: Ja, mein Kind , dass habe ich getan um dein "junges" Ich zu schützen. Jetzt wo du älter und stabiler bist, darfst du dir deine eigene Meinung bilden. Bitte informiere dich aber nochmal vor Ort bei einem Kindertherapeuten. Viele Grüße A. Widmer
  • Ich frage meine Kinder relativ neutral ob sie was Schönes gemacht haben.
    Wenn sie zbsp erzählen, dass sie Schwimmen waren freue ich mich für sie.
    Ist das auch zu viel?
    Nichts sagen?
    Alles todschweigen?
  • Liebe M. Nein, finde ich nicht. Das ist doch schön. Aber man spürt ja, ob es eher so eine Art "Test" ist oder ob man sich wirklich mit ihnen freut. VG A. Widmer
  • liebe alexandra, vielen dank für diesen podcast und all die anderen!! sie sind für mich oftmals kraft- und trost- und inspirationsquelle, wenn ich mal nicht weiter weiss. ich bin seit vier jahren alleinererziehend mit meinen beiden kindern (8 und 10 Jahre alt).
    deinen podcast über den loyalitätskonflikt finde ich sehr interessant - und leider finde auch ich mich darin wieder. du berichtest darüber, was man tun kann, um einen loyalitätskonflikt bei den kindern zu vermeiden. darüber hinaus mich würde auch sehr interessieren, was ich tun kann, um ihnen aus ihrem loyalitätskonflikt heraus zu helfen. ist es denn beispielsweise besser, gar nichts über das papa-wochenende zu fragen, sondern einfach das anzunehmen, was die kinder frei von sich aus erzählen? und wie geht man nach einer trennung mit dem liebeskummer um? natürlich soll man authentisch sein, und vor den kindern nicht verbergen, dass man traurig ist - aber verursacht dies denn nicht auch einen loyalitätskonflikt bei den kindern? ich würde mich freuen, wenn du zeit für eine antwort findest. liebe grüße, gudrun.
  • Liebe Gudrun,
    danke für deinen Kommentar. Diese Frage werde ich sehr gern an die Kindertherapeuten weiterleiten. Die Frage ist wichtig. Ich sage immer: Mama ist jetzt traurig und das darf ich auch mal sein. Dennoch bin ich die Erwachsene und du das Kind. Ich kann damit umgehen und bin dafür verantwortlich. Nicht du. Ich sorge für dich und beschütze dich!

    Diese Antwort gebe ich.

    Beste Grüße Alexandra Widmer

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