SUA#063 Mit Kind verlassen worden – Die ersten 6 Monate danach

Anja Schuetzeneder_Foto stark und alleinerziehend

Ich konnte mir nicht vorstellen meine Tochter bei dem Vater abzugeben, ohne die Neue getroffen zu haben.

Anja Schützenender (41)  lebt mit ihrer kleinen Tochter in München und ist seit sechs Monaten alleinerziehend. Sie erlebte das Verlassen werden als eine OP ohne Narkose und verlor dann noch ihren Arbeitsplatz. Anjas mutige Schritte in ein neues Leben.

Unbedingt anhören oder die ersten 15 Minuten anschauen! Es lohnt sich!

Inhalt des Podcast mit Anja Schützeneder:

  1. Wie Anja und ich zueinander gefunden haben
  2. Anja stellt sich vor
  3. Wie es zur Trennung kam
  4. Ihre Befürchtungen die Monate davor
  5. Der Tag der Trennung
  6. Hilfe in dem Kurs „Kinder im Blick“
  7. Wie geht es ihrem Kind?
  8. Muss in mein Kind gleich in die „neue“ Familie bzw. einer neuen Frau übergeben?
  9. Welche Gefühle hat das alles bei Anja ausgelöst?
  10. Wie hat Anja reagiert?
  11. Die Liebe vom Kind zum Vater und umgekehrt
  12. Wie kann man eine Eskalation vor Gericht verhindern?
  13. Der Weg zur Mediation
  14. Anjas Krise
  15. Anjas erste Schritte um wieder Kontrolle zu bekommen
  16. Ihr Umgang mit der Ablehnung die sie erfahren hat
  17. Was hat sie gemacht, wenn sie schlaflos war und traurig ist
  18. Darf ihr Kind sehen wenn sie weint?
  19. Plötzlich noch der Verlust des Arbeitsplatzes
  20. Anja holt sich professionelle Hilfe
  21. Die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz
  22. Wann ist die Tochter das erste Mal  mit zu der neuen Frau gegangen?
  23. Das Treffen mit der „Neuen“
  24. Meine Erkenntnisse nach sechs Monate
  25. Die Frage nach dem Warum
  26. Klitzekleine Schritte? Bringt das etwas?
  27. Meine Metapher zum seelischen Schmerz
  28. Warum es hilfreich ist Gleichgesinnte zu finden
  29. Anjas Tipps zum Schluss

Shownotes von Anja Schützeneder:

Anjas Buchempfehlung: Trennung ohne Rosenkrieg: Ein psychologischer Wegweiser (Fachratgeber Klett-Cotta / Hilfe aus eigener Kraft)

Webseite: Kurs Kinder im Blick

Webseite: Mediation Familien-Notruf München

Podcast von Christian Bischoff: Folge 109

Viel Spaß beim Zuhören bzw. Anschauen! Möchtest du Anja etwas mitteilen? Ich freue mich über deinen Kommentar!

Alles Liebe Alexandra

P.S. Dir darf es gut gehen. Dann geht es auch deinem Kind gut.

Youtube (Die ersten 15 Minuten):

Podcast:  (direkt hier hören oder bei iTunes (iOs) oder Stitcher (Android) kostenlos auf dein Smartphone abonnieren)

Podcast: Play in new window | Download

1 Kommentar

  • Liebe Anja,
    liebe Alexandra,

    ja, also das ist schon eine Hammer harte Trennung gewesen. Trennung ist immer hart, aber wenn der andere schon sein Leben ja, ein Stück weit, neu aufgebaut hat, bevor er sich trennt...... Das tut doppelt weh (was ja schon fast gar nicht geht, dass es doppelt weh tut)………

    Wir waren schon 2,5 Jahre getrennt, als der Vater von meinem großen Sohn wieder eine Freundin hatte, was nach dieser Zeit für mich nicht mehr problematisch war. Allerdings hat diese ziemlich schnell (nachdem die beiden 5 Monate zusammen waren) meinen Sohn hier bei mir abgeholt, ohne den Vater, weil der ja arbeiten musste...... Ja, und ich habe das mitgemacht ohne große Gegenwehr.
    Ich habe die neue Freundin (die ich vorher ja nicht kennengelernt hatte, mein Sohn aber an den Besuchswochenenden schon) am Bahnhof getroffen mit deren Mutter, habe mit den beiden einen Kaffee getrunken und ihnen meinen Sohn mitgegeben. Ob ich das heute so ganz ohne Gegenwehr noch so machen würde? Schwer zu sagen. Wahrscheinlich schon, den für meinen Sohn war es damals in Ordnung und mit 5 Jahren war er natürlich auch nicht mehr so klein. Für mich war es eine komische Situation, weil ich die Frau ja gar nicht kannte, aber mein Sohn war es gewohnt, seinen Vater regelmäßig zu sehen, da erübrigte sich für mich die Gegenwehr. Aber auf eine ganz bestimmte Weise komisch war das schon und ich glaube im Nachhinein, habe ich da meine Grenze nicht so gut gewahrt.

    Leider gibt es hier, am anderen Ende von Bayern (von München aus gesehen), wirklich nicht so vielfältige Möglichkeiten für Alleinerziehende. Der Kurs Kinder im Blick zum Beispiel ist über eine Stunde Fahrzeit von hier weg.

    Es gibt bei uns natürlich Beratungsstellen, in denen mir auch geholfen wurde. Mir ist es aber erst letzte Woche passiert, dass der Psychologe, der mich in der Beratungsstelle betreut, nicht wusste was der VAMV ist. Ich habe mich nämlich entschlossen, nachdem ich den Podcast mit Elena Fronk gehört habe hier bei Dir, eine Kontaktstelle vom VAMV zu gründen im April und habe ihm davon berichtet. Das fand ich dann schon verstörend, dass ein Fachmann in einer Beratungsstelle den VAMV nicht kannte. Die Beratung ansonsten ist wirklich sehr gut und hilfreich, die er macht.
    Wir haben in unserer Stadt mit Ach und Krach einen Alleinerziehendentreff über die Diakonie zusammen bekommen Ende 2016, da habe ich aber immer wieder angerufen und nachgefragt über ein Jahr lang. Leider kommen die Treffen auch öfters mal nicht zu Stande, weil die Gruppe eben sehr klein ist. Aber ich habe darüber tatsächlich zumindest eine Mutter kennengelernt, mit der ich erst heute einen Kaffee getrunken habe. Es geht auch auf dem flachen Land, aber alles wesentlich langsamer.


    Alles Gute für Dich, Anja, viel Kraft für die Jobsuche und wie immer Danke an Alexandra.

    Herzliche Grüße, Claire

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