14 Gründe, warum du als Alleinerziehende keinen neuen Partner findest

Was du dagegen tun kannst. Und mein Geständnis.

Früher oder später findest du noch den Richtigen.

Diese Nachricht bekam ich am Morgen des 16.11.. Wie du dir denken kannst, war das nicht die Antwort die ich mir erhofft hatte. Ich schluckte und beschloss das Thema Mann auf lange Sicht aus meinem Leben zu streichen.

Einen Tag später buchte ich für mich eine 5-tägige Reise. Ich war mir sicher allein zu fahren. Im Anschluss daran hatte ich noch eine letzte Idee für einen Mann, der nicht in meinem Leben existierte.  Doch dazu weiter unten im Artikel.

Kein neuer Mann in Sicht

Du gehst in deiner knappen Zeit aus oder meldest dich online in einer der vielen Partnerbörsen an. Das eine oder andere Mal triffst du dich mit einem Mann. Hast eventuell mal wieder Sex. Um am Ende festzustellen, dass es wieder nichts Gescheites war. Irgendwo hakt es immer.

So ähnlich ging es mir auch. Und ich fragte mich woran das liegt.

Eine Trennung mit Kind hinterlässt meist andere Spuren, als das Ende einer Beziehung ohne Kind. Diese Erfahrung prägt dich und es können neue, teils bewusste und unbewusste Überzeugungen entstehen, die eine neue Liebe in deinem Leben verhindern können.

14 Gründe, warum du keinen Partner findest

Ich möchte dir nun 14 mögliche Gründe vorstellen, warum du als Alleinerziehende möglicherweise noch keinen neuen Partner gefunden hast.

1. Die guten Männer sind alle vergeben und verheiratet.

Wenn du das denkst, generalisierst du. Wie? Mit dem Wort alle. Nein, es nicht alle guten Männer vergeben und verheiratet. Auch die Guten lassen sich scheiden. Es sind einige gute Männer und einige schlechte Männer, die vergeben und verheiratet sind. Aber niemals alle.

2. Wer will mich denn mit Kind bzw. Kindern?

Einen Gedanken, den ich auch nur zu gut kenne. Welcher Mann will sich eine Frau mit Kind ans Bein binden? Tatsächlich hat mir mal ein Mann gesagt, dass er gerne nur eigene Kinder haben wollte. Doch er war eine absolute Ausnahme unter sehr vielen Männern, mit denen ich über das Thema gesprochen habe.

3. Ich habe das Vertrauen in die Männer verloren.

Wer betrogen wurde oder andere unangenehme Erfahrungen gemacht hat, der vertraut nicht mehr so leicht. Als ich diese Aussage vor längerer Zeit einer sehr weisen Frau gegenüber zum Ausdruck brachte, fragte sie mich nur eine Frage: Vertraust du dir denn schon wieder? Eine Frage dich mich lange beschäftigt hat.

4. Wann soll ich mich denn noch um einen Mann kümmern?

Ich habe doch jetzt schon keine Zeit für mich. Vielleicht hast du kinderfreie Zeiten, vielleicht auch nicht. Fakt ist, dass Zeit für sich selbst, ein hohes Gut ist. Insbesondere dann, wenn du in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht hast, du musst den Mann auch noch versorgen.

5. Ich brauche keinen Mann.

Die Liebe meines Kindes, meiner Familie und Freunde reicht mir. Wenn du diese Aussage bewusst triffst, wird dich dieser Artikel nicht wirklich interessieren. Ich kenne einige Frauen denen es so geht. Nach einer  Trennung mit Kind eine Zeit lang inne zu halten, tut vielen Frauen und Männern gut.

6. Ich habe es nicht verdient wieder glücklich zu sein.

Ich habe mich damals getrennt und noch immer ein schlechtes Gewissen. Vielleicht bin ich beziehungsunfähig. Ich will nicht wieder einen anderen Menschen und dann auch noch meine Kinder unglücklich machen.

7. Ich habe Angst wieder verletzt zu werden.

Ja, diese Angst ist berechtigt und ja, es kann wieder passieren. Es gibt keine 100 % Sicherheit, dass nie wieder eine Trennung passieren wird.

8. Sie wollen doch alle nur eine Affäre oder den schnellen Sex.

Es gibt Männer die suchen eine Affäre oder den schnellen Sex. Doch sicher nicht alle. Falls du immer wieder auf solche Männer triffst, empfehle ich dir im Anschluss diesen Artikel: Du bist alleinerziehend und Geliebte?

9. Wozu brauche ich einen Partner?

Ich schaffe es mittlerweile doch alles alleine. Du hast gelernt einen Schrank aufzubauen, einen Tannenbaum zu schlagen oder allein mit Kind in den Urlaub zu fahren? Du kannst dich nicht mehr erinnern wie es ist, von einem anderen Menschen im Arm gehalten zu werden. Das Gefühl dafür ist verloren gegangen.

10. Wo soll ich denn einen Mann finden?

Ich kann kaum ausgehen. Um mich herum sind alle verheiratet und glücklich. In meiner Umgebung gibt es keine Möglichkeiten. Schon gar nicht in meiner Altersgruppe.

11. Im Internet gibt es nur Verrückte.

Das ist nicht meine Welt. Ich habe schon mal schlechte Erfahrungen gemacht. Doch es wird wahrscheinlich kein passender Mann vor der Tür stehen, wenn du am Abend auf das Kind aufpassen musst. Es gibt sicherlich kuriose Personen im Internet, aber nicht nur. Glaube mir. 😉

12. Ich will meinem Kind eine neue Trennung ersparen.

Nicht nochmal. Das würde mein Kind und ich nicht ertragen. Dann warte ich lieber bis es in der Pubertät ist. Bis dahin wird es einfach nichts. Die 7 Jahre halte ich auch noch durch. Wirklich?

13. Was ist, wenn ein neuer Mann und mein Kind sich nicht verstehen?

Dann lass ich es lieber gleich. Stimmt, dass Risiko besteht. Meiner Erfahrung nach übertragen sich die Bedenken der Eltern häufig auf die Kinder und man bekommt das vorhergesagte Ergebnis präsentiert.

14. Patchwork? – Ist das nicht zu komplex?

Nein, dass möchte ich nicht. Es erfordert sicherlich eine hohe Flexibilität und Toleranz bei allen Beteiligten. Mehr dazu in dem tollen Podcast von Melanie: Was du unbedingt über die Patchwork-Familie wissen solltest. 

Und nun?

Und nun fragst du dich jetzt. Ich weiß das alles. Doch ändern kann ich es nicht. So denke ich nun mal.

Mir geht es bei dem einem oder anderen Punkt nicht anders. Doch ich möchte dich einladen einmal inne zu halten und dich folgendes zu Fragen:

  1. Was gewinne ich, wenn ich an diesen Grund bzw. Gedanken weiter festhalte?  Wie wird sich mein Leben weiterentwickeln, wenn ich einen der oben genannten Gründe für mich bewusst oder auch unbewusst zu einer festen Regel mache?
  2. Was verliere ich, wenn ich diesen Grund bzw. Gedanken aufgebe?  Wie würde sich mein Leben verändern, wenn ich trotz vieler Befürchtungen einen neuen Schritt gehe? Was für neue Erfahrungen wären möglich?

Meiner Ansicht nach beinhalten alle Gründe einen gemeinsamen Kern:

Und zwar die Angst wieder zu Scheitern und verletzt zu werden.

Was sollst du jetzt tun?

Ich bin der Ansicht, dass es nicht sinnvoll ist zu 100 % deine Gründe/Gedanken aufzugeben. Sie geben dir einen Schutz. Zu Beginn bitte nur zu 30 %. Stell dich mutig deiner Überzeugung. Eine Änderung ist nur dann möglich, wenn du dich traust NEUE Erfahrungen zuzulassen.

Du entkräftest deine Überzeugung nur durch neue Erfahrungen mit einem Mann.

Und auch da ist es möglich wieder auf die Nase zu fallen. Doch eine andere Chance, als immer wieder in den Ring zu steigen gibt es nicht.

Mein letzter Versuch (30 %): Die Liste

Bevor ich am 17.11. das Kapitel Mann beenden wollte, lenkte ich meine Aufmerksamkeit das erste Mal auf die Eigenschaften, die ich mir bei einem Mann wünschte. Ich schrieb meine Liste und pinnte sie mir an die Wand.

Am nächsten Morgen hatte ich eine E-Mail in meinem Postfach. Von einem fremden Mann. Sein Text war grandios und das Bild war ansprechend. Hört sich verrückt an – war aber so.

Da ich ab und an freie Zeit durch meine Mitbewohnerin bekomme, saß ich 10 Stunden später in einer Bar. Mein Level an Erwartungen lag bei Null. Ich kenne die oben genannten 14 Gründe zu gut.

Und dann machte es BUMM. 🙂

Ich hatte es nicht mehr für möglich gehalten.

Mein Schwimmabzeichen

Seitdem mache ich gerade mein Seepferdchen. Es gibt ein Zitat das heißt:

Man kann in der Enttäuschung  ertrinken oder lernen darin zu schwimmen.

Ich würde es gerne umformulieren.

Ich kann in der Angst ertrinken oder lernen darin zu schwimmen.

Mittlerweile kann ich schon fast eine ganze Bahn schwimmen. Doch es wird noch dauern bis ich richtig untertauche und den Ring vom Beckenboden hole.

Ich bin in diesen Mann verliebt und denke doch immer wieder, dass ich untergehe. Aber ich möchte wieder schwimmen lernen. So richtig. Mich dem Wasser und seiner Liebe hingeben. Vom 5 Meter Brett springen und eine ganze Bahn tauchen. Mit ihm.

Denn das ist die Liebe wert und dieser Artikel ein weiterer Schritt für mein Schwimmabzeichen.

Was sind deine hinderlichen Gedanken? Oder berichte von deinen positiven Erlebnissen, trotz vorheriger Bedenken. Bitte schreibe in den Kommentaren deine Meinung.

Vielen Dank, wenn du bis hier gelesen hast. Du machst mir eine große Freude, wenn du diesen Artikel teilst. 

Alles Gute für dich und deine Liebe. Du hast sie verdient!

Alexandra

P.S. Nur wenn es mir gut geht, geht es auch meinem Kind gut.

P.P.S. Ich habe eine 2. Person zu der Reise dazu gebucht.

Bild (C) Solisimages

 

76 Kommentare

  • Toller Artikel! Alle genannten Gründen treffen fast bei mir zu.
    Ich bin 32 Jahre alt und habe zwei tolle Jungs ( 4 und 7 ), arbeite nebenher und habe keinen familiären Background, was die Suche erheblich beschwert und man selbst alle 14 Tage mal ein Wochenende für sich hat. Seit 2 Jahren bin ich nun Single und habe vor 8 Monaten das daten komplett eingestellt.
    Neben den oben genannten Gründen, habe ich mit Schrecken festgestellt, wie schnelllebig alles geworden ist, es wird ja kaum noch versucht jemanden wirklich kennenzulernen und sich tatsächlich mit seinem Gegenüber zu befassen. Statt dessen daten viele Männer paralel mehrere Frauen und passt Frau nicht in ein bestimmtes Schema, wird sie abgeschossen.
    Ich hingegen, bin ein Mensch der Vertrauen fassen muss und sich langsam annährt und somit war ich in der Vergangenheit ziemlich schnell raus, weil ich nun mal mein eigenes Tempo habe und es bei mir mehr als nur 5 gesäuselte Worte braucht, bis ich Feuer und Flamme bin.
    Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, einfach Komissar Zufall entscheiden zulassen und bin gespannt, wann mich mal jemand umrennt. :)
  • Es ist schön das es noch solche Männer wie Dich gibt !
  • Hallo @ all,
    hallo Single_Mann,

    ich habe Ihren Beitrag, im Gegensatz zu einigen meiner Geschlechtsgenossinnen, mit überwiegendem Kopfnicken gelesen. ;-)
    Zu mir kann ich sagen, dass ich keine Kinder habe, dafür einen ziemlich verantwortungsvollen Job und wenig Freizeit. Obwohl ich beruflich sehr viele Menschen kennenlerne (darunter natürlich auch Männer!) treffe ich dabei fast ausschließlich auf solche, die zumindest 1 Mal geschieden und teilweise sogar mehreren Kinder aus manchmal mehreren (gescheiterten) Beziehungen nicht nur zum Unterhalt verpflichtet sind, sondern diese auch in ihr Wochenend- und Urlaubsprogramm mit einplanen müssen/wollen. Das ist aber die einzige (freie und selbstbestimmte) Zeit, die mir wirklich bleibt und die ich gerne (egoistischerweise?) relaxed mit meinem Partner verbringen wollen würde.

    Nicht, dass ich es nicht versucht hätte! Ein Mann mit 2 Söhnen, beide 'erwachsen' (mit 23 und 33 Jahren geht man ja mal davon aus!) wovon der jüngere Sohn mit Alkohol und Drogen herumexperimentierte und ständig pleite war. Dazu kamen nächtliche Anrufe der (verständlicherweise) völlig verzweifelten Mutter. Wenn man morgens um 6:00 Uhr aufstehen muss, machen solche Anrufe, die sehr regelmäßig stattfanden, wenig Freude. Vor allem, wenn man als mitfühlender und lösungsorientierter Mensch sofort aus dem Bett hüpft und alle Notaufnahmen abtelefoniert. Dort und auf sämtlichen Polizeirevieren unserer Stadt war das 'Kind' mindestens 1 Mal die Woche zu Gast. Alleine durch diese Erlebnisse lehne ich potentielle Partner mit Kindern absolut ab! Ich möchte auch keine Anrufe von Ex-Frauen in meinem Leben, die ständig Geld und gute Ratschläge brauchen und ich möchte auch weder direkt noch indirekt einen Mann und seine Nachkommen finanzieren. Wobei mir das 'Kümmern' um eigentlich Fremde mehr zu Schaffen machte. Irgendwann ist man, glaube ich, zu alt für solche Probleme, die einem eigentlich gar nichts angehen, die man de jure auch nicht lösen darf. Man spielt lediglich Klagemauer und opfert Zeit, Kraft und nicht unerheblich Geld!
    Natürlich hätte ich gerne eine Partnerschaft, die den Namen auch verdient. Partner sind gleichwertig und sollten das, was sie fordern, auch dem anderen 'Partner' bieten können. Und daran scheitert es meistens. Verständnis ist keine Einbahnstraße und Toleranz bedeutet, dass man auch das Leben des anderen Partners und dessen Bedürfnisse und Wünsche respektieren muss.
    Ich habe für mich auf jeden Fall herausgefunden, dass ich nicht mehr 'teilen' möchte! Nicht mit Ex-Frauen, nicht mit Kindern, nicht konfrontiert werden mit irgendeiner Vergangenheit, für die ich nichts kann und mit der ich nichts zu tun habe. Der Preis ist mir zu hoch! Wenn es gegen meinen Seelenfrieden geht, geht es mir an die Substanz und die brauche ich zum Überleben!
  • Also ich finde mich in Punkt 7: Ich habe Angst, wieder verletzt zu werden. Das blockiert mich ungemein. Ich mach mich seit 3 Jahren eher unattraktiv und benehm mich bewusst wie ein Bauer, damit ich in Ruhe gelassen werde...

    Ich muss dazu sagen: ich bin ein Mann, 42 Jahre. Für mich sind Frauen mit Kind absolut attraktiv. Ich fand bei einer Frau mit Kind genau das, was ich lange, wohl mein Leben lang gesucht hatte. Dazu muss ich sagen: ich lernte sie kennen, als sie gerade im 2. Monat schwanger war, sitzengelassen usw. Ich hatte die gesamte Schwangerschaft + Geburt mit ihr durchlebt und wir waren hernach 8 Jahre zusammen. Gemeinsame Wohnung und alles Drum und Dran. Also, wir waren eine Familie. Sie hatte sich dann nach 8 Jahren apruppt getrennt. Und leider entwickelte sich dann -wie so oft- eine massive Schlammschlacht in der ganzen Familie. Wir waren auch in einer Paartherapie usw. Aber es half nichts. Sie hatte sich in den Kopf gesetzt mich aus ihrem Leben zu verbannen.

    Mit dem Kleinen, der mir natürlich ans Herz gewachsen war. Für den ich sein Papi war hatte ich hernach noch 2 1/5 Jahre wöchentlich Kontakt. Irgendwann tat sie das, was leider viele EX-Frauen machen: sie untersagte mir jeglichen Kontakt zu dem Kleinen. Da ich nicht der leibliche Vater bin, hab ich keinerlei Rechte und muss das hinnehmen.

    Gut, das war jetzt bisschen viel Vorgeschichte. Aber so kann man sich ein wenig ein Bild machen. Ich hatte unter dem Beziehungsende wahnsinnig gelitten und Depressionen in einem Ausmaß entwickelt, wie ich es vorher nicht kannte. Mein Leben brach zusammen, für Frauen ist man als Mann dann eh total unattraktiv - ich weiß... drauf angesprochen würden Frauen das nie so sagen... Die Zwangstrennung vom Kind riss mir dann noch sozusagen das Herz raus, zu einem Zeitpunkt, als ich mich stabilisiert hatte.

    Aber, auf was ich hinaus wollte:
    Ich hatte etwas vor dieser 8 jährigen Beziehung auch schon eine Beziehung mit einer Alleinerziehenden gehabt. Nur nicht so intensiv. Für mich als Mann war es schön und interessant dahingehend, dass die Frauen dann eher ihre nervige Zickigkeit, das Prinzessenhaftige, Spielchen usw. abstellen, wenn sie Mütter sind. Eine Mutter hat eben Wichtigeres im Kopf. Unser Alltag ist eh von Stress bestimmt, Arbeit usw. Ein Kind betreuen ist noch zusätzliche Aufgabe für alle beteiligten. Auf mich wirkte es immer so, als würden Frauen mit Kind ihre freie Zeit dann auch viel mehr genießen, sich auch mal fallen lassen und öffnen. Vielleicht auch mehr Wert auf praktische Dinge legen und am Partner schätzen. Nicht nur auf dem Selbstverwirklichungstripp sein usw.

    Zumindest als recht junger Mann, oder Bubimann, also so zwischen 20-30 war ich recht attraktiv, sportlich, groß usw. Ich lernte immer recht schnell eine kennen, ohne viel tun zu müssen... Aber von den Frauen aus, war das wohl immer mehr ein Zusammensein im Sinne von Sehen und gesehen werden. Von meiner Art, meinem Wesen her war ich nie der Sunnyboy, eher an ernsthaften Themen, ernsthafter Beziehung usw. interessiert. Das fand ich nur bei Frauen in Verbindung mit Kind. Als ich mit einer schwangeren Frau zusammenging hielten mich alle Bekannten (Freunde und Freundinnen) für völlig blöde. Aber, wenn auch das Ende schlimm war, es waren sehr schöne Jahre, die besten meines Lebens und ich will es nicht missen.

    Es gibt Männer, die stehen überhaupt nicht auf Frau mit Kind. Es kann aber auch ganz anders sein.
  • Es ist schön das es solche Männer wie Dich gibt.
  • Hallo Markus, durch Zufall bin ich gerade auf Deinen Bericht gestoßen und muss sagen, Du bringst mit Deiner Einstellung gerade etwas Licht in meinen Tag. Abgesehen vom Novemberblues ist es schön zu lesen, dass es Männer wie Dich gibt. Es tut mir Leid für Dich wie Deine Beziehung auseinander gegangen ist, da Du augenscheinlich der wahre Vater für dieses Kind bist.
    Ich bin 44 und habe zwei Söhne, die knapp 6, knapp 8 sind. Meine Trennung ist genau 2 Jahre her, seit knapp 1,5 Jahren Leben der Vater und ich etwa 1,5 km entfernt voneinander. Das wichtigste für uns war von Anfang an der gute Umgang mit den Kindern, für sie soll alles so leicht wie möglich gemacht werden. Das kostet manchmal Kraft und Zurückhaltung, aber wir kommen klar miteinander. Das entspannt die Lage erheblich.
    Einer neuen Partnerschaft steht bei mir nichts im Weg. Kopfmäßig wäre ich absolut bereit für jemand neues in meinem Leben. Nur habe ich bisher die Erfahrung gemacht, dass viele sich in der Ersatzvater- und ernährerrolle sehen und sich von vornherein eingeengt fühlen. Dann wohne ich in einer kleineren Stadt, komme auch nicht so oft vor die Tür. Das Internet bietet etwas Abwechslung, aber schwierig finde ich es allemal, das überhaupt mal jemand ansatzweise in Frage käme.
    Diesen Blog empfinde ich daher mal wieder sehr empfehlenswert. Es macht Hoffnung und Lust und Laune, weiterhin frohen Mutes zu bleiben.
    In diesem Sinne wünsche ich Euch allen eine entspannte Weihnachtszeit. Vielleicht trifft man sich auf dem Glühweinmarkt;-)
  • Bei jedem einzelnen Punkt finde ich mich wieder. Ich bin alleinerziehend muss mir jedoch die Frage stellen, "habe ich eigentlich noch die Kraft für die entsprechende Investitionen in eine Beziehung". Ich komme an den Punkt das ich sie nicht mehr habe. Dafür ist einfach zuviel passiert. Ich beneide und freue mich für jeden der die Power für Liebe und Co. noch hat oder irgendwie noch anrufen kann.
    Ich selber jedoch lege die Konzentration auf Kind und berufliches Weiterkommen.
  • heute kam ihr Buch. Ihr Blog ist toll und jetzt lese ich dazu das Buch.
  • Hey Lucy,
    vielen Dank und alles Gute wünsche ich Ihnen. A. Widmer
  • Liebe Alexandra,

    schade, dass du so viele Kommentare hier gelöscht hast.

    Viele Grüße

    Bernd
  • Hey Bernd,

    ich habe keinen einzigen Kommentar gelöscht. Bei meinem Umzug der Webseite sind jedoch leider einige Daten verloren gegangen. Das ist ärgerlich und tut mir leid. VG A. Widmer
  • Dann muss ich mich bei dir entschuldigen, liebe Alexandra!
    Ich kannte es halt, dass die neuesten Kommentare ganz unten waren,
    dahei meine falsche Interpretation, sorry!
  • Nachdem sich mein langjähriger Freund und Vater meiner beiden Kinder von mir getrennt hatte, hatte ich erst einmal genug damit zu tun, die Trennung emotional zu verarbeiten. Auch der Umzug und das Alleineleben musste ich erst lernen und mich wieder wohler und sicherer fühlen. Nachdem ich wieder mit mir im Reinen war, habe ich mich bei Dating Portalen angemeldet und gesucht. Bei uns war es sehr gut, da wir uns die Erziehung zu 50% teilen und so hatte ich auch viel freie Zeit um potentielle Partner zu suchen bzw. mit einem Mann was zu unternehmen. Ehrlich gesagt waren die ersten Versuche nicht berauschend. Es laufen eine Menge psychisch gestörter und bindungsunfähiger Männer dort draussen herum. Viele Männer haben mir einfach nicht gefallen bzw. man hat ihre "Bedürftigkeit" derart gespürt, dass es schon unangenehm wurde und man sich erdrückt fühlte. Andere waren noch in einer Beziehung aber logen einen knallhart an, dass sie schon getrennt seien etc. etc. also nicht das Wahre. Dann hatte ich die Hoffnung fast aufgegeben und dann bei einer Wanderbörse ein nettes Profil entdeckt in der nächsten grossen Stadt. Ich dachte mir, das ist der Letzte, den Du anschreibst, wenn es nichts wird, dann lass ich es erstmal für die nächsten Jahre und lebe einfach als Single mit meinen Kindern zusammen. Aber er war genau richtig und der perfekte Partner für mich in meiner jetzigen Lebenssituation. Es lohnt sich auf alle Fälle, sich zu öffnen, wieder verletzlich zu machen und einen anderen Menschen komplett Einlass zu gewähren. Ich bin sehr glücklich mit ihm; er unterstützt mich total und akzeptiert auch dass ich nicht soviel Zeit für ihn habe wie eine Kinderlose.
  • Liebe Birgit,

    danke für deinen Kommentar und deine Geschichte. Ich denke auch, dass man durchaus einigen "Falschen" begegnet. Aber auch die haben ihre Funktion und man wird schlauer ;).Alles Gute für Euch Alexandra Widmer
  • Hallo Ms Petrina, hallo zusammen,

    nun habe ich die nette Dame und ihre nette Kleine wiedergetroffen.
    Ich kann natürlich die Frage von Ihnen, Ms Petrina, ob sie alleine ist, nicht mit ja oder nein beantworten. Einmal haben wir uns ganz kurz am Wochenende gesehen, wo sie auf der Strecke zum Zoo, wo wir uns bisher immer über den Weg gelaufen sind, alleine mit ihrem Mountainbike gesehen habe, offensichtlich um eine Tour zu machen. Sie ist sehr sportlich und hat vor ihrer Geburt Wettbewerbe gemacht. Einige Tage später haben wir uns dann wiedergetroffen und die Kleine saß im Fahrradanhänger. Ich sprach sie dann darauf an, dass ich sie und Ihre Tochter gerne in den Zoo und auf den Spielplatz dort, was zum Trinken gerne einladen würde. Sie gab mir dann ihre E-Mail-Adresse und über diesen Weg meldete ich mich dann nochmal bei Ihr. Vorletzte Woche schrieb sie mir:
    "Hallo Bernd

    ja klar machen wir. Wir gehen ja auch gerne in den ZooJ

    Schreiben wir uns doch nächste Woche mal und schauen wie das Wetter wird.

    Ach ja das Tierchen, ist wohl ein Stinktier, kommt sehr gut an. Es musste sogar mit in die KitaJ

    Viele Grüße,

    S

    Da ich leider dann doch nichts von ihr gehört habe, habe ich ihr vor einigen Tagen einfach noch geschrieben, dass ich wieder im Zoo war, habe ein paar Bilder mitgeschickt und dass ich hoffe, dass es ihnen beiden gut geht. Bis jetzt kam leider nichts. Es ist klar, dass es absolut müßig ist, nun anzufangen über mögliche Gründe nachzudenken, rumzuspekulieren. Bis jetzt habe ich die beiden leider auch nicht mehr auf der "Hausstrecke" getroffen. Ich laufe da ja fast jeden Tag und für sie scheint es die Strecke zu sein, wo sie auch immer läuft. Ich bin jetzt natürlich schon irgendwie traurig, habe aber einfach noch die Hoffnung, dass es das vielleicht doch noch nicht gewesen ist, dass wir uns wieder mal treffen und es vielleicht noch mal ne Chance gibt. Bei dieser Gelegenheit möchte ich Ms Petrina und auch Alexandra fragen, wie sie das einschätzen. Dafür schon mal Danke.

    Was ich auch so teilweise lese, was Ms Petrina angeprochen hat, wie manche Männer Frauen mit Kind betrachten, finde ich auch zutiefst befremdlich. Das geht so weit, dass ich mich fast schäme, zur Gattung "Mann" zu gehören.
    In der zurückliegenden Zeit habe ich jetzt sehr viel gelesen, zu gesamten Thematik, und war/bin auch auf Onlineportalen, wo Frauen mit Kind nach einem Mann suchen. Mal für zwei gleichzeitig Verantwortung zu übernehmen, das fände ich so richtig männlich und sehr sehr sinnvoll. :-)

    Viele Grüße

    Bernd
  • Hallo Bernd, schön und herzerwärmend einmal ein solches Statement von einem Mann zu lesen.
    Frau liest sonst oft allerlei Gegenteiliges (s. Blog von Jochen Konrad oder das Männermagazin.
    Ich lese das immer, wenn mal Sehnsucht nach einen neuen Partner aufkommt, dann bin ich so etwas von geheilt.
    Sind Sie denn sicher, dass die Dame alleine ist bzw. wirklich alleinerziehend ist? Dann haben Sie, wenn sie behutsam, einfühlsam und liebevoll mit den beiden umgehen, bestimmt eine gute Chance. Kinder in dem Alter sind optimal in Hinblick auf Akzeptanz eines neuen Partners. Ich bin Mutter einer fast 14Jährigen, seit der Geburt mit nachfolgender Furchtbarer Trennung alleine, habe in der Zeit nur verheirate Affãrenjäger und Exfreundinanbeter kennengelernt, und daher das Thema für die Zeit bis zur Voljãhrigkeit meiner Tochter ad acta gelegt. Ich mache mir jetzt so ein schönes Leben, mit Hobbies, Freundeskreis, Tochter ist sehr selbstständig, viel Sport. Und im Grunde vermisse ich niemanden mehr, jedenfalls zu 80 % der Zeit. Wenn doch mal das arme Deer kommt, lese ich o.g. Blogs als Schockmittel. Viel Glück!
  • Hallo Alexandra,

    Als einer der wenigen Männer, die bisher den Weg hierher gefunden und auch den Mut hatten Stellung zu beziehen, möchte ich dir für diesen klassen Artikel danken. Es ist durchweg interessant die Kommentare und dadurch offenbarten Sichtweisen der vielen alleinerziehenden Mütter zu lesen. Vielleicht mag es die weibliche Fraktion nicht glauben, aber im Grunde geht es uns Männern garnicht anders nach einer Trennung.

    Ich glaube es kommt immer auf die Umstände an. So wurde ich selber, mit nun 37 Jahren alter, nach fünf Jahren von meiner Frau verlassen. Sie wollte einfach ihr altes Leben zurück und fühlte sich wohl mit Mann und Kind zu sehr gefangen. Seid diesem Punkt lebe ich mit meiner 2 1/2 Jahre alte Tochter zusammen und mache die gleichen Phasen durch, die ich hier so oft lesen durfte.

    Es mag sein, dass es feine Nuancen zwischen dem Verhalten zwischen den Geschlechtern gibt, wenn es zu einer Trennung kommt. Aber im Kern ist doch alles identisch. Die Zeiten in denen ich mich nach einer neuen Partnerschaft sehne gehen Hand in Hand mit denen, wo ich mir sage wozu, ich schaffe das Leben auch gut allein zusammen mit meiner Tochter. Zur Zeit befinde ich mich mal wieder in der Phase wo man(n) sich nach zweisamkeit und nach einer Schulter zum anlehnen sehnt. Aber genau wie hier schon vielfach festgestellt wurde, ist es alles andere als einfach, einen möglichen neuen Partner zu finden. Mittlerweile würde ich fast die Behauptung aufstellen, dass es alleinerziehende Männer noch viel schwieriger haben als die Frauen. Oder kommt mir das im Moment nur so vor?

    Mir ist durchaus bewusst, dass eine Patchworkfamilie einiges an Flexibilität erfordert und alle beteiligten Kompromissbereit sein müssen. Aber ist es nicht vielleicht auch verkehrt dies kategorisch auszuschließen? Sicher sollen und müssen unsere Kinder an erster Stelle stehen, aber gleich danch kommen doch wir. Und wenn doch augenscheinlich alles zu passen scheint, würde ich mir wünschen einfach gewisse Bedenken über Bord zu werfen und eine neue Partnerschaft zu probieren, auch mit der Gefahr verletzt zu werden. Wenn es der richtige Partner ist sollten sich auch alle aus einer Patchworkfamilie ergebenden Situationen zu meistern sein. Immerhin steht man diesen dann zu zweit als Paar gegenüber.

    Nun bin ich gespannt auf mögliche Kommentare und wünsche uns alleinerziehenden Müttern und Vätern den Mut sich vorbehaltslos in eine neue Partnerschaft zu begeben.

    Liebe Grüße,
    Markus
  • Vielen lieben Dank Markus! Hab nur Mut und wirst 100% eine passende und lieben Partnerin finden. Ich persönlich finde es wichtig sich zu reflektieren, was für Typen an Menschen man anzieht und zu schauen, welche Fehler man hoffentlich nicht wieder macht. Zum Lieben geht auch Leiden und ich sehe es nicht ein, immer nur alles allein zu unternehmen. Patchwork braucht viel Zeit, doch die hast du. Ich wünsche dir alles Gute für DICH, dein Kind und deiner Liebe! :) VG Alexandra Widmer
  • Hallo Markus,

    schwierig ist es für beide Geschlechter einen Partner zu finden, wenn schon Kinder da sind.

    Ich persönlich habe mich darauf eingelassen und habe einen Partner mit Kind genommen. Problematisch ist es aber, wenn die frische Beziehung keinen Raum auf Grund knapper Zeit bekommt. Das Kind beansprucht seine Zeit. Wenn das Kind nicht da ist, dann kommt all das liegen geblieben. Und wenn dann noch Zeit ist, dann kann der Partner da noch irgendwo reingepresst werden.

    Und dennoch glaubt man an eine Partnerschaft. Schließlich möchte man nicht immer gleich aufgeben, wenn es schwer ist.

    Inzwischen bin ich schwanger und werde in nächster Zeit entbinden. Nur leider so wie es aussieht ohne den Papa.
    Und jetzt stelle ich mir selber die Fragen.
    - wer möchte eine alleinerziehende Mutter mit Kleinstkind.
    - habe ich eigentlich noch Kraft, Lust zur Investition in eine Beziehung
    - und woher nehme ich die Zeit. Die Zeit die ich oben angesprochen habe um eine Beziehung in Bewegung zubekommen.
    - und besitze ich eigentlich noch das Urvertrauen

    Fazit. Ich habe keine Ahnung
  • Hallo zusammen,

    ich bin vollkommen zufällig auf dieses Portal gestoßen und bin sehr beeindruckt, wie tiefgründig hier geschrieben wird und bitte darum, dies nicht falsch zu verstehen.
    Seit kurzem versuche ich mir klar darüber zu werden, wie Frauen, aber auch Männer "ticken", die Kinder haben, aber z. Zt. partnerlos sind, aber wieder einen Partner möchten. Ich selber bin männlich, ca. 50 Jahre und habe keine Kinder und dachte und denke, dass ich wahrscheinlich keine eigenen mehr haben werde (oder möchte). Die Partnerin hierfür gibt es in meinem Leben sowieso nicht. Bei mir ist es so, dass Gedanken an Kinder in meinem Leben bisher sehr oft eine Rolle gespielt haben, oder spielen. Vor 25 Jahren schon traf ich immer auch Frauen, die plötzlich daran dachten eine Familie zu gründen, nachdem sie mich kennengelernt hatten. Die Grundvorraussetzungen waren bei diesen Frauen jedoch oft nicht gegeben. (Alkohol- Nikotinkonsum, chaot. ungeordnetes Leben und anderes.) Freunde von mir haben natürlich überwiegend eigene Kinder, und oft wenn ich mit Freunden spreche oder gesprochen habe, sagte ich, wenn ich die Möglichkeit auf Kinder hätte, dann vielleicht mit einer Frau, die schon welche hat. Von verschiedenen Seiten her wurde mir auch schon öfter bestätigt, dass ich gut mit Kinder umgehen kann und immer wieder freue ich mich darüber, wie die Kinder auf mich zukommen, mich vorbehaltlos akzeptieren. Nun habe ich vor einigen Tagen unterwegs (mal wieder) einfach eine Frau angeprochen, wie ich es öfter mache. Unverbindlich, unaufdringlich und freundlich, was mir bisher auch noch nie eine Abfuhr eingebracht hat. Dass diese Frau auch noch einen Kinderwagen dabei hatte, war reiner Zufall. So kamen wir also ins Gespräch und ich erzählte ihr, dass ich auf dem Weg in den Zoo bin. Sie antwortete, sie könnte eigentlich auch hingehen und schloss sich mir somit an. Bis zum Zoo haben wir uns sehr gut unterhalten, über uns, über Kinder allgemein und über die kleine Tochter der netten Frau, die im Kinderwagen war. Am Eingang zum Zoo trennten sich dann unsere Wege und ich sagte zu ihr, dass wir uns sicher wieder sehen werden. Und, ein paar Tage später liefen wir uns wieder über den Weg und freuten uns beide, dass wir uns schon wieder sahen und die Kleine war wieder ganz vergnügt im Kinderwagen. Wieder trennten sich unsere Wege und jetzt bin ich ganz hin und weg und muss viel an die Mutter und genauso viel an das eineinhalbjährige nette Kind dieser Frau denken, und dass ich sehr fest hoffe, dass ich beide bald wiedertreffe. Ich möchte sie dann einladen, zusammen mit ihrem Kind mit mir auf den Kinderspielplatz im Zoo oder im gegenüberliegenden botanischen Garten zu gehen, wovon sie mir schon kurz erzählt hat.
    Liebe Frauen mit Kindern, liebe Alexandra Widmer, es gibt die Männer, die eine Frau mit Kind(ern) suchen, und die sich auch im Klaren darüber sind, dass sie einfach nur ihren Teil dazu beitragen möchten, damit alle, die eine neue Verbindung hier in solch einem Fall eingehen, glücklich sein möchten und davon profitieren, dass man sich gegenseitig unterstützt und ergänzt. Das Kind sollte im Mittelpunkt stehen und ich habe gleich gesehen, dass die Mutter glaubt, dass ich jemand sein könnte, der bereit wäre, für ihr Kind sein Leben diesbezüglich anzupassen und umzustellen. Jetzt muss ich sie nur erst wieder treffen. Drückt mir hierzu bitte dazu die Daumen!

    Liebe Grüße

    Bernd
  • Danke für deine Einblicke und ich wünsche dir einfach mal Mut. Alles Gute Alexandra Widmer
  • Ich möchte mich auf diesen einfältigen Egotypen, der da oben meinte, hier einen super blöden Kommentar hinterlassen zu müssen, beziehen. Ja, er hat vollkommen recht, ne Bohrmaschine sollte jeder Mann, der sich mir auch nur von Ferne nähern möchte, bedienen können. Und Interesse an meinem Kind und meinem Leben schon dreimal haben. Und warum sollte Frau einen Super-Busy-Manager mal wieder akzeptieren, der nie Zeit hat und nachts um zehn müde nachhause kommt, wenn überhaupt, aber so ein 50-jähriger Sofadrücker braucht mal wieder die volle Aufmerksamkeit von Frau und will keine Rücksicht auf ihre (familiären) Verpflichtungen nehmen? Weit weg mit dieser Art von Typen. Wir brauchen euch nicht! Hat mich echt richtig wütend gemacht!!!
  • JA! Das passt so gar nicht. Da gebe ich dir Recht! Viele Grüße Alexandra Widmer
  • Danke für Deine Worte. Mir ist dieser Beitrag auch negativ aufgefallen und ich möchte hier etwas dazu loswerden.

    Ich war ganz irritiert, als ich diesen erwähnten Beitrag gelesen habe und zur Abkürzung "AE" kam. Nach mehrmaligem hin- und her lesen dann die Erkenntnis, dass damit ernsthaft die Menschen gemeint sind, die hier eine soziale Plattform gefunden haben, wo sie sich verstanden und geborgen fühlen. Ein Netzwerk, das für Empathie steht, für Hoffnung, für ein Miteinander bei den Herausforderungen des Lebens, die Alleinerziehende zu bewältigen haben.

    Und dann werden diese Menschen als "AE" bezeichnet, ja quasi verbal verstümmelt. Wie eine Abkürzung auf einem Behördenformular, aus einer technischen Gebrauchsanweisung oder einem Busniess-Meeting.

    Ernsthaft? Einen Beitrag, der so dermassen egozentrisch und respektlos ist, habe ich lange nicht mehr gelesen. Seine Sichtweise auf sein Leben und seine Bedürfnisse sind ja in Ordnung, jeder hat das Recht auf freie Meinungsäusserung.

    An diesem Beitrag gibt es jedoch nichts, was "zur Diskussion gestellt" wird, sondern es ist eine subjektive Darstellung der eigenen Sichtweise zu dem Thema Partnerschaft. Und nein, es ergeben sich keine "neuen Sichtweisen für beide Seiten".

    Schade!
  • Verstehe nicht warum hier auf Single_Mann eingedrescht wird.
    Absolut offen und ehrlich der Mann und dann solche sebstgerechten Kommentare.
    Wenn eine Frau ihre Familie verlässt um sich selbst zu verwirklichen bekommt sie Beifall. Fordert ein Mann dass gleiche, nachdem er von selbiger verlassen wurde, für sich ein, ist er egozentrisch.
    Habt ihr auch gelesen dass er er Versorger war, seine Kinder durch's Studium gebracht hat und von seiner Frau verlassen wurde,,,? Normal dass er darauf keinen Bock mehr hat und es gibt sicher genausoviele Frauen die das genauso sehen, wenn die das schon alles hinter sich haben.
    Abgesehen davon hat er mit seiner Analyse bzgl. dem Gross der AE-Mütter absolut recht.

    @Marcel; Du machst das genau richtig! Deine Tochter wird sich nie(!) von Dir abwenden, sondern Dich als Erwachsene vergöttern und bei ihrer zukünftigen Partnerwahl darauf achten, dass der Auserwählte in seinen Charaktereigenschaften ihrem Vater ähnelt. Von ihrer Mutter wird sie sich im Alter ganz von selbst emotional distanzieren, Du wirst sehen. Kinder sind für immer loyal (im Gegensatz zu so manchen Partnern) wenn man ihnen gegenüber (das schliesst die Familie ein) auch loyal war. Und damit meine ich intensiven Umgang nicht nur Unterhalt zahlen. Töchter brauchen einen präsenten Vater in ihrem Leben genauso wie Söhne.
    Du siehst das genau richtig. Belaste deine Tochter nicht mit irgendwelchen eifersüchtigen Weibern. Es heisst in den Märchen ja nicht umsonst "böse Stiefmutter" und nicht "böser Stiefvater". Frauen fühlen sich nur ihrer eigenen Brut verpflichtet. Ist nicht PC aber die Wahrheit.
    Wenn Deine Tochter flügge und ausgezogen ist, wirst Du nochmal eine wesentlich jüngere Frau kennenlernen und mit ihr eine neue Famlie gründen. Worauf Du bei ihr zu achten hast wirst Du dann wissen. Bis dahin sei weiter für Deine Tochter da und geniess den unverbindlichen Sex mit AE-Müttern. ;)
  • Das Paradoxe ist, dass ich zwar selbst Mutter bin, aber keinen Mann will, der selbst (kleine) Kinder hat. Auch sowas gibt es :)

    Da meine beiden Töchter schon Teenager sind und ich daher einen relativ großen Teil meines Lebens wieder eigenständig gestalten muss ( Zeit mit der Mama verbringen, ist mittlerweile nicht mehr so erstrebenswert ), möchte ich keinen Partner, bei dem ich mich nach den Bedürfnissen eines Kleinkindes richten muss.

    Das sollte niemand als persönliche Wertung sehen. So wie die Damen sich irgendwann mal dazu entschieden haben, ihr Lebenskonzept zu verwirklichen und Kinder bekommen haben,so steht dieses Recht ja jedem anderen genauso zu, seins zu verwirklichen. Und wenn darin keine Stiefkinder vorkommen, ist das vollkommen legitim :)
  • Liebe Anna,

    genau. Es ist alles erlaubt und es gibt keine Pauschallösung. Ich kann dich gut verstehen und das du den Fokus woanders siehst. Wird mir sicher irgendwann auch so gehen. Alles Gute für dich

    Liebe Grüße Alexandra
  • Hallo Alexandra!

    Tatsächlich sind das dieselben Fragen, die ich mir auch immer wieder stelle! Immer wieder von vorne! Sie hören nicht auf Karussel in meinem Kopf zu fahren!
    Allerdings bin ich schon zum zweiten Mal getrennt und alleinerziehend mit Kindern! Meine Großen sind bereits Teenies und ich hatte schonmal den Mut gefasst mich ganz auf jemanden einzulassen und sogar nochmal eine Familie zu gründen! Er hat mich aber kurz vor der Geburt für eine Andere verlassen und auch noch zu mir gemeint, er fände mich nicht mehr so attraktiv, wie seine Neue!
    Mein Selbstbewusstsein ist ganz schön im Keller! Ich habe mir nichts sehnlicher gewünscht, als ein enges, heiles Familienleben! Meine erste Trennung habe ich so viel besser weggesteckt und nicht so viel Angst gehabt, weil ich erst 26 war und wusste, ich habe noch so viel Zeit und Möglichkeiten!
    Ich habe mich bereits ein paar Mal in Singlebörsen umgesehen, um mich vom Gegenteil zu überzeugen, dass es vielleicht doch noch jemanden für mich geben könnte (Meinen Ex habe ich auch durchs Internet kennen gelernt! Keine Singlebörse und die Seite gibt es nicht mehr!) und eher größere Angst bekommen, weil da wirklich kuriose Gestalten rumliefen und ich mich immer noch extrem dünnhäutig fühle!
    Vielleicht ist es diesmal für mich anders, weil meine Kinder noch so viel kleiner sind, als es meine Großen damals waren und ich so einen Selbstbewusstseinsknick davon getragen habe?! Ich muss mir beinah täglich sagen, dass ich immer noch nicht hässlich bin und ich es schonmal geschafft habe jemanden zu finden, aber es eben einfach noch nicht der Richtige war! Ich sage mir immer wieder, damals habe ich mich noch nicht so zerbrochen gefühlt und wenn ich wieder zu mir finde und optimistischer bin, mein Leben annehme, wie es ist und glücklich bin, wie damals, dann klappt es auch, was auch immer ich mir wünsche! Mein Kopf hat alle Antworten! Und ich hoffe, sie erreichen irgendwann mein Herz, damit ich auch wieder glücklich werden kann!
    Ich wünsche allen Alleinerziehenden viel Kraft, Glück und vor allem Mut!
  • Liebe Tina, ich kann deinen Schmerz und deine Enttäuschung sehr gut verstehen. Du bist auf dem Weg so scheint es mir und es wird anders sein als früher. Die Liebe zu dir selbst darf erstmal wieder wachsen und dafür nehme dir genügend Zeit. Das ist wichtiger als sofort wieder einen Mann zu treffen....ist meine Erfahrung.

    Alles Gute für dich

    A. Widmer
  • Ich habe mit großem Interesse den Beitrag und die Kommentare gelesen. Ich war 25 Jahre verheiratet, bin somit nachweisbar beziehungstauglich. Mein Kinder sind erwachsen und wirtschaftlich erfolgreich. Ich habe keine finanziellen Verpflichtungen gegenüber meiner Frau und meinen Kindern. Meine Frau möchte sich ohne mich selbst verwirklichen und hat sich von mir getrennt. Es gab unterschiedliche Auffassungen über die Gestaltung unseres Lebens nach den Kindern und der Jagd nach dem Geld. Wir hatten uns früh gebunden, so dass ich jetzt mit knapp 50 bereit bin für eine neue Partnerschaft. Ich habe mich nach einer Frau umgeschaut und dabei auch AE getroffen. Inzwischen ist eine Frau mit Kindern, die noch zu Hause wohnen und finanziell unterstützt werden müssen, für mich ausgeschlossen. Ich möchte meine Gründe zur Diskussion stellen warum ich keine AE mehr treffe bzw. keine Partnerschaft mit einer AE eingehen werde. Eventuell ergeben sich neue Sichtweisen für beide Seiten.

    Eine Frau mit Kindern erwartet in einer Partnerschaft Hilfe und Unterstützung. Ich bin jedoch nicht mehr bereit dies zu leisten. Ich möchte eine freie und selbständige Frau, denn ich habe bereits Kinder groß gezogen und durch das Studium gebracht.

    Für eine Frau mit Kindern müsste ich meinen Lebensstil ändern, z.B. hat mein Sportwagen nur zwei Sitze und einen kleinen Kofferraum.

    Viele AE sind mit Beruf und Kindern am emotionalen und finanziellen Limit. Es fehlt die Zeit für einen Mann.

    Alleinerziehende haben oftmals gigantische Ansprüche an einen Partner. Leider passt der Anspruch nicht zu dem Paket, dass diese selbst liefern.

    Bei meinen Dates mit AE habe ich festgestellt, dass ich als Freund und Unterstützer der Familie dienen sollte, doch ich bin nicht der Mann mit der Bohrmaschine.

    Ich habe festgestellt, dass bei vielen AE, die ich getroffen habe, die Kinder an erster Stelle stehen, dann kommt die Frau selbst und irgendwann der Mann.

    Ich habe keine Lust mich in den Streit einer Familie einzumischen, wenn es um Unterhalt, Betreuung oder Umgang geht.

    Ich habe kein Interesse auf eine Rolle als Stiefvater. Es ist schwierig diese Aufgabe zu leisten, vor allem dann, wenn man an der Erziehungsaufgabe beteiligt ist und diese ernsthaft ausfüllen möchte. Irgendwann, besonders bei harten Entscheidungen, gibt es Konflikte.

    Ich bin bereit für eine Frau mit erwachsenen Kindern, die bitte in meinem Alter sein kann, denn ich muss mit keiner 20 Jahre jüngeren Frau eine Familie gründen und Kinder groß ziehen. Wenn ich den Beitrag richtig lese, dann hat es bei Ihnen Alexandra mit dem Mann aus diesem Beitrag auch nicht funktioniert.
  • Hallo M.,

    warum lesen Sie diese Seite, wenn es so viele Argumente gegen eine Alleinerziehende gibt??? Für mich käme im Gegenzug kein Mann in der Frage, der kein Interesse an diesen Themen hat.

    Insofern wird beiderseitig ein Schuh daraus. Alles Gute bei ihrer Suche :)

    Viele Grüße Alexandra Widmer
  • Hallo liebe Alexandra,

    ich verfolge diesen Blog schon seit einiger Zeit und es spiegelt sich hier das Alleinerziehenden-Leben in voller Bandbreite. Es gibt schöne und positive Berichte, die einem immer wieder ein wenig Hoffnung geben, dass es doch noch eine neue Liebe geben kann.

    Mein Mann hat sich vor einem Jahr von mir getrennt. Die beiden Kinder, im Grundschul- und Teenageralter leben bei mir. Der Vater nimmt das jüngere Kind alle 14 Tage zu sich, der Kontakt zum älteren Kind ist eher sporadisch. Somit habe ich wenigstens jedes zweite Wochenende mal etwas "Luft", ansonsten ist mit Beruf, Haushalt, Kinder alles durchgetaktet und bietet kaum freie Zeit für mich.

    Ja, da fragt man sich, wo und wann soll man jemand kennen lernen, zumal man mit knapp Ü50 nicht mehr wirklich flexibel und wagemutig und vielleicht auch nicht mehr als Frau und potentielle Partnerin wahrgenommen wird und schon gar nicht mit Kindern, die noch volle Aufmerksamkeit und Fürsorge brauchen. Man hat das Gefühl "die Zeit rennt weg". Insbesondere nagt natürlich auch das eigene Selbstwertgefühl, auf Grund der Gründe für die Trennung, stark an einem und man fühlt sich zum "alten Eisen" gehörend, was man dann wahrscheinlich auch ausstrahlt. Ich war immer sehr lebensfroh, vielseitig interessiert, offen und wenig kontaktscheu. Inzwischen merke ich aber, wie sehr ich mich zurückziehe und immer wieder befürchte, alleine und verbittert zurückzubleiben.

    Da finde ich mich ganz arg in den von dir genannten Gründen wieder. Wünsche und Träume habe ich, grade nach einer harmonischen und liebevollen Partnerschaft, auch die Kinder wünschen sich sehr eine, ich möchte es mal klassisch ausdrücken, heile Familie. Für sie wäre die Originalfamilie, das Idealziel. Das wird es jedoch nicht mehr geben und wie schwer wird es dann einen neuen Partner zu integrieren?

    Vielleicht ist es zum jetzigen Zeitpunkt, ein Jahr nach der Trennung, viel zu früh sich darüber Gedanken zu machen und vielleicht kommt es ja wie bei einigen hier, unverhofft zu einem neuen Glück. Ehrlich gesagt würde ich das mit Mitte 20 deutlich entspannter sehen. Aber die Hoffnung sollte man nie aufgeben.

    Liebe Grüße
    Martina
  • Liebe Martina, ich danke dir für deinen ehrlichen Kommentar. Ich hätte ein Jahr nach der Trennung keine Kraft dafür gehabt. Wie du schon schreibst, ist das Selbstwertgefühl erstmal im Keller. Ein Rückzug in dieser Zeit ist normal und auch notwendig und dann komme wieder heraus. Manchmal brauchen wir externe 3. Personen, die uns dabei unterstützen.

    Niemals die Hoffnung aufgeben. Du hast noch immer ein tolles und erfüllendes Leben vor dir. Wie es wird, darauf kannst du immer Einfluss nehmen.

    Alles Liebe und Gute für dich und deine Familie Alexandra Widmer
  • […] Vor einem Jahr ist das passiert, womit ich nicht mehr gerechnet hatte. Ich habe mich verliebt. Über diese ersten Gedanken und Ängste schrieb ich einen ausführlichen Artikel 14 Gründe, warum du als Alleinerziehende keinen Partner findest.   […]
  • Liebe Alexandra
    Ich bin seit 3 Jahren vom Vater meiner beiden Söhne (6 und 8 Jahre) getrennt. Es war eine Bombe, die in mein Leben eingeschlagen hat, als ich herausfand, dass er mich bereits drei Jahre mit einer 16 Jahre jüngeren Frau betrogen hat. Ich habe da wirklich die dicke Post abgekriegt und war nahe an einer Erschöpfungsdepression oder wenn man so sagen möchte, an einem emotionalen Burnout. Viele verschiedene Dinge haben mir geholfen, dass ich heute wieder auf meinen Beinen stehe, Perspektiven habe und Vergangenes loslassen konnte.
    Nun zum Thema "Neue Partnerschaft".... Ich habe nicht gedacht, dass das so schwierig sein kann. Nicht, dass nicht irgendwo im "Männerwald" einer für mich stehen würde, davor hatte ich keine Angst. Ich habe aber festgestellt, dass ich selber es bin, die sich selber im Wege steht. Ich bin keine zwanzig mehr. Unbefangenheit, Risikobereitschaft und Kopflosigkeit sind nicht mehr so gross. Anfänglich habe ich mich nach ein paar Monaten schon bei einem Datingportal angemeldet, einige Männer gedatet, ohne grosse Vorstellungen und Erwartungen. Schon bald hatte ich näheren Kontakt mit einem Mann mit etwas grösseren Kindern im Teenager-Alter. Wir gaben uns gegenseitig die körperliche Leidenschaft und Zuneigung, die uns jahrelang gefehlt hatte und führten so immerhin eine 1,5 Jahre dauernde Beziehung. Dann und wann unternahmen wir auch etwas mit unseren Kindern, jedoch nur am Rande. Im Zentrum standen wir beide, das gesamte Umfeld, wurde einfach ausgeklammert. Und es kam der Punkt, wo wir sagen mussten: DA FEHLT NOCH WAS! Ich hatte das Gefühl, dass er nicht alles von mir wollte. Mein gesamtes Umfeld, meine Familie, meine Kinder und mein Alltag wurde einfach ausser acht gelassen. Ich schob die Schuld auf ihn und dachte: "Der will mich nicht als ganzer Mensch!" Mittlerweile weiss ich: ICH SELBER wollte und brauchte in diesem Moment nicht das gesamte Paket. Es wäre schlicht und einfach zuviel gewesen, jemand wieder vollständig in mein Leben zu lassen. Also habe ich entschieden: Diese Beziehung war für diesen Zeitraum in meinem Leben passend und gut so... Und ich habe ein weiteres Mal losgelassen....
    Zum ersten Mal fühlte ich mich alleine äusserst wohl. Single sein machte Spass. Ein tolles Gefühl, das ich sehr genossen habe, und auch noch weiterhin genossen hätte... Wäre da nicht ein Mensch in mein Leben getreten, der angefangen hat, mein Innerstes tief zu berühren. So tief, so feinfühlig, so geduldig und so aufrichtig, dass es mir fast den Atem nahm. Atemlos wie ich mich fühlte, stand ich ziemlich fest auf meine Bremse, ich bekam Angst. Ich wies ihn zurück - er ging ein Stück zurück, aber blieb. Ich erzählte ihm von meinen Ängsten - er hörte zu und sagte, dass er warte. Er liess mich meine kleinen Schritte machen, erwartete aber keine grosse.
    Ich wollte davonrennen... Doch da habe ich genau hingeschaut und mich gefragt: Vor was ich denn wirklich davonrennen müsste? Und ich hatte darauf keine Antwort, da es keinen Grund gibt. Ja, ich muss lernen, einen Mensch wieder in mein Leben zu lassen, und zwar vollständig. Ich muss meinen Alltag öffnen, sonst hat jemand anderer kein Platz. Freundeskreis, Familie, Kinder, Haus, Garten, Interessen... das Nest war 17 Jahre von meinem Ex-Mann besetzt, soll hier wirklich jemand anderer Platz nehmen? An meiner Seite? Es braucht verdammt viel Mut und es fehlt mir an Gelassenheit. Ich habe mich aber entschieden, diesem neuen Menschen seinen Raum zu geben. Auch wenn es immer nur ein Stückchen mehr ist, auch wenn es Geduld und Zeit braucht. Ich bin zutiefst berührt, dass mein Gegenüber in mich vertraut und mir diese Zeit gibt und diese Geduld aufbringen möchte.
    Glücklichsein ist eine Entscheidung. Ich habe mich dafür entschieden.
    Liebe Grüsse
    Claudia
  • Liebe Claudia, danke für deinen Kommentar. Wunderbar geschrieben kann ich dich so gut verstehen. Glücklichsein ist eine Entscheidung und doch oft so schwer. Alles Gute für dich und euch :)

    Herzliche Grüße Alexandra Widmer
  • Hallo Alexandra und alle anderen,

    ich bin erst seit einigen Monaten "ohne Mann", d.h. der Kindsvater ist gegangen, ohne was zu sagen, und ich bin Anfang des 7. Monats. Mit geht es seltsamerweise gut, obwohl das nicht das ist, was ich wollte.
    Diesem Artikel kann ich nur zustimmen, auch wenn ich selbst da noch nicht angekommen bin, weil ich nicht den Eindruck habe, dass meine Vorstellungen falsch waren oder sind, was für einen Partner ich mir wünsche und die Beziehung dazu.
    Ich habe nicht vor, mich gleich auf einen Mann einzulassen, denn das Kind hat Vorrang und ich bin ja selbst nicht soweit, weil die Wunden noch heilen müssen. Aber ich habe Beziehung nicht ausgeschlossen und mich schon früh dagegen entschieden, mein Herz zu verschließen und verbittert zu werden. Das würde mir selbst nicht gut gehen. Und es stimmt ja, dass wenn ich mich mit mir selbst wohl fühle, meinem Kind das auch gut tut...
    Ich bin aufgehoben durch Familie und Freunde und hole mir Hilfe und schaue, dass ich das tue, was mir gut tut, z.B. Neues lernen, n Nebenjob machen für ein bisschen mehr Geld...
    Ich freue mich auf weitere Artikel von Ihnen und hier auf der Seite, es tut mir gut, dass ich nicht alleine dastehe.
    Gruß Isabel
  • Liebe Isabel,

    das freut mich und hört sich gut an. Ich wünsche Ihnen viel Mut, Kraft und Selbstfürsorge für sich und das Baby.

    Herzliche Grüße Alexandra Widmer
  • Liebe Gleichgesinnte,

    ich bin Mitte 20 und alleinerziehend mit fast 4 jährigem Sohn. Ich kämpfe darum, mein Studium zu Ende zu finanzieren und lebe in einer 1 Zimmer Wohnung mit ihm. Alle meine engen Freundinnen sind seit einem guten Jahr oder länger im Job und haben feste Partnerschaften, die in einigen Jahren in Familien münden werden. Ich fühle mich manchmal von aller Welt verlassen, trotz meiner guten Freunde hier und Familie, die aber nicht in der gleichen Stadt lebt. Seit Jahren ist für mich kein Partner in Sicht und ich denke mir, dass es das vielleicht schon war. Da spielen mehrere Faktoren mit rein. Ich habe kaum Zeit zum Weggehen und wenn, bewege ich mich in meinem Freundeskreis, wo alle fest verbandelt sind. Mehr als ein Mal die Woche abends Sport bzw. Hobby für mich schaffe ich nicht, und auch da ist mir niemand begegnet. Ich finde Internet Partnerbörsen teuer und sehr merkwürdig.

    Ich bin es so leid zu hören, der Richtige würde kommen. Ich bin 26 und im besten Alter und habe so Sehnsucht danach, als Frau und nicht nur als Mutter und Freundin und Tochter und Schwester zu leben. Ich habe seit Jahren keinen Sex mehr gehabt. Ich fühle mich manchmal wie eine Blume, die verwelkt. Im Leben merkt mir niemand diese Gedanken an. Ich wirke offen, bin hübsch und lebensfroh, mache mein Studium sehr gut, mein Kind ist ein glücklicher kleiner Mensch trotz "armer" Studenten Mama (er bekommt es mit fast 4 noch nicht so mit, dass er kein eignes Zimmer hat, kein Auto etc.) - und trotzdem fühle ich mich im Innern manchmal einfach nur leer. Ich bin stark und kämpfe mit guten Gedanken dagegen an, aber manchmal, so wie heute, gelingt mir das nicht.
  • Liebe Blume,

    danke für deinen Kommentar und deine Offenheit. Ich kann deinen Frust sehr gut nachvollziehen und auch richtig. Ich denke, dass es vielen so geht und es oft zum verzweifeln ist.

    Ja, so ist es. Ich kann die Skepsis was Partnerbörsen angeht durchaus verstehen. Dennoch sind nicht alle gleich und machnes kann wirklich gut werden.

    Gerade weil die Zeit ohne Kind oft sehr knapp ist.

    ich wünsche dir alles Gute. Alexandra Widmer
  • Hallo Alexandra,
    ich, Anfang 30, hab einen 9jährigen Sohnemann und hab mich von seinem Papa getrennt, als er 6 Monate alt war, er hatte mich enttäuscht . Damals, mit Mitte 20, ahnte ich nicht, welche Durststrecke, einmal rein beziehungstechnisch betrachtet, da auf mich zukommen würde... der Kommentar von Blume12 spricht auch mir aus der Seele, "verwelkte Blume" trifft es ziemlich gut.
    Auch wenn das Scheitern der Beziehung zum Papa meines Sohnes mich sehr getroffen hat, hab ich damals meinen Traum nicht aufgegeben, dass ich doch nochmal die große Liebe treffe, die dann für immer hält.
    Denkste... So im Schnitt alle 10 Monate lerne ich jemand kennen, mit dem ich öfter ausgehe, mit dem Gedanken im Hinterkopf "Jetzt gib ihm und dir eine Chance, sonst bist du immer noch auf der Suche, wenn dein Sohn schon um die Häuser zieht!" Aber der richtige - von beiden Seiten - der ist einfach und einfach nicht dabei und ich hab's schön langsam satt... die Mädels in meinem Alter, die nach dem Essen beim Italiener noch in die Bar ziehen, sind immer dünner gesät, da gebunden/schwanger/... aber zum Kennenlernen müsste man halt "unter die Leute". Außerdem ist mein Kleiner besonders abends, und ganz besonders wenn er merkt, dass die Mama ausgehen will, recht anhänglich. Aufpasser/innen zu finden wär nicht das Problem, meine Familie ist groß und jeder würde zu gern auf meinen Sohn aufpassen, wenn ich denn endlich einmal einen Mann an Land ziehen würde. Manchmal denk ich mir echt, das ist nicht mehr normal und ich bleib übrig.
    Keine Ahnung woran es liegt, ich bin nicht unattraktiver als die anderen, hab Studium und Beruf, bin lustig - wobei mir manchmal schon das Lachen vergeht... nach einem langem Tag im Büro, wenn abends aufkommt, dass noch 3 Seiten Schulaufgaben bis zum nächsten Tag gemacht werden müssen, kein einziges frisches Handtuch mehr auffindbar ist und ich mich nach nichts mehr sehne als einer Stimme, die sagt "Komm, leg die Füße hoch, lass mich mal machen"... und nach dem Mann dazu... über solche Momente haben mir die guten Ratschläge aus deinem neuen Buch schon öfters hinweggeholfen und dafür möchte ich dir danken, liebe Alexandra!

    liebe Grüße
    Maria
  • Liebe Alexandra,

    ich möchte auch wieder mal etwas zu diesem tollen Artikel beitragen. Ich hatte diesen in meiner Tiefpunktphase übersehen - leider muss ich sagen - er hätte mir wenig genützt. Alle diese Ängste hatte ich - in meinem Bauch - der Kopf und Freund/e/innen sagten mir etwas anderes, aber ich hätte das nie glauben können. Man muss erst mal durch die Trauerphase durch und die Erkenntnis, dass man selbst für sein Leben verantwortlich ist, die kommt auch nicht über Nacht.

    Mittelerweile geht es mir und den Kindern hervorragend, ich habe ungefähr 10 freie Tage im Monat und wusste ich mir bis vor 4 Monaten nichts damit anzufangen, ist es jetzt so, dass ich mir aussuche mit wem und wie ich sie verbringen will.

    Ich habe keinen fixen Partner und will das im Moment auch gar nicht. Aber ich habe tolle Gespräche, Zeit, die ich mit lieben Menschen verbringe und ab und an auch tollen Sex.....Und, Leute, Männer sind auch nur Menschen...es geht auch ihnen nicht immer "nur" darum....ich habe erkannt, es gibt verschiedenste Arten von Zuneigung, es ist nicht alles schwarz-weiß. Ich habe gelernt, die Grautöne zu genießen.

    Mr. Right war noch nicht dabei? Wen juckt´s, ich hab das Kommando und tu was mir gut tut....ich schätze die unterschiedlichsten Eigenschaften bei Männern und vor allem hab ich wieder zu mir selbst gefunden, ich mag mich selber wieder und das strahle ich auch aus....und ziehe Leute an, die mich mögen. Positive Gedanken wirken echt Wunder.

    Natürlich kann ich wieder mal in ein Loch fallen, das kann uns allen immer wieder passieren, getrennt, geschieden oder in einer Beziehung... Aber im Moment liebe ich mein Leben!

    Und an alle Ladies da draußen (ich wende mich jetzt nur an Frauen, nix für ungut, Alleinerziehende...aber mein Geschlecht ist nun mal weiblich): Ihr seid wer, ihr leistet eine Menge und ihr seid wundervoll und es wert geliebt, geschätzt und respektiert zu werden.

    Keep your head high!!

    Liebe Grüße
    Ingid
  • Liebe Ingrid,

    ich bin total begeistert und finde es wunderbar wie du an die Sache ran gehst. Nicht jeder Artikel ist zu jedem Zeitpunkt das Richtige. Früher oder später kommt das Passende zu einem. Sei es ein Artikel oder ein lieber Mensch.

    Alles Gute für dich :)
    Alexandra Widmer
  • Hallo euch zusammen,
    ich bin der Marcel 33 Jahre
    Ich habe mal eure ganzen Beiträge gelesen.Viele sind gut bei anderen naja....Was ich damit sagen möchte:Ich selber bin nun seit 1Jahr getrennt und habe denke ich ,das gerade erst verarbeitet.Meine Tochter ist 6,5 Jahre Alt und ich kann sagen Kinder meinen es verarbeitet zu haben, aber das ist nicht so.Wenn man genau hinsieht wird man es merken.Ich höre immer, mir und meiner Tochter geht es gut (Mütter).Wirklich? Was versteht ihr unter gut?Geht es dir als Mama gut weil du dein Leben, Leben kannst?Wir reden hier vom normal Fall,(Kein Schlagen, Trinken, oder sonstiges) (Normaler Papa).
    Sehe auch die Männer Väter in der Regel wenn eine Trennung da ist geht das Kind zu der Mama ist auch (OK)...Aber habt ihr euch mal gefragt wie der Vater das sieht?Wenn ein vater sein Kind liebt und ich meine nicht nur ja klar ich liebe mein Kind...Sonder Lieben, wird es ihm sehr weh tun das er sein Kind nicht mehr jeden Tag sehen kann.Viele Männer sidn aus solchen Gründen kaputt gegangen.Ich selber bringe meine Tochter jeden Morgen zum Kindergarten/Schule, habe sie jeden Dienstag Abend bis Donnerstag Morgen und klar alle 14 tage und Ferien. Und ja ich bin Vollberufstätig das ist mein Freien Tag wenn ich sie habe.
    Das heisst auch 5:45 aufstehen Kochen,Putzen,Waschen und und und und.Kennt ihr ja selber.Ich möchte damit nicht sagen da ich der Perfekt Papa bin, und bestimmt würden viele Mütter sagen geht überhaupt nicht usw.....Aber nochmal es ist mein Kind und das haben bei nicht nur die Mama.Ich möchte nicht nach 14 Tagen erzählt bekommen habe dies udn das gemacht, bist du groß geworden.Ich möchte teil am leben meiner Tochter haben.Wenn Sie mal sagt im Alter ich möchte das nicht mehr ist das Ok.Wobei sie in dem Alter schon sagen was sie möchten.Klar muss man sein Leben Leben.Nur das Kind kann für die Trennung nichts.Das sind die Eltern.Und was ich selber immer mehr Feststellen muss, dass leider bestimmt auch die Männer,(Frauen ab einen alter überhaupt keine lust mehr haben auf eine Beziehung)
    Ich habe mich auf Dating-Portalen angemeldet.Entweder sind Frauen die einfach keine Ahnung vom Leben haben.Keien Kinder haben oder so Liebesbedürftig sind das es nicht mehr normal ist.Singel Frauen ab 33 mit Kind sehr selten Frauen ab 37 Ohne Kind sind sehr eingefahren.Sie sagen imemr ja klar kein Problem mit Kind toll bis sie merken, dass ich wirklich ein Kind habe mit vielen pflichten.Ich möchte da nicht der eindruck hier erweckt wird das Sie eine Mutterrolle übernehmen soll,sonder "eine Freundin" sein soll.Mama ist Mama Papa ist Papa.Sehr wichtig!Hatte jemanden kennen gelernt.Super klasse Frau.Arbeit mitten im Leben weiss wie das leben einfach ist.War zur stelle wenn was war super toll ganz Lieb hat meien Tochter sehr Akzeptiert.Lach lach Lach.
    habe mich seit lange zeit wieder geöffnet....Was war ich brauche freiraum muss zeit für mich haben usw...Meine Tochter ist am WE bei mir wird abgesagt und und und.Hey wenn sie Zeit für sich brauch gerne kein Problem aber sooo!
    Nein Das war ein falsches Spiel.habe es sofort gesagt ich habe ein Kind und das gehört zu mir.Zitat :Klar mag ja Kinder.
    lange drüber gesprochen bevor ich sie vorgestellt habe.
    Und nun ??? Im alter wird es immer schwieriger eine Frau zu finden die eine möchte nicht nur weil Sie denkt ohhh meien Zeit läuft ab jetzt oder Nie....
    Alleine Leben klar kein Problem.Möchte man jemanden haben der die Liebt an deiner seite ist durch dick und dunn geht?Ich JAJAJAJAJAJAJAJAJAJA.Und Ja ich kann alleine Leben ohne Probleme.Für mich ist es einfach schön für einen Mensch da zu sein mehr nicht.Wenn man einen Partner hat muss man sich nicht um 180 verändern, jeder hat fehler und damit muss man klar kommen.Abre sein ding einfach machen in einer Partnerschaft geht nicht.Einer wird somit immer leider.
    Sollte das geschriebene etwas durch einadner sein entschuldigt dieses Bitte.
    LG Marcel
  • Mein Mann hatte mich verlassen zu erst war ich traurig, studium begonnen kein Geld und ein 9 Monate altes frühchen Zuhause. Ich war nicht sauer ich war traurig und überlegte was ich falsch gemacht hatte. Ich versuchte ihn zurück zu bekommen Weihnachten feierten wir zusammen und hatten Sex dann kurz danach erfuhr ich er hatte sein Herz jemand anderen gegeben...plötzlich war ich seine Frau die andere. Da war er für mich gegessen und ich wollte nicht mehr so tief sinken... wollte eigentlich nicht unbedingt eine neue Beziehung eigentlich nur Spaß haben bei dem niemand verletzt wird. Da ich nur eine Nacht in der Woche kindfrei hatte und dies mein abend war versuchte ich es mit dem Internet und einer der ersten der mir schrieb ist nun seit 4.5 Monaten mein Freund er liebt mich und meine Tochter und er ist nicht perfekt aber er tut mir gut und das ist momentan alles was zählt obwohl wir schon Krisen hatten.
  • Liebe A., ich wünsche dir viel Glück und Zeit. Pass auf dich und dein Kind auf. Alexandra Widmer
  • […] ist bei mir grundsätzlich erstmal futsch, obwohl ich natürlich weiß, dass nicht jeder Mann schlecht für mich ist. Ein bisschen gespannt schaue ich schon in die Zukunft und hoffe eben auf […]
  • Liebe Alexandra, vielen Dank für deinen berührenden Artikel. Es freut mich sehr für dich!
    Auch ich hatte das Thema "Mann" nach einigen Enttäuschungen aufgegeben. Und ich war 3 Jahre lang richtig glücklich als Single mit zwei Kindern! Nur körperliche Nähe zu einem Mann habe ich sehr vermisst... Es fand sich aber kein Mann, der diese mit mir teilen wollte, ohne sich gleich mit Haut und Haar auf mich und meine Kinder zu stürzen - oder er war noch mit seiner Frau zusammen. Schließlich fragte ich im Oktober letzten Jahres einen Freund, ob er sich vorstellen könne, mich mal eine Nacht im Arm zu halten. Ich war mir sicher, dass wir uns nicht ineinander verlieben würden. Es ist dann aber doch passiert und ich bin sehr froh darüber und sehr glücklich mit ihm. Für mich sind es die perfekten Voraussetzungen: Er ist zwar Vater, aber sein Sohn ist schon erwachsen. D.h. er versteht mich und meine Belange, was die Kinder angeht, aber wir müssen keine Rücksicht auf eventuelle Wochenend- und Urlaubsregelungen, Ex-Frauen u.ä. Rücksicht nehmen. Mir kamen die Tränen, als du den Vergleich mit dem Seepferdchen gezogen hast. Auch ich lerne das Schwimmen wieder neu, habe eine fürchterliche Angst, mich richtig fallen zu lassen. Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, das Bronze-Abzeichen zu schaffen - mindestens :).
    Liebe Grüße von Anke
  • Liebe Anke, danke für deine schönen Worte. Du machst das super. Schwimmen lernen dauert auch ....und richtig gut schwimmen erst recht. Das darf es auch nach so einer Zeit. Und dieses Schwimmen wird immer anders sein als das früher. Ich finde es viel schöner.

    Alles Liebe und Gute für Euch Alexandra
  • Liebe Alexandra,
    wie schön und vielversprechend..bitte halte Deine "Fangemeinde" auf dem Laufenden, wie es mit "Mr. Right" weiter geht :-)
    Ich bin noch weit vom "Seepferdchen-Abzeichen" entfernt, obwohl die Scheidung 2J zurück liegt und mein 13jähriger Sohn immer selbständiger wird! Interessanterweise holte sich mein Ex- noch vor der räumlichen Trennung damals sofort "Nachschub" aus dem Internet- soll man ihn für seinen Mut loben oder das Klischee bemühen, dass Männer schmerzfreier sind und nicht gut alleine leben können?!
    Egal- ICH bin mittlerweile happy mit meinem ungebundenen Leben und gedenke, mit meinen 52J nie wieder faule Partnerschafts-Kompromisse einzugehen...
    Liebe Grüße und Dir ALLES GUTE
    Sabine
  • Liebe Sabine,

    ich werde berichten ...;) Zwei Jahre sind nicht viel und es braucht Zeit. Manche Menschen lenken sich sehr schnell ab. Sowohl Frauen als auch Männer.Früher oder später wird es aber auf sie zurückfallen und sie wiederholen die Fehler.

    Faule Kompromisse macht man irgendwann nicht mehr. Du hast es verdient den Richtigen zu treffen. Geh nicht darunter. Meist ist das immer wieder von Ärger gekrönt.

    Alles Liebe und Gute sendet dir Alexandra
  • Liebe Alexandra,
    ein wirklich sehr schöner Artikel - danke Dir dafür!

    Bei mir wechseln sich Phasen des "Ich brauche jetzt erst mal Zeit für mich und um mich zu sortieren" und "Jetzt wäre eine Beziehung schon sehr schön" immer mal wieder ab. Und ja, wir richten uns doch in der partnerschaftslosen Zeit immer ganz heimelig ein - wie soll man da einen Mann noch unterbringen? Eins ist garantiert: Mr. Right passt immer!

    In meinen "Jetzt wäre eine Beziehung schon sehr schön"- Phasen war ich recht aktiv unterwegs in lokalen Partnerbörsen, und hatte zu 90% wirklich sehr schöne Gespräche und habe nette Männer kennengelernt. Aber man kann sich auch in eine "Oh, der ist jetzt aber wirklich nett"-Beziehung hineinphantasieren. Und Nettsein reicht nun mal nicht - und dann kann es sehr unschön für alle Beteiligten werden: Für mich, weil ich mich schäme, dass ich Jemandem Hoffnung gemacht habe, für meinen Bekannten, der das Gefühl des Abgelehntwerdens aushalten muss und nicht zuletzt für meinen Sohn, der den Mann sympathisch fand. Eine Trennung ist jetzt nicht mehr nur zweiseitig schlimm, sondern betrifft auch mein Kind. Also bin ich sehr viel vorsichtiger geworden und traue mir selbst nicht so ganz über den Weg, da ich mich schnell bei gegenseitiger Sympathie begeistere und die Ernüchterung dann auf dem Fuße folgt, wenn die Person nicht zu meiner Phantasie passt.

    Ich habe außerdem festgestellt, dass man sich zuerst selbst akzeptieren und lieben lernen muss. Erst wenn das im Lot ist, dann ist die eigene Aura offen für einen Partner.

    Im Moment bin ich noch in der "Jetzt erst mal wieder Zeit für mich"-Phase, und das ist ok so. Aber ich freue mich schon auf die Zukunft, denn allein werde ich bestimmt nicht bleiben...! :-)

    Ich freue mich für Euer junges Glück, liebe Alexandra!

    Herzliche Grüße
    Heidi
  • Liebe Heidi,

    schön ist, dass du so positiv dem entgegen schaust. Der Richtige Mann passt irgendwie immer. Weil er dich in dem was dir wichtig ist, nicht hindern wird, sondern dich unterstützt.

    Das mit der Selbstliebe ist bei vielen nach Trennungen mit Kind nicht so einfach. Doch darum mach ich hier dieses Seite, den Blog und alles was dazu gehört, um die Frauen dahin zurückzuholen.

    Denn jede hat die Liebe verdient!

    Dir alles Gute und wir hören :)

    Alexandra
  • Liebe Alexandra, thematisch wieder mal ein Volltreffer! Ich bin erstaunt, wie viele "aufgeräumte" Frauen hier schreiben, die sich mit dieser Thematik offensichtlich schon intensiv auseinandergesetzt und die richtigen Schlüsse gezogen haben. Toll! An mich wenden sich viele Alleinerziehende, die noch sehr "fest" sind und für die es sehr schwierig ist, Glaubenssätze über Bord zu werfen und daran zu glauben, dass es "gute" Männer gibt. Auch deshalb schön, dass du dieses Thema mit persönlicher Note würzt - Authentizität kommt doch immer wieder am besten an und ist am überzeugensten! Schön ist ja auch, dass KEINER von uns Mädels frei von dem ein oder anderen Glaubenssatz ist. Jeder kämpft seine ganz persönlichen Fehden. Und überkommt diese hoffentlich....:) Herzliche Grüße, Dagmar
  • Liebe Dagmar,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Ich glaube, dass eher die, die schon klarer sind hier kommentieren. Die anderen denken erstmal nach. Meine Vermutung. Ich habe dieses Thema mit "mir" gewürzt, da ich ein Gefühl vermitteln wollte.

    Das wir trotz der Bedenken weitergehen können und es jeden Menschen unheimlich viel abverlangt.

    Wenn du möchtest, lade ich dich gern in meinen Podcast ein. Fände ich sehr spannend.

    Viele Grüße Alexandra
  • Liebe Alexandra,
    danke für Deine Offenheit und Dein "Geständnis". Obwohl ich finde, da gibt es gar nichts zu gestehen- Du hast es doch verdient, glücklich und verliebt zu sein!
    Ich habe mich schon ein halbes Jahr nach der Trennung auf eine neue, für mich zu diesem Zeitpunkt auch unerhoffte (Wochenend)-Beziehung eingelassen, in der ich nun seit fast 5 Jahren lebe.
    Und ja, es gibt dadurch neue Hürden zu überwinden, man macht sich wieder verletzlich, muss wieder Kompromisse eingehen, ich habe noch weniger Zeit für mich allein und: Ich bin und bleibe alleinerziehend.
    Aber da ist eben auch jemand, mit dem ich die schönen Momente im Leben teile, an den ich mich mal anlehnen kann, der sich für mich interessiert. Diese Beziehung läuft ganz anders als die erste; wir teilen nicht unsere komplettes Leben miteinander. Das hat einen unglaublichen Vorteil: An Wochenenden, die meine Tochter beim Papa verbringt, sind wir "nur" Paar und können tun oder lassen, wonach uns der Sinn steht. Welche Eltern in "normalen" Familien mit Kindern unter 18 Jahren haben das schon??
    Trotzdem kann ich die 14 Hinderungs-Gründe sehr gut nachvollziehen; auch mich holt der eine oder andere Gedanke daraus immer wieder mal ein und teilweise sind sie ja auch wirklich berechtigt. Schwierig wird es, wenn das Herz sich schon gern einlassen möchte; der Kopf dem aber mit solchen Gründen im Weg steht.
    Sind die Gründe auch ehrlich im Herzen verankert, haben sie wohl ihren tieferen Sinn und dienen wirklich zu unserem Schutz.
    Auch ich habe immer wieder Angst, nochmal so verletzt und enttäuscht zu werden. Nur, wie ist das denn mit unseren Kindern? Besteht nicht auch da die Gefahr, dass sie uns, wenn sie erwachsen sind, mal tief verletzen und enttäuschen? Manche Kinder brechen irgendwann einfach so den Kontakt zu ihren Eltern ab, alles mögliche kann passieren: Hören wir deshalb heute schon auf, sie zu lieben oder lassen wir uns nicht auf sie ein, um uns selbst zu schützen?
    Nein, wir gehen das Risiko ein.
    Schwimmen können bedeutet nicht, nie unterzugehen, sondern immer wieder zum Luftholen hochzukommen.
    Alles Liebe für dich, und danke für starkundalleinerziehend!
    Tina
  • Liebe Tina,

    danke für diesen wundervollen Kommentar. Ich kann deinen schönen Worten gar nicht mehr hinzufügen...außer ein großes DANKE! Ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute ...


    Beim Schwimmen und Luftholen.

    Viele Grüße Alexandra
  • Liebe Alexandra,
    ich freue mich für dich. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gute Männer immer dann ins Leben treten, wenn man gar nicht danach sucht und sie sogar oft gar nicht gut "gebrauchen" kann. Das habe ich nicht nur bei mir beobachtet sondern auch bei diversen Freundinnen. Beispiel: Eine Freundin hatte sich eine tolle, eigene Wohnung eingerichtet, für viel Geld renoviert, weil sie war der Meinung, dass sie dort ein paar Jahre allein leben würde. Und was passierte? Kaum eingezogen, lernte sie Mr. Right kennen und musste leider aus Platzgründen wieder ausziehen.
    Ich lasse es immer auf mich zu kommen...natürlich kann man wenn die Sehnsucht groß ist, da ein bisschen nachhelfen. Doch wenn die Zeit reif ist, kommt er so oder so. Da bin ich mir ganz sicher, Hauptsache man ist offen und kann es zulassen.
    Liebe Grüße - Gina.
  • Liebe Gina,

    dem kann ich zustimmen. Doch auch wenn man denkt, ich kann mich einlassen, kommen häufig neue unbewusste Hürden zu Tage. So meine Erfahrung. Doch einen anderen Weg gibt es nicht.....

    Alles Gute für dich

    Liebe Grüße Alexandra :)
  • Liebe Alexandra,

    dir ist ein sehr schöner und liebenswerter Artikel gelungen, in dem du sehr gut das Problem beschreibst und auch die einzige richtige Lösung anbietest.

    Unsere Angst ist als Wegbegleiter sehr wichtig, sie bereitet uns auf evtl. Gefahrensituationen vor und schärft unsere Sinne. Aber wird sie zu stark, so lähmt sie uns nur und unser Leben erstarrt. Du hast völlig recht damit, dass wir immer den Mut aufbringen müssen um den wesentlich stärkeren Gefühlen wie Liebe auch zu folgen. Natürlich ist das gefährlicher als nichts zu tun, aber wenn wir unsere gesunde Angst für uns nutzten um z.B. zwischen Menschen die uns gut tun und welche die uns nur schaden zu unterscheiden, dann leben wir und und unser Leben dreht sich in die richtige Richtung..so wie es dein Leben getan hat!

    Ich finde es bei einem neuen Partner immer wichtig zwischen der Person und in welcher Situation sie sich befindet zu unterscheiden..ja viele Menschen haben viele schlimme Baustellen aber sie sind keine! Sie sind meistens nur verängstigte Menschen denen leider ihre Umwelt böse mitgespielt hat, ihnen nicht beigestanden und ihnen nicht geholfen hat. Sie trauen der Welt nicht mehr und erstarren vor Angst.

    Ich freue mich sehr darüber, das du so mutig und treffend diese Themen in deinem Artikel ansprichst. Du hilfst damit sicherlich anderen sich wieder zu bewegen und sich auf die Reise zu machen und das ist sehr sehr schön! Es tut so gut zu sehen das es Menschen wie dich gibt....
  • Liebe Alexandra,
    ich freue mich sehr für dich. Ich bin sehr glücklich ohne Mann und ich lasse mich überraschen wie lange es so bleibt. Wenn ein Mann schon Kinder hat kann er direkt weiter ziehen. Ich hätte kein Problem mit fremden Kindern ich habe nur keine Lust auf eine fremde Frau und die Diskussion(en) was die Kinder dürften oder nicht.
    Wenn ein Mann in mein Leben tritt dann muss er wissen er wird nie nur nr. 1 sein und er muss sich mit meiner Tochter verstehen sondt wünsche ich ihm direkt ein schönes Leben ;-)
  • Bei welcher Single Börse hast dich denn angemeldet?
    Ich hatte meinen Ex-Mann bei neu.de kennen gelernt. Und wie du richtig vermutest, haben Partnerbörsen seitdem einen fahlen Beigeschmack bei mir hinterlassen. Ich würde auch gerne wieder nach vorne blicken und fühle mich bei deinen 14 Gründen gnadenlose ertappt. Erst letzte Woche sagte ich zu einem Freund am Telefon: "Alle guten Männer sind vergeben. Mir bleibt nur übrig häufiger auf dem Friedhof mit meinem Baby Spazieren zu gehen, um nach Witwern Ausschau zu halten. Männer, die mit Ende 30 noch keine eigenen Kinder haben, wollen auch keine."
  • Liebe Kristina,

    danke für deinen Kommentar. Das du einen fahlen Beigeschmack hast, kann ich gut verstehen. Dein Partner ist verstorben? Das tut mir sehr leid.

    Es war Finya. Hätte ich auch nicht für möglich gehalten.

    Alles Gute für dich!

    Alexandra Widmer
  • Liebe kristina,
    Das finde ich ein bisschen zynisch, aauch wenn ich verstehe was du meinst, denn es gibt unglaublich viele bindungsunwillige Männer da draußen. Ich bin seit fünf Jahren alleinerziehend und habe mich dann in einen verwitweten mann verliebt. Ich denke du machst dir kein Bild von diesem Schmerz und auch nicht von den Herausforderungen für eine neue Beziehung. Bei uns hat es viele Klippen zu umschiffen gegeben, aber es hat sich gelohnt. Meine Kinder ziehe ich übrigens trotzdem allein groß, er hat selbst welche (scjon groesser) und will nicht mehr von vorn anfangen. Warum ssollte ein Witwer da anders ticken als ein geschiedener mann?
    Es gibt hier keine einfachen Lösungen, gezielt auf Witwer Jagd zu gehen ist jedenfalls keine. Ich wünsche dir viel Glück und alles Gute
  • Liebe Alexandra,

    ich gönne Dir dieses Glück von Herzen. Genau so, bitte weiter machen*- mit deinem Glauben an die neue Liebe und dem Ausschalten des dämlichen Angstknopfs. Wer weiß, wann man mal wieder die Gelegenheit hat dieses Glück so zu empfangen.
    Ich lese deinen Blog voraussichtlich seit Beginn, immer wenn ich es zeitlich schaffe- und danke Dir. (meine Mutti gab mir einen Zeitungsartikel) Einmal haben wir miteinander telefoniert, zu mehr habe ich es dann nicht geschafft. Vieles konnte ich in meinen Ansichten - wenn der Angstknopf an ist- wieder finden von den 14 Punkten. Aber Du hast so recht. WAS bringt einem diese Art zu denken? Nichts! Deswegen ist dein Blog Goldwert, weil man mal wieder einen Anstoß erhält, die Dinge von anderer Seite zu beleuchten- Ist doch klar, dass ich jetzt einen großen Zettel nehme und erst einmal anfange diesen zu füllen :-) Wenn er mal nicht zu lang wird.
    Also bitte weiterhin authentisch bleiben.
    Viele Grüße S.
    * auch mit dem Blog
    ** mir fällt auf, dass ich mich dann doch bei einer dieser dämlichen Seiten anmelden muss- schrecklich!
    *** der Artikel mit den Kindern an deinem Grab war verdammt gut
  • Liebe Sie,

    ich danke dir für deine lieben Worte und ich möchte bitte einen Bericht, was sich nach deiner Anmeldung tut. ;) Alles Gute für dich Alexandra
  • Liebe Alexandra,
    zu diesem Thema möchte ich gerne meine Erfahrung mitteilen.
    Ich bin seit neun Jahren alleinerziehend. Nach der Trennung vom Kindesvater habe ich ein paar Jahre lang immer wieder verschiedene Anläufe versucht, mich wieder auf Beziehungen einzulassen - diese Versuche sind hässlich gescheitert.
    Erst als ich mich mit meinen eigenen Glaubenssätzen auseinandergesetzt habe (den einen oder anderen erkenne ich in deinem Text wieder), konnte ich ausmachen, was für mich wichtig in einer neuen Beziehung wäre und damit auch Frieden schliessen, dass ich eben keinen Partner habe.
    Ich habe für mich entschieden, dass ich meine Kraft und Energie für mich und mein Kind brauche. Und vor allem habe ich angefangen mein Leben nach meinen Vorstellungen und Wünschen zu leben und alles zu tun, was mir gut tut und was ich "schon immer machen wollte", wie z.B. Wellenreiten lernen, weniger arbeiten und dafür mehr Kunst machen, mehr Zeit mit meinem Sohn verbringen... egal was andere Menschen dazu gedacht oder gesagt haben. Kurzum: das Leben geniessen, Dankbar sein für alles, was ich habe und dem Leben Vertrauen, dass alles zum richtigen Zeitpunkt kommt und mein Glück nicht davon abhängig zu machen, ob ein Mann in meinem Leben ist oder nicht.
    Seit vielen Jahre lebe ich wirklich glücklich in meinem Leben und habe aufgehört unglücklich zu sein über Dinge, die ich nicht habe.

    Vor eineinhalb Jahren tauchte ein Mann auf - welch ein Schreck!
    Ich stand vor einem idiotischen Dilemma: ich mag mein Leben so wie es ist! Bloss nichts ändern! Wie soll das gehen?! Ich habe doch keine Zeit für einen weiteren Menschen!!! :-D
    Allerdings wären doch Schokostreusel auf der Kirsche auf dem Sahnehäubchen auch schön... Also neues Abenteuer. Einlassen, Vertrauen gewinnen, die Dinge gelassen, unaufgeregt und vor allem: LANGSAM wachsen lassen!
    Es hat ein dreiviertel Jahr gedauert, bis wie offiziell ein Paar waren und ich auch mein Freund mit meinem Sohn bekannt gemacht habe. Meine wichtigste Maxime war: ich muss mich wohl und sicher fühlen und dann erst kann ich mein Sohn mit dazu nehmen. Nichts überstürzen.
    Auch: es ist eine neue Art von Beziehung, eine, die ich so noch nie geführt habe. Ich brauche sehr viel Raum für mich und dementsprechend muss mein Partner das aushalten bzw selbsständig genug sein, um sich nicht "vernachlässigt" zu fühlen.
    Ich wollte kein "Ersatz-" oder "Stiefvater" für mein Kind. Wenn da eine Beziehung entsteht, dann werden die Beiden diese auch für sich definieren müssen.
    Bisher läuft alles sehr gut und das Leben hat mir wieder gezeigt, dass man nie wissen kann, was passieren wird... und trotz aller Liebe und Dankbarkeit für die schönen Momente mit diesem Mann: falls das vorbei sein sollte, steht mein Leben immer noch unberührt da.

    Für mich sind mein fester Stand in meinem Leben, Erwartungen beiseite lassen und schauen was wirklich da ist, geniessen und Zeit lassen das "Rezept", mich auf das neue Abenteuer einzulassen. :-)

    Herzliche Grüße, V.
  • Liebe V.,

    vielen Dank für diesen wunderbaren und berührenden Kommentar. Ich würde sagen, so darf es sein :). Sich Zeit nehmen, erst allein und dann zu zweit ist der Schlüssel.
    Jede Beziehung nach der Familie 1.0 wird immer anders sein. Und das darf sie auch. Alles Liebe und Gute für Dich und Euch Alexandra

Was denkst du?

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