SUA#058 Scheidung: Wie geht es dem Kind? So kannst du helfen!

Scheidung: Wie geht es dem Kind? So kannst du helfen!Scheidung: Wie geht es dem Kind? So kannst du helfen!

Melanie Bohn ist Diplom-Psychologin, Scheidungskind und meine Kollegin. Sie berichtet von ihren Erfahrungen und gibt dir konkrete Tipps für dein Kind mit an die Hand.

Inhalt des Podcast: 

  1. Warum sie zuerst mit einer Lüge leben musste
  2. Wer hat sich getrennt? Wie kam es zur Scheidung?
  3. Hatte sie Kontakt zu ihrem Vater?
  4. Wie war der Umgang mit der neuen Freundin des Vaters?
  5. Wie hat sie Melanie ihre Mutter nach der Scheidung erlebt?
  6. Hatte Melanie das Gefühl, dass sie ihre Mutter beschützen musste?
  7. Wie sie als Kind im Haushalt geholfen hat
  8. Von der Hausfrau in den Job?
  9. Alleinerziehend, Haus mit Schulden und noch keine Arbeit?
  10. Wie ihre Mutter wieder Selbstvertrauen gewonnen hat
  11. Hat Melanie als Kind wahrgenommen, was ihre Mutter geleistet hat?
  12. Hat Melanie versucht ihre Eltern wieder zusammenzubringen?
  13. Hat ihre Mutter jemals wieder einen Mann kennengelernt?
  14. Hat die Familie jemals wieder etwas zusammen unternommen?
  15. Was Melanie am meisten bewegt, wenn sie getrennte Eltern zuhört? Was möchte sie ihnen mitgeben?
  16. Sollten sich Eltern Vorwürfe machen?
  17. Das Bild von “Familie“ in Deutschland
  18. Was ist das Wichtigste nach einer Scheidung?
  19. Waren Scheidungen früher einfacher oder schwieriger?
  20. Wie steht sie zu dem Wechselmodell? Vorteile und Nachteile?
  21. Was Eltern mit ihrem Kind machen sollten
  22. Meine Gedanken dazu
  23. Melanie´s schöner Gedanke
  24. Meine Zusammenfassung
  25. Melanie´s Fazit!

Viel Spaß beim Zuhören!

Möchtest du Melanie etwas mitteilen? Ich freue mich über deinen Kommentar!

Alles Liebe Alexandra

P.S. Dir darf es gut gehen. Dann geht es auch deinem Kind gut. 

Podcast:  (direkt hier hören oder bei iTunes (iOs) oder Stitcher (Android) kostenlos auf dein Smartphone abonnieren)

Bild Fotolia

6 Kommentare

  • Hallo,
    ich bin seit 10 Jahren komplett alleine für meine Tochter verantwortlich, Kontakt zum Vater besteht nicht und es gibt kein gemeinsames Sorgerecht. Meine Tochter wird im Mai 11 Jahre alt.
    Ich denke, jede Situation von uns "Alleinerziehenden" ist individuell , aber jede Situation bietet im Austausch gemeinsame Themen, da die Kinder in ähnlichen Situationen stecken. Daher finde ich alle Bereiche in diesem Forum wichtig und bereichernd.
    Ich denke, wenn das emotionale Band zwischen Vater und Kind vorhanden ist, braucht es nicht noch ein Papier, was vor Gericht diskutiert wird.
    Daher kann ich Deine Bedenken total gut verstehen. Die sachlichen und materiellen Dinge sollten von dem Elternteil entschieden werden, wo das Kind hauptsächlich lebt. Die Kinder verstehen meist gar nicht was da besprochen wird und man nimmt ihnen eine grosse Last, wenn die Bereiche klar sind.
    Wenn ein guter Kontakt zwischen Vater und Kind besteht, steht der wirklich wichtigen Bindung nichts im Weg. Für mich ist es sogar leichter, die Entscheidungen klar alleine zu treffen. Da bei mir kein Kontakt zum Vater besteht, nehme ich gerne Erfahrungen von anderen Müttern oder Freunden etc. mit in meine Entscheidungen. Damit meine ich Dinge wie Schule und planbare Entscheidungen. Bei akuten Notfällen wie eine OP z.B. wird jede Mutter das Richtige tun.
    Ich hätte in Deiner Situation auch Schlafstörungen, weil ein zusätzlicher Stress entsteht, zudem was sowieso schon stressig ist. Ich hoffe für Dich und Deine Kinder, das es leichter wird als erwartet und das dann alles eine Linie hat.
    Das ist meine persönliche Sichtweise, aber vielleicht hat es Dir etwas Druck genommen.
    Liebe Grüße
  • Hallo Ihr beiden und Alle ;-)

    ich wollte nur mal rückmelden, dass ich den Podcast sehr, sehr hilfreich und genial finde. Zum einen hilft er mir in der Situation, wo mein Exmann gerade das 50%/50% Modell anstrebt, was mir zurerst einen furchtbaren Schrecken eingejagt hat!

    Zum anderen hilft er, da es mir Mut macht mir Ziele zu setzen (nämlich zum Beispiel, die eigentlich zu große Wohnung für mich zu halten und das unter weitaus weniger schwierigen Bedingungen, wie es Melanies Mutter geschafft hat) zum anderen, dass es nur positiv für unsere Kiddies sein kann, gewisse Ego-Ansprüche und Verletzungen hinter sich zu lassen und last, but not least
    und daran arbeite ich eh schon enorm, auch wenn die eigene Situation oft extrem erscheint, wir sind es selbst, die es in der Hand haben alles zu drehen. So viele Möglichkeiten ergeben sich, Spaß und Lebensfreude und die Hoffnung/Gewissheit,
    alles kann in einer big, fat familiy enden!
    Vielen Dank dafür
    und beste Grüße
    aus Tirol
  • Liebe Inge, das freut mich sehr zu hören. Ja, es ist nicht leicht. Doch Melanie´s Geschichte macht Mut diesen Weg zu gehen. Ich wünsche Euch alles Gute. Ihr schafft das :)

    Vg Alexandra Widmer
  • Hallo, ich bin alleinerziehend mit 2 Söhnen (11 + 7 ) und glücklich mit der Situation , nur der Kindsvater strebt das gemeiname Sorgerecht an. Über solche Dinge , wie es den Müttern damit geht, lese ich nichts. Ich möchte es nicht, weil es aus meiner Sicht viele Dinge und Entscheidungen erschwert, wenn es keine ausreichende Kommunikation zwecks Absprachen zwischen den Eltern gibt. Was nützt den Kindern eine Entscheidung, getroffen durch ein FamilienGericht, auf dem Papier , und die Kinder fühlen sich trotzdem beim Kindsvater zurückgesetzt, wegen neuer Partnerin und ihrer Kinder. Die Gründe der Mutter vielleicht ignoriert werden. Mich belastet dieser Kampf um das Sorgerecht, ich habe Schlafstörungen, keine klaren Gedanken mehr , bin unkonzentriert. Es geht mit nicht gut dabei, und ich merke,das es dann meinen Jungs ebenfalls nicht gut geht. Ich kann als Mutter mein Gefühlsleben nicht verbergen.
    Kommt vielleicht im falschen Forum an, aber das ist finde ich ein unglaublich schweres Thema. Es ist alles irgendwie zu ertragen, aber der Kampf um die Kinder , geht sicher auch anderen Müttern an die Substanz.
  • Liebe Grit,

    danke für deinen Kommentar und es tut mir leid, dass du gerade so sehr leidest. Es ist kaum möglich etwas passendes zu deiner Situation zu sagen, da es immer sehr individuell ist.

    Aber eines sei dir Gewiss. Jeder Tag am Gericht ist für viele mit einem Marathon zu vergleichen und kostet wahnsinnig viel Kraft. Vielleicht magst du an anderer Stelle (Mail) nochmal deine Frage schildern und wir können sehen, ob es auch für andere relevant ist. VG und alles Gute A. Widmer
  • Hallo, ich bin seit 10 Jahren komplett alleine verantwortlich für meine Tochter, sie wird im Mai 11 Jahre alt. Zu dem Vater besteht gar kein Kontakt und auch kein gemeinsames Sorgerecht.
    Generell denke ich, dass jede Situation, in der wir Alleinerziehenden stecken, eine individuelle Situation ist und eigentlich alles in ein gemeinsames Forum gehört. Weil jedes Modell auch wiederum gleiche Themen bietet.
    Ich kann Deine Bedenken total gut verstehen, und kann es auch nachvollziehen, dass Du die Entscheidungen, welche Deine Kinder betreffen, selbst treffen möchtest, da sie bei Dir leben. Ich denke, für das emotionale Band zwischen Vater und Kind ist kein Sorgerecht auf dem Papier nötig, die sachlichen und materiellen Entscheidungen sollte meiner Meinung nach derjenige treffen, wo die Kinder ihren Hauptlebensmittelpunkt haben. Für die Kinder ist es wichtiger, dass der Vater eine Beziehung mit ihnen hat. Sie verstehen ja auch das ganze Theater, was teilweise statt findet, nicht und man würde ihnen eine große Last abnehmen, wenn sie es nicht mitbekommen würden. Wenn der Vater einen guten Kontakt zu seinen Kindern hat, ist das wichtiger als der Papierkram und der Beziehung zwischen Kind und Vater steht nichts im Weg.
    Ich bekomme in meinem Umfeld auch mit, wo Kinder schon fast volljährig sind und es wird vor Gericht über das Sorgerecht diskutiert.
    Das ist meine persönliche Sichtweise. Aber vielleicht nimmt es Dir auch ein bisschen Druck. Liebe Grüße

Was denkst du?

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