SUA#029 Béa Beste von Tollabea-Warum Trennung nicht bedeutet, alleinerziehend zu sein

Wieso das denn nicht?

In dieser sehr wertvollen Podcast-Folge erfährst du,  wie Béa Beste von Tollabea vor 20 Jahren in Berlin mit ihrer Tochter studiert hat und sich NICHT alleinerziehend fühlte. Du erfährst hilfreiche Tipps, die zum Nachdenken anregen können.

Béa berichtet von:

  1. Jung Mutter werden und mit Kind studieren.
  2. Wie hat sie das ohne einen Kindergarten geschafft.
  3. Wie sie mit Problemen umgeht.
  4. Warum sie sich nicht alleinerziehend bezeichnet!
  5. Welche kluge Frage sie sich immer stellt.
  6. Was war vor 20 Jahren anders als heute?
  7. Jammern? Ja oder nein?
  8. Das Versprechen mit dem Kindsvater.
  9. Andere erziehen anders. Loslassen. Welche Fähigkeit wir unbedingt brauchen.
  10. Leben in der Wohngemeinschaft (WG) mit Kind.
  11. Kann es einem gut gehen, auch wenn man keine freien Papa-Wochenenden hat?
  12. Wie sieht ihre Tochter das heute?
  13. Dürfen Fehler in der Erziehung vorkommen? Wie ehrlich bin ich meinem Kind gegenüber.

Shownotes von Béa Beste:

Webseite: TOLLABEA Béa´s Kreativblog

Wichtiger Artikel von Béa: Ein Brief an Paare mit Kindern, die sich trennen erschienen bei EDITION F

Buchtipp: 

Die Glücksformel: oder Wie die guten Gefühle entstehen (Fischer Taschenbibliothek)

Lieblingszitat von Béa Beste: 11232995_10208321125611872_97264781251260503_o

Béa Beste von TollabeaBéa Beste von Tollabea

 

 

 

 

 

Viel Spaß beim Zuhören!

Ich freue mich über deinen Kommentar und deine Erfahrungen hier drunter!

Alles Liebe Alexandra

P.S. Dir darf es gut gehen. Dann geht es auch deinem Kind gut. 

Podcast:  (direkt hier hören oder bei iTunes (iOs) oder Stitcher (Android) kostenlos auf dein Smartphone abonnieren)


3 Kommentare

  • Liebe Alexandra,

    ich fand den Podcast toll, vor allem wegen der Ausstrahlung von Bea. Sie hat so etwas sehr positives und lebensbejahendes.

    Ich glaube das die Erziehung von Kindern immer mehr zum ganz privaten Marathon wird. Es wird von den Eltern erwartet, auf einem ganz hohen Niveau, zu funktionieren und das täglich zu 1000 %. Die Beispiele von Bea fand ich toll, aber ich habe Eltern (alleinerziehend oder nicht) so erlebt, dass es alle alleine schaffen wollen und das so perfekt wie möglich.

    Ich habe 2 Bekannte, beide schon älter mit erwachsenen Kindern, die mir auch solche Geschichten erzählten wie Bea. Die eine Bekannte hat vor 20 Jahren auf alle Kinder in der Nachbarschaft aufgebasst (übertrieben, aber 5 oder 6 Kinder waren es immer) und keiner hat sich etwas dabei gedacht. Bekommen hat sie dafür nichts und es war für sie in Ordnung. Eine andere Bekannte erzähte mir etwas ähnliches wie Bea berichtet hat, dass sie ein Wocheende die Kinder der Freunde mit betreut hat und dann die Freunde das andere Wochenende ihre Kinder mit betreuten. In meinem eigenen Leben kenne ich so etwas nicht. Ich habe vor einigen Jahren über die Zeitung einmal einen Leihoma gesucht. Als ich den Interessenten mitteilte am Telefon, dass ich nur 3 Euro die Stunde zahlen kann, war am Schluss kein Interessent mehr übrig - traurig aber wahr. Aber ich muss sagen, ich habe darüber hinaus keine Anzeige mehr geschalten. Im nachhinein denke ich, vielleicht war ich nicht hartnäckig genug beim Suchen? Aber diese Gespräche haben mich alle abgeschreckt, weil es allen Anrufern nur ums Geld ging.

    Das mit der WG muss ich mir merken, vielleicht wäre das auch mal was für uns.

    Ich handhabe es auch immer mehr so, dass ich meinem großen Sohn sage, wenn es mir nicht gut geht, damit er weiß, warum ich ihn z. B. schlimm geschimpft habe obwohl das vielleicht nicht nötig gewesen wäre. Und ich entschuldige mich dann natürlich auch bei ihm.

    Ohne es bewußt entschieden zu haben, habe ich immer zu meinem großen Sohn gesagt, dass er das, was er bei seinem Papa macht, eben sein Papa so macht und ich mache es ggf. anders. Da habe ich mich nie unter Druck setzen lassen. Eine Begründung war eben auch, dass ich eben mehr für die Erziehung zuständig bin und ihn der Vater eben nur alle paar Wochen sieht. Klar das da mehr nachgegeben wird und es ist auch klar, dass die eben mehr Spass zusammen haben in der kurzen Zeit. Es gab auch Zeiten, in denen mich das sehr geärgert hat. Weil ich ja dann immer die anstrengenden Dinge machen musste, aber ich habe es einfach akzeptiert, dass es so ist. Das Bea es so sieht, dass das Kind dann aber eine gute Zeit hatte, die ich ihm (dem Kind) gönne und ggf. dem Vater nicht. Ist für mich auch nochmals eine neue Sichtweise. Es darf meinem Kind ja gut gehen, wenn es beim Vater ist und es hatte eine schöne Zeit. Das ist das wichtigste.

    In diesem Sinne, liebe Alexandra, mach weiter so. Es ist eine sehr wichtige Arbeit die Du machst.

    Herzliche Grüße, Claire
  • Liebe Claire, vielen lieben Dank für deinen ausführlichen Kommentar und deine Reflektion. Teste die WG. Ich bin ein großer Fan. Beste Grüße Alexandra

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