Warum ich die Übergaben unseres Kindes am Sonntagabend hasse

Übergabe Kind hasse alleinerziehend

Ein offener Brief an den Kindsvater.

Hallo,

ungefähr eine Minute nachdem du mir im Hausflur unser Kind übergeben hast und die Tür geschlossen ist, höre ich folgenden Satz:

Papa sagt, dass du mich nicht gut erziehst und ich sehen werde, was ich davon später habe.

Ich kann es nicht fassen. Innerhalb von Sekunden ist meine ganze Erholung dahin und ich koche innerlich.

Ich hasse diese Übergaben.

Und da begehe ich den ersten Fehler.

Ich schreibe dir eine Whats app und frage dich, wie du auf die dumme Idee kommt unserem Kind so etwas zu sagen. Ob du meinst, dass das eine gute Erziehung ist, mich vor dem Kind blöd dastehen zu lassen.

Kurz darauf schreibst du zurück und sagst u.a. , dass ich unser Kind nicht zum ständigen Aufräumen anhalte und es nach dem Toilettengang nicht den Klodeckel schliesst.

Und weißt du was. Damit hast du mich mal wieder. Du kennst einfach meine wunden Punkte und ich springe auch darauf an.

Auch wenn ich einerseits weiß, dass es totaler Mist es nochmal auf diese SMS zu antworten, tue ich es dennoch.

Erst verteidige ich mich und dann gebe ich zu, dass ich kein Aufräum-Profi bin. Und das du so gar keine Ahnung hast, wie es ist all diese tollen Erziehungsmaßnahmen im Alltag umzusetzen.

An deinen Wochenenden hast du viel Zeit und Ruhe zusammen mit deiner Partnerin unser Kind richtig toll zu erziehen und ein Sunshine-Daddy zu sein.

Ich verhalte mich kindisch. Ich weiß. Doch in diesem Moment kann ich nicht anders.

Kurz nachdem unser Kind mit Bauchweh im Bett ist, denke ich darüber nach, ob ich es wirklich nicht schaffe meinem Kind eine gute Erziehung  mitzugeben und eine gute Mutter zu sein. Ob du womöglich recht hast. Dieses Spiel kenne ich noch zu gut aus unserer Beziehung.

Zu oft habe ich mein Tun in Frage gestellt. Nein, ich sage drei Stunden später innerlich STOPP zu mir und erinnere mich daran, was ich jeden Tag für mein Kind in Liebe mache.

Und ganz ehrlich. Mir ist es wichtiger mit unserem Kind eine lange Runde zu kuscheln und zu erzählen als ein aufgeräumtes Zimmer.

Und morgen früh werden wir die aus der Wohnung gehen und das morgendliche Chaos hinterlassen. Na und…..

Hab eine gute Nacht…..

Teresa

 

Fotolia Urheber: Nastassia Yakushevic

27 Kommentare, sei der nächste!

  1. was ich irgendwann gelernt habe: weder Mails, noch sms, noch Briefe werden sofort beantwortet – dazu gehören auch weitergetragene Vorwürfe an meiner Erziehung oder an der Erziehung meiner Kinder – ich gebe mein Bestes und wenn Kind nach jedem Klogang ermahnt werden muss, sich die Hände zu waschen, dann macht man das einfach – fertig – (mal ehrlich, als Kind gab es viel Dringenderes als Händewaschen, aber wenn meine Eltern mich ermahnt haben, habe ich es eben gemacht und heute mache ich es selbstverständlich, ganz und gar ohne Ermahnung – warum sollte mein Kind das nicht auch so lernen?)

  2. Du sprichst mir gerade sowas von der Seele… Sitze ich gerade auf dem Sofa, Kiddies im Bett , koche innerlich, könnt weinen, schimpfen alles gleichzeitig…
    Grund: Kindsvater konnte mit seinen Kindern nicht Eislaufengehen, weil ICH kein Eintrittsgeld bzw Sportscard mitgegeben habe…
    Solche Aussagen fallen mir unglaublich schwer zu „schlucken“… Ich begreifs nicht, was geht bloss im Kindsvater vor?? Das Gedankenkarussell abzuschalten… Ein Ding der Fast-Unmöglichkeit
    Hab einen ruhigen Abend

    1. Das kenne ich nur zu gut! Entweder er beklagt sich, dass ich zuviel mitgebe oder zu wenig (v.a. bei Kleidern / Sonnenbrille / Skihose etc.).

      Der Schlüssel ist: Verantwortung abgeben. Er soll dir bis am Vorabend der Übergabe genau sagen, was du einpacken sollst. So – ab jetzt sein Problem.

  3. „Innerhalb von Sekunden ist meine ganze Erholung dahin“ – das kann ich mir bildlich vorstellen 🙁 Tut mir leid für dich, dass die Übergaben so schwierig sind. Vor kurzem habe ich in einem anderen Blog etwas sehr ähnliches gelesen, mal sehen ob ich es wiederfinde.
    Ich kenne das selbst nicht, da es keinen Kontakt zum Vater gibt. Besonders wenn ich so etwas lese, bin ich noch überzeugter davon, dass das gut ist. Denn es würde bei uns genauso, vermutlich schlimmer ablaufen.
    Du machst alles richtig! Man muss Prioritäten setzen – deine sind, Zeit mit deinem Kind zu verbringen. Seine sind, das Kind zum Aufräumen auffordern. Wen interessiert Chaos…

  4. Extrem übel, solche Aussagen. Ich find s völlig richtig hier in aller Direktheit klarzustellen, dass sowas gar nicht geht. Inhaltliche Diskussionen halte ich dabei für überflüssig, das geht ihn genau null an.

  5. Das kenn ich Gott sei Dank überhaupt nicht. Negative Kommentare gegenüber den Kindern gab s niemals, selbst wenn wir uns gerade total auf die Nerven gingen. Total arg, das ist in meinen Augen eine inakzeptable Grenzüberschreitung.

  6. Fokus weg vom Papa – nur dies: Wer schlecht über andere spricht, sagt eigentlich nur Schlechtes über sich selbst. Goldene Regel, die ich meinem Jungen schon früh eingeflößt habe. Damit hat sich das Thema doch erledigt: Der Ex hat etwas gemacht, das sich nicht gehört (und das darf man gedanklich auch gern mit „Idiot!“ garnieren).

    Was ich wichtig finde: Die Situation mit dem Kind auflösen. Augenzwinkernd und lachend: „Meinst Du, der Papa hat Recht, dass ich Dich schlecht erziehe?“ – das Kind wird Nein sagen. „Weißt Du, was Du später davon hast?“ – Das Kind wird Nein sagen. Antwort: „Du wirst Dich an eine schöne Zeit bei Deiner Mama erinnern.“

    Und somit ist die Situation mit dem Kind erledigt! Und Du hast Dir selbst was Gutes getan: Ohne, Deinem Ex eine (nicht weniger beleidigende) Nachricht zu schreiben und auf die Idee zu kommen, Dich für IRGENDWAS rechtfertigen zu müssen. Du hast darüber gelacht und Dir einen schönen Moment mit Deiner Tochter geschaffen. Du hast keine Energie damit verpulvert, zum Gegenangriff auszuholen.

    Ja, dazu gehört emotionaler Abstand – aber ich glaube fest daran, dass man an sowas arbeiten kann. Und dann hat man das ultimative Rüstzeug. Dann kann der andere – egal, wer! – sich daneben benehmen, so viel er will und man selbst ärgert sich zwar noch, aber man schafft es, einfach nicht zu reagieren und zu wissen, dass das gut so ist… weil er gar nichts über Dich sagt, sondern nur seine eigenen Defizite zur Schau stellt.

    1. Danke für diesen genialen Kommentar!
      Den Spruch werde ich mir merken!
      Wer schlecht von jemand redet, projeziert…
      Humor ist die beste Verteidigung 😉

    2. Wow, ein Klasse-Ansatz! Vor allem wichtig, mit dem Kind gemeinsam eine Lösung dazu zu finden. Denn dass solche Bemerkungen im Kind arbeiten, zeigt es ja, in dem es solche Sachen gleich heraus“plautzt“.
      Bei uns: „Der Papa hat gesagt, ich soll MAMA zu XXX (der Neuen) sagen!“ „Meinst Du, das ist richtig? Denkst Du, dass sie Dich geboren hat und Deine Mama ist?“ „Nein!“ „Gut, dann sag halt weiter XXX zu ihr, ok? Jeder Mensch hat nur eine MAMA!“ „Ja!“

  7. dazu habe ich am wochenende durch zufall ein tolles schild entdeckt, dass ich mir diese woche noch aus dem laden holen und in die küche hängen werde:

    good moms have sticky floors, messy kitchens and happy kids 🙂

    genau so ist es bei mir!
    liebe grüße, sabine

  8. Als erstes schreib nie deinem Ex, egal wie wütend du bist. Am nächsten Tag wenn die Kinder nicht da sind, kannst du bei ihm anrufen und ihm deutlich klar stelllen, dass das was er macht nicht ok. Dann kannst du nur abwarten, was passiert. Wenn es nicht besser wird, dann nur Jugendamt oder Richter helfen. So war bei uns. Bei einem falschen Wort bekommt er Straffe.
    Und zweites alles Ausgeben für den Umgang mit den Kindern trägt der Vater. Es ist sein Problem und nicht deins. Das musst du ihm auch klar sagen und kein Mitleid mit ihm.

  9. Hallo!
    Ich habe am Anfang oft jemanden da gehabt, Freundin, Mutter, damit ich mit dem Ex nicht ins Streiten gerate. Außerdem habe ich aufgehört, ihn verändern zu wollen. Wenn er was komisches zum Kind sagt, sage ich, dass ich das anders sehe und ich vertraue darauf, dass sie das nach und nach alles immer besser einordnen kann.
    Ich sage meiner Tochter immer die selben Sätze, wenn sie wieder nach Hause kommt (wahrscheinlich weil sie mich mit beruhigen): der Papa macht das so, ich mach das so. Jetzt bist du wieder hier, hier ist es so. Vielleicht brauchst du noch einen kleinen Moment, bis du ganz wieder da bist. Ich rede mal mit Papa drüber.
    Ich merke gerade, dass wir andere Schwierigkeiten bei der Übergabe haben. Wir machen uns als Eltern keine schlimmen Vorwürfe. Wir machen einfach vieles wirklich so anders, dass ich der Tochter nur sagen kann, dass sie damit leben muss. So wie sie auf dem Spielplatz laut und in der Bibliothek leise ist, es bei Oma mehr Schokolade gibt und bei Opa mehr Fernsehen (Großeltern auch getrennt. Haha.)

    Wenn du es schaffst, dich bei der Unordnung locker zu machen, vielleicht schaffst du es auch bei dem „korrekten“ Verhalten. Man soll dies und das und niemals, auf keinen Fall was anderes. Ich finde das anstrengend. Unsere Gefühle sind doch auch mal unordentlich. Kinder haben soviele Gefühle, das sie oft sehr nett sind, wenn man selber welche hat, finde ich. Kann man doch sagen: Papa hat mir Vorwürfe gemacht, jetzt bin ich wütend, müssen wir jetzt aber nicht weiter drüber reden (Weiß doch das Kind eh alles, riecht das Kind doch!)

    Vielleicht ist die Übergabe eben schwer und das bleibt auch so.
    Komischerweise finde ich das tröstlicher, als der Versuch es ständig besser machen zu müssen/zu wollen.

    liebe Grüße
    Kirsten Fuchs

  10. Kenne ich auch!
    Es wurde besser, als ich mich durchsetzen konnte und kids am Papa-Wochenende von Sonntag auf Montag auch dort schlafen und der
    Papa sie auch in die Grundschule bringen muss!
    Ich Genosse den freien Sonntagabend und ich hatte eine Übergabe weg, denn zwishcen Papa und Mama lag wieder Schulalltag dazwischen und dann kamen meine zwei Kinder viel „neutraler“ wieder zur Mama.
    Hat aber nix am Schlechtreden geändert… Es kommt nur nicht mehr am Sonntagabend, irgendwann zwischendurch dann, diese zerstörerischen Bemerkungen vom Kind, Papa sagt, Du nimmst ihm das ganze Geld weg…
    Was bringt das den Vätern?

  11. Wow würde der Vater meines Kindes so etwas sagen landet es sofort beim Anwalt so etwas würde ich mir nicht bieten lassen. Wie kann man so etwas von sich geben?! Ich würde den Kontakt fürs erste untersagen bis er sich entschuldigt im Beisein dritter damit es ihm richtig schön peinlich ist. Kommt es nochmal vor gibt es eine Anzeige das ist keinerlei Spaß. Ich sehe es nicht als Kleinigkeit wenn meine Erziehung torpediert wird.

    1. Hm, kommt man damit durch? Wenn ja, könnte ich glatt nach jedem Umgang eine Anzeige machen… Hast Du Erfahrungen damit? Ich kann mir nicht vorstellen, wie das alles besser machen soll. Ggfs. zahlt er dann den Unterhalt nicht mehr. Das wäre letztlich noch schlimmer.

      1. Nun ich sagte ich würde. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen das er das wagt. Sollte er den Unterhalt nicht zahlen meldet sich die nette Unterhaltsvorschusskasse bei ihm und droht mit Klage. Wenn er das möchte sein Ding. Da er sich null kümmert und nur ab und zu per App mault gibt es wohl kein schlimmer. Und ja ich würde alles im rechtlichen Rahmen nutzen was mir helfen würde. Ich bin da pragmatisch und denke wenn er es herausfordert hat er es nicht besser verdient.

      2. Unterhalt MUSS er ja zahlen nach Düsseldorfer Tabelle.
        Von einer Anzeige („üble Nachrede?“ „Verleumdung?“) halte ich nichts. Bei mir wars so, dass bei 3 Gerichtsverhandlungen die übelsten Geschichten vom Vater auf den Tisch kamen, sogar von Jugendamt und Rechtsbeistand bestätigt. Dabei heraus kam nichts, er macht genauso weiter wie bisher. Und der Richter hat trotzdem einen relativ häufigen Umgang festgesetzt.

        1. Ich habe mich damit abgefunden das er sein Kind nicht sehen will kann mir egal sein solange er zahlt ab und zu kommt er unangemeldet auf die Idee eine halbe Stunde vorher „zufällig in der Nähe“ zu sein also klingt es eher nach wenn ich eh schon lästige Dinge erledige dann komm ich mal eben vorbei ne Danke so läuft das nicht ich springe nicht wenn mR. pfeift. Alle paar Monate fällt ihm ein das er irgendetwas mitbestimmen möchte tja schade das ich die anstehenden Entscheidungen dann zu 90% schon getroffen habe… „der arme Mann“

          1. …kann ich mir gut vorstellen, das es dir „egal ist, Hauptsache ,er zahlt“….
            So kenne ich das auch….Gut, das es auch Männer gibt, die dieses Spielchen nicht mitmachen und NICHT ihrer EX 90 Prozent der Entscheidungen , was die Kinder betrifft, überlassen….Männer, die genauso am Alltag ihrer Kinder teilnehmen wollen, die auch ein Zuhause für die Kinder anbieten und sich nicht als Zahl-oder Wochenendvater abspeisen lassen wollen…Es werden immer mehr Väter und DANN werden die meisten „MÜtter“, die ja nur immer das Beste für ihr Kind wollen, so RICHTIG unausstehlich und versuchen DAS, was sie angeblich so beklagen, nämlich das der MAnn keine Verantwortung übernehmen wolle, zu BEKÄMPFEN ! Überleg mal, wie das bei dir wäre, wenn dein Ex anteilig genauso mitbestimmen wollte, die Kinder anteilig bei sich wohnen haben wollte, Entscheidungen mit dir verantwortlich für die Kinder treffen möchte…Es steht doch das Kindeswohl an erster Stelle….oder doch nicht ? Sind Mütter etwa die „besseren“ Eltern ?
            Grüße von einem „alleinerziehenden“ Vater/ praktiziert das sogenannte „Wechselmodell“

        2. Mein Mann ist genau so ein Vater der genauso behandelt wurde wie Ihr alle es beschreibt und es tut mir Leid, dass Ihr so frustriert sein und so eine Wut gegen den Vater eurer Kinder habt. Aber für mich verliert Ihr alle gänzlich aus den Augen was eigentlich das wichtigste in eurem Leben sein sollte und das ist euer Kind. Wenn ein Vater über euch schlecht spricht, ist das nicht in Ordnung, da Stimme ich euch voll zu. Aber als Konsequenz Ihm den Umgang mit dem Kind zu verbieten bzw. Ihm das Kind zu entziehen, Sorry, aber sojemand ist da für mich wesentlich schlimmer und mit Rabenmutter korrekt benannt.
          Kinder sollten nie dieses Leid das sie sowieso schon ertragen müssen, da Ihre Eltern sich nicht mehr lieben, und als Rachemittel benutzt werden. Was tut Ihr damit nur euren Kindern an wenn Sie ihren Vater nicht mehr sehen dürft und was denkt ihr haben sie später für ein Verhältnis zu Männern oder ihren Partnern wenn ihre Mutter solch ein schlechtes Vorbild war? So etwas kommt nicht vor und dir Kinder sind später trotzdem normal, sie nehmen einen Seelischen schaden davon und Beziehungsscheu. Immer wenn es ernst wird brechen sie ihre Zelte ab weil sie Angst habem sich zu binden, denn es könnte als so schön anfangen wie dmalas bei ihren Eltern. Verlieben, Kinder kriegen und sich wieder trennen. Alles nach dem Rollenschema ihrer Eltern. Und selbst wenn sie es so weit schaffen ihrem Partner doch zu vertrauen und mit ihm eine Familie gründen, diese Unsicherheit wird trotzdem immer bleiben und evtl trotzdem ihre Beziehung zerstören. Und den Samen habt ihr gelegt, nicht nur euer Expartner sondern alle beide! Das größte Vorbild für ein Kind ist bis ins Tiefe alter noch immer der Elternteil, den der hat sein Kind am längsten von allen geprägt.
          Also fasst euch erst mal an die eigene Nase und dann sucht unter 4 Augen ein Gespräch mit dem Vater, dass ohne Geschrei oder Vorwürfen abläuft und stattdessen klärt, wie man miteinander zukünftig umgeht um gemeinsam trotz allem seinem Kind ein gutes Vorbild sein zu können!

          1. Wie süß „frustriert“ nein im Gegenteil ich weiß was ich will und was nicht wer sich nie kümmert hat kein mitspracherecht so einfach ist das und wohnen wird mein kind immer nur bei mir. Alles andere geht nur über meine Leiche!

    2. Ich will es höflich formulieren, aber dein Vorgehen (zum Glück nur hypothetisch) nutzt niemandem. Nur eines ist sicher: Dein Kind würde leiden. Was denkst du denn, wie der Tatbestand lautet, wegen dem du ihn anzeigst? Und was macht der Anwalt damit, bei dem das gelandet ist? Außer von solchem Gezänke seine Miete zu zahlen meine ich…
      Du hast nicht das Recht, den Kontakt zu untersagen, weil er sich nicht so verhält, wie du das schön findest. DARUNTER würde euer Kind leiden. Eine Entschulidgung erzwingen, vor Dritten…. tschulligung, aber ich glaube, das sind doch eher Allmachtsphantasien….

      1. das dachte ich mir auch gerade… sinnvoller wäre es doch, sich einmal zu einem Paarberater bzw qualifzierten mediator (keine selbstbeseelte HP oder sonstige „Psychologische Beraterin“ ) zu begeben und dort diese Unstimmigkeiten zu thematisieren, eigene und tragfähige Lösungen zu erarbeiten. Klar – ein Vollpfosten wird auch da störrisch bleiben, aber kaum ein Mann ist wirklich ein Vollpfosten… war er vorher nicht, ist er zu Anderen nicht. Also könnte man durchaus hoffen, dass er auch zu Gunsten seines Kindes sein Verhalten überdenkt, und die Mutter das Ihrige.

      2. danke Josephine,

        ich glaube, als Einzige siehst DU diesen Sachverhalt etwas realistischer als die Vor- KommentatorINNEN.
        Haltet den Ball mal flach! Es ist NICHT so, das Männer sich nicht wehren können.

        Ein alleinerziehender Vater

        1. Er kann sich gern wehren. Allerdings müsste man sich dazu ja bemühen. Also wird nichts kommen. Und da nichts für ihn sondern nur alles gegen ihn spricht kann er sich ruhig ein Eigentor schießen kein Ding.

      3. ich habe alleiniges Sorgerecht und wenn etwas meinem Kind nicht gut tut dann habe ich sehr wohl das Recht das unterbinden. Da er sich eh nie sehen lässt musste ich das nur noch nicht umsetzen. Da er nie an sie denkt nicht mal zum Geburtstag gratuliert braucht er sich nicht wundern das er nie mitbestimmen kann. Ich warte ja nicht ewig. ER hat sich entschieden sich alles allem rauszuhalten. Und rein rechtlich sind “ Dinge des täglichen Lebens“ eh meine Sache. selbst wenn er wollen würde hätte er da nichts zu sagen.

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